• Trotz Niederlage Zweiter

    Autor:  • 27.04.2018 • Nachrichten, Niedersachsen, OL Niedersachsen Ost, OL Niedersachsen West

    Symbolbild, Saison 2016/17, NiedersachsenDie Meisterschaft in der West-Oberliga ist dem TuS Büppel kaum noch zu nehmen. Am Sonntag setzte sich der frühere Regionalligist beim FC Oste/Oldendorf mit 3:1 durch und schaffte frühzeitig klare Verhältnisse. Mareike Kregel erzielte nach elf Minuten die Führung für die Gäste, die Caroline Barr sechs Minuten später ausbaute. Nach dem 0:3 durch Kregel direkt nach Wiederbeginn war die Messe schon gelesen. Daran änderte auch das 1:3 von Jana Rapp nach 65 Minuten nichts mehr.

    Dennoch bleibt der FC Oste/Oldendorf Zweiter, denn Blau-Weiß Hollage verlor sein Heimspiel gegen Heidekraut Andervenne mit 1:2. Dabei brachte Patrizia Landwehrmann die Gastgeberinnen schon nach fünf Minuten in Führung. Fünf Minuten später glich Louisa Hoff allerdings aus. Als alles nach einem Remis aussah, schlug Nicole Brinkmann in der Nachspielzeit zu und holte die Punkte nach Andervenne. Verlierer des Spieltags ist der zuletzt nach drei Siegen im Aufwind befindliche SV Ahlerstedt/Ottendorf, der der FSG Twist mit 2:5 unterlag. Dabei egalisierte Annika Bartels nach zehn Minuten per Elfmeter den gerade 60 Sekunden alten Rückstand durch Twists Nadine Hillebrand. Sina Klintworth brachte den SVAO sogar in Führung (36.), aber noch vor dem Seitenwechsel glich Hanna Abeln aus. Hillebrands zweites Tor direkt nach Wiederbeginn brach Ahlerstedt/Ottendorf (47.). Alina Schulte (79.) und Anna Reuvers (82.) sicherten den Sieg ab.

    Hoffnung auf den Klassenerhalt hat dagegen Union Meppen bekommen. Durch den klaren 4:0-Sieg beim Osnabrücker SC durch Treffer von Jasmin Schlepper (33.), Jessica Stockmann (45., 58.) und Anne Egbers (73.) sind sie nun punkt- und torgleich mit dem SV Friedrichsfehn Neunter, sechs Zähler hinter Osnabrück und Ahlerstedt/Ottendorf. Friedrichsfehn verlor gegen den SV Suddendorf-Samern mit 2:5. Zwar schoss Anna-Sophie Gonska den SVF in Führung, im Gegenzug glich Irena Geric aus (32.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs verpasste der SV SuSa dem Gastgeber durch Kathrin Bookholt und Irena Geric einen Doppelschlag. Ester Pannwitz verkürzte zwar wieder auf 2:3 (54.), aber am Ende setzte sich der Gast durch Nele Möhring (70.) und Nane Byknüever (80.) durch. Es bleibt dramatisch, zumal Schlusslicht FC Geestland noch sechs, Osnabrück und Meppen nur noch vier Spiele haben.

    Oberliga Ost

    Der FFC Renshausen hat im Osten dank Julia Deppe (78.) seine Tabellenführung durch ein 1:0 gegen den SV Hastenbeck verteidigt. Sparta Göttingen auf Platz zwei hätte in einem kuriosen Spiel seinen Dreier fast noch verspielt. Kira Winter trug mit drei Toren dazu bei, dass ihr Team nach 70 Minuten gegen den TSV Bemerode mit 5:0 führte – aber Bemerode kam durch Aleksandra Smigielskas zweites Tor in der 89. Minute noch auf 4:5 heran. Dabei blieb es allerdings. Auch der Dritte Rot-Weiß Göttingen gewann sein Spiel beim VfB Fallersleben mit 1:0, Torschützin war Marie Diekgerdes. Platz vier eroberte der MTV Barum, der am Dienstag im Pokal-Halbfinale den VfL Jesteburg empfängt. Die Tore gegen den SVG Göttingen schossen Alina Botzum und Selina Schulz in der ersten halben Stunde. Verlierer der Woche ist der PSV Grün-Weiß Hildesheim. Erst büßten sie Platz vier mit einem 1:4 gegen den TSV Barmke ein, für den Ramona Reichpietsch einen Hattrick erzielte, dann kamen sie am Mittwoch gegen den BSC Acosta nur zu einem mühsamen 1:1, das Anne Arzbach mit ihrem Tor in der 84. Minute rettete. Acosta verpasste den zweiten Sieg der Woche, denn am Sonntag hatten sie mit 2:0 bei Blau-Weiß Tündern triumphiert und den Abstiegskampf verschärft. Abgesehen von Pfeil Broistedt und VfB Fallersleben, die deutlich abgeschlagen die letzten Plätze besetzen, wobei Broistedt in vier Wochen noch acht Spiele absolvieren muss, bleibt es dramatisch. Zwischen Barum auf Platz vier und Hastenbeck auf Platz elf liegen gerade einmal neun Punkte, zwischen Platz sieben und zehn, der womöglich auch noch den Abstieg bedeutet, sind es drei Punkte. Aber selbst Schlusslicht Fallersleben kann theoretisch noch 18 Punkte holen und sich retten…

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