• Vizetitel wackelt

    Autor:  • 02.05.2018 • Nachrichten, Niedersachsen, OL Niedersachsen Ost, OL Niedersachsen West

    Symbolbild, Saison 2016/17, NiedersachsenDer FC Oste/Oldendorf muss um den Vizemeistertitel der Oberliga West bangen. Bei Heidekraut Andervenne sprang nur ein 2:2 heraus. Sabrina Rauch schoss in der 3. Minute zwar einen Elfmeter in die Andervenner Maschen, aber Imke Wessling glich nach einer halben Stunde aus. Das späte 1:2 von Franziska Albers in der 84. Minute hatte auch nur zwei Minuten Bestand, ehe Katharina Altevolmer zum Remis egalisierte. Dadurch konnte Blau-Weiß Hollage im Nachholspiel beim SV Friedrichsfehn am Dienstag auf zwei Punkte herankommen und hat noch ein Spiel mehr zu spielen. Katrin Pille schoss Hollage in der 58. Minute zum Sieg.

    Bereits am Samstag machte der TuS Büppel den Staffeltitel perfekt. Gegen den Osnabrücker SC gab es ein klares 7:1. Lena-Sophie Rusin machte in der 10. Minute den Anfang. Per Elfmeter erhöhte Mareike Kregel (26.), Ann-Kathrin Wehmeyer ließ vier Minuten später das 3:0 folgen. Sarah Hövel verkürzte zwar (32.), aber Caroline Barr stellte den alten Abstand zur Pause wieder her (38.). Mit dem 5:1 in der 65. Minute schoss sich Kregel dann allein an die Spitze der Torjägerliste und löste dort Oste/Oldendorfs Fenna Elfers ab. Marike Werner (80.) und nochmal Wehmeyer (82.) rundeten das Resultat ab. Während der OSC wieder tief im Abstiegskampf steckt, ist der SV Ahlerstedt/Ottendorf praktisch gerettet. Beim SV Union Meppen, der nun Vorletzter ist, siegten sie mit 2:1 und haben neun Punkte Vorsprung auf Rang zehn. Nach einer Viertelstunde schoss Anne Schaarschmidt das 0:1. Dem Ausgleich durch Theresia Tiben (55.) setzte der SVAO am Ende das 1:2 von Mirja Lemmermann in der 84. Minute entgegen.

    Ebenso bedroht wie Union Meppen ist Schlusslicht SV Friedrichsfehn, der nicht nur am Dienstag verlor, sondern schon am Sonntag bei der FSG Twist. Dabei brachte Rebecca Velarde den SVF früh in Front (8.), aber Anna Reuvers egalisierte (13.). Im zweiten Durchgang kippten Alina Schulte in der 55. und Sandra Janzen in der 73. Minute das Ergebnis zum 3:1-Heimsieg der FSG. Einen Schritt Richtung Klassenerhalt tätigte der FC Geestland, der beim SV Suddendorf-Samern 3:0 gewann und noch zwei Nachholspiele hat, eines davon am Freitag gegen Büppel. Gegen den SV SuSa trafen Lea Taubert jeweils sechs Minuten nach Durchgangsbeginn (6., 51.), dazu Ilka Buck (28.).

    Oberliga Ost

    Der MTV Barum hatte in der Oststaffel eine schlechte Generalprobe für das bevorstehende Pokal-Halbfinale gegen den VfL Jesteburg. Bei Rot-Weiß Göttingen unterlagen die Uelzenerinnen mit 1:2. Christin Wulf hatte ihr Team zwar nach 39 Minuten zur Pausenführung geschossen, aber Kim Schlösser (48.) und Marie Diekgerdes (89.) drehten die Partie noch. Damit bleibt Rot-Weiß eine Restchance auf den Ligatitel erhalten. Der FFC Renshausen ist allerdings neun Punkte entfernt an der Spitze. Gegen Pfeil Broistedt gab es ein klares 5:1, bei dem Abwehrspielerin Katharina Heuerding mal wieder einen Doppelpack erzielte, ihre Saisontore 12 und 13. Zum Vergleich: Barums beste Schützinnen, Christin Wulf und Jasmin Bergmann, kommen zusammen nur auf 11 Tore. Führende ist Linda Schwerthelm, die gegen Broistedt einmal traf. Am Dienstag gab es dann beim PSV Hildesheim nur ein 0:0 für den Tabellenführer. Hildesheim war am Sonntag dem TSV Bemerode in einer unterhaltsamen Partie mit 3:4 unterlegen, obwohl sie 1:0, 2:1 und 3:2 führten. Das entscheidende Tor für die Hannoveranerinnen erzielte Anna-Katharina Hinske in der 90. Minute – wie das halt so ist im Fußball…

    Aber nicht mal mit 31 Punkten ist Bemerode als Tabellenvierter (!) gerettet. Bis zu Platz zehn sind es nur sechs Punkte Abstand. Den belegt der BSC Acosta, der den endgültig abgestiegenen VfB Fallersleben 5:1 schlug. Allerdings stand der VfB am Ende nach einer Verletzung und einer Roten Karte nur noch zu neunt auf dem Feld. So gab es am Dienstag dann auch ein 0:2 gegen Bemerode. Eng wird es für den FC Pfeil Broistedt, der im Nachholspiel gegen den HSC BW Tündern nicht über ein 1:1 hinaus kam. Für Tündern traf Hanna Kleindiek kurz vor dem Ende zum Ausgleich und rettete den Hamelnerinnen nach dem 1:2 am Sonntag beim TSV Barmke zumindest einen Punkt. Tünderns Lokalrivale SV Hastenbeck hofft als Elfter noch auf den Klassenerhalt, verlor allerdings beim SVG Göttingen mit 1:3. Das zwischenzeitliche 2:0 für den SVG besorgte Jessica Tschechne mit Saisontor Nummer 5. Angesichts des Umstands, dass es nur ein Punkt Vorsprung auf den wahrscheinlichen Abstiegsplatz 10 sind, war das ein wichtiger Sieg für die Göttingerinnen.

    Über