• Welle ist durch

    Autor:  • 02.05.2018 • Barmbek-Uhlenhorst, Duwo 08, Eimsbütteler TV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, Hamburg, Hamburger SV, HEBC, Nachrichten, Oberliga, SC Egenbüttel, SC Victoria, SC Wentorf, TSC Wellingsbüttel, TuS Appen, Union Tornesch

    Der Hamburger Meister steht fest. Manche*r mag vielleicht noch denken, ob der HSV nicht vielleicht in zwei verbleibenden Spielen den TSC Wellingsbüttel noch abfangen könnte, wenn Welle zwei Mal verliert und der HSV in Appen und gegen Wentorf zusammen zirka 49 Tore schießt, aber die Wahrscheinlichkeit könnte nicht mal ein Quantencomputer berechnen. Fast wäre das allerdings nichts geworden: Ex-HSVerin Marilén Bistricianu schoss den Gast SC Victoria bereits in der 2. Minute in Führung, Lina Appel glich nach 11 Minuten aus. Den Sieg gab es für den TSC dank Ines Dabelgott, die das entscheidende Tor zum 2:1-Endstand nach 47 Minuten erzielte.

    Dem HSV nützte da das 8:0 gegen Absteiger BU nicht viel weiter, außer bei der endgültigen Sicherung der Vizemeisterschaft. Mathilda Weisser (26.) und Kimberly Zietz (33.) trafen vor der Pause und danach (50., 51.), Yuliana Lasso Peña (53.) erhöhte auf 5:0. Selina Lenhard (61.) und noch zwei Mal Lasso Peña (75., 81.) schraubten am Ergebnis. Union Tornesch verpasste die letzte Chance auf Rang zwei durch ein 1:1 gegen den Eimsbütteler TV. Josefin Lutz egalisierte nach einer Stunde die ETV-Führung von Mira Henning (24.). Im Kampf um Rang vier rückte der ETV an den SC Victoria heran. Drei Punkte dahinter lauert der ESV Einigkeit, der beim TuS Appen über ein 2:2 nicht hinaus kam, obwohl die Wilhelmsburgerinnen durch Tore von Marika Tokarski in der 17. und ein Eigentor von Daniela Runge in der 47. Minute zwei Mal führten. Lena Cebbar (19.) und Carina Krüger (53.) glichen jeweils aus.

    Den Klassenerhalt gesichert hat Duwo 08. Imke Siebert (57.) und Anke Gardewin (65.) schossen die Ohlstedterinnen zu einem 2:1-Sieg gegen den HEBC, für den Vivien Glimmann nicht mehr als den Anschlusstreffer herstellen konnte (85.). Auf Rang zehn kann der Ex-Regionalligist mit seiner Ex-Landesligatruppe nicht mehr zurückfallen, bleibt also drin, selbst wenn der FC St. Pauli noch aus der Regionalliga absteigen sollte (Voraussetzung ist die Fortsetzung des Abwärtstrends und der Abstieg des BV Cloppenburg aus der 2. Liga) und Welle nicht aufsteigt. Bedroht ist noch der SC Wentorf, der beim SC Egenbüttel am Sonntag ein 1:1 holte. Sarah Barholz schoss die Gäste nach der Pause in Front (50.), Finja Drossel glich eine Viertelstunde später aus. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf Platz 10 und 11. Der TuS Appen überholte den HEBC im Nachholspiel mit einem 4:0 gegen BU und übernahm Rang zehn. Carina Krüger schnürte einen Doppelpack (15., 18), Christina Wallendszus (49.) und Lara Casper (67.) komplettierten das Resultat.

    Allerdings kann der HEBC am Sonntag kontern. Dann spielen die Eimsbüttelerinnen nämlich gegen BU, während Appen gegen den HSV ran muss. Gewinnt Appen nicht, ist der SC Wentorf, der bei Vicky spielt, bereits zum Anpfiff um 17 Uhr gerettet. Am letzten Spieltag wird es sowohl für HEBC als auch für Appen schwer: Appen muss zum ETV, ein paar Kilometer entfernt spielt der HEBC zeitgleich zuhause auf dem Reinmüller gegen Welle. Womöglich fällt also am Sonntag bereits eine Vorentscheidung.

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