• Sieg und Niederlage

    Autor:  • 27.04.2018 • Nachrichten, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, Schleswig-HolsteinAm vergangenen Samstag legte der SSC Hagen Ahrensburg bei Frisia 03 Risum-Lindholm einen Blitzstart hin und ging schon nach 60 Sekunden durch Julie Sidow in Führung. Diese baute Neele Straube nach 53 Minuten aus, ehe Sidow gegen inzwischen dezimierte Risumer und Lindholmerinnen das dritte Tor nachlegte (88.). Lisa Rose gelang noch das Tor zum 1:3-Endstand in der 90. Minute. Am Donnerstagabend gab es beim Kieler MTV dann eine 1:2-Niederlage. Kurz vor der Pause kassierte der SSC Hagen einen Doppelpack von Jasmin Kretschmann (44., 45.). Anika Elschenbroich konnte nur noch verkürzen (78.). Platz drei ist damit praktisch weg.

    Und das, obwohl es für den MTV das dritte Spiel in fünf Tagen war. Am Sonntag verloren sie das Derby bei Rot-Schwarz Kiel sang- und klanglos mit 0:5, wobei Meike Matthiessen (13., 41.) und Julia Dose (23., 69.) jeweils doppelt trafen und dazu Bente Hanse (64.). Dienstagabend holten sie drei Punkte beim VfB Schuby: Schubys Jaqueline Dönges hatte nach 23 Minuten den Rückstand durch Lefke Kagelmacher (10.) ausgeglichen, doch noch vor der Halbzeit schoss Natalija Tokarewa mit zwei Treffern in der 32. und 43. Minute den 3:1-Auswärtssieg des MTV heraus. Und das, obwohl Schuby nach einem 6:0-Sieg gegen TuRa Meldorf am Samstag mit Rückenwind in die Partie ging. Gegen die Dithmarscherinnen stand es schon nach 28 Minuten 3:0, Ronja Trumpf (19.), Natalie Schnatz (22.) und Levke Petersen hatten ihr Team auf die Siegerstraße gebracht. In der Schlussviertelstunde schlug Janice Adu-Gyamfi zwei Mal zu (76., 82.), ehe Dönges den Schlusspunkt setzte (87.).

    Im Abstiegskampf darf der Tabellenletzte Heider SV wieder hoffen. Dabei hatte Inga Thiessen im Wochenendspiel beim TSV Schönberg schon in der 2. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Trotz 88 Minuten Unterzahl entführte Heide die Punkte von der Ostsee, beide Tore erzielte Aneke Tobegen (10., 76.). Den zweiten Sieg am Mittwoch verspielte der HSV jedoch in der Schlussminute. Marie Ruhnke hatte ihr Team nach 50 Minuten in Front geschossen, Lena Engel für Frisia 03 Risum-Lindholm ausgeglichen (65.). Sandrina Skerra sorgte für einen erneuten Vorsprung nach 72 Minuten. Bis zur 90. Minute. Da war Lara Jürgensen mit dem entscheidenden 2:2 zur Stelle. Acht Punkte Rückstand sind es für Heide auf Platz neun, Frisia 03 ist punktgleich mit dem TSV Russee Achter.

    Russee kassierte eine krachende Niederlage gegen den TSV Ratekau, die Kielerinnen unterlagen mit 4:9. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit kippte die Partie zugunsten der Gäste aus Ostholstein, die durch drei Tore von Madeline Gieseler (12., 15., 24.) bei einem Gegentreffer von Laura Bahr (19.) erst 3:1 führten und doch durch Anneke Schlüter (25.) und Claudia Selch (27.) den 3:3-Ausgleich kassierten. Gieselers viertes Tor (42.) und das 5:3 von Lisa Bergmann (44.) brachten Ratekau auf die Siegerstraße. Im zweiten Spielabschnitt setzte sich der Tabellenführer ab, Ronja Pajonk (59., 79.) und Gieseler mit ihrem fünften Treffer (61.) erhöhten auf 8:3. Dem 4:8 von Bahr in der 86. Minute setzte Linnea Maining drei Minuten später den Schlusspunkt entgegen.

    Am Mittwochabend verpasste der TSV Klausdorf den Sprung zurück an die Spitze. Zunächst hatten sie am Wochenende den TSV Siems mit 4:1 geschlagen und dabei bereits nach 30 Minuten 4:0 geführt. Dafür sorgten Rieke Simson (12.), Annika Liedtke (20.), Julia Weigel (27.) und Janne Wensien (30.). Für die Lübeckerinnen sprang nach 49 Minuten nur der Ehrentreffer von Sarah Sebastiao Inacio heraus. Am Mittwoch dann kam Abstiegskandidat TSV Schönberg nach Schwentinental und nahm vor gezählten 8 (!) Zuschauern die drei Punkte mit. Das entscheidende Tor zum 1:0-Auswärtssieg erzielte Nina Rose nach 62 Minuten.

    Nur drei Teams sind im Plan und haben ihre 19 Saisonspiele gespielt: TSV Siems, SSC Hagen Ahrensburg und TuRa Meldorf. Alle anderen müssen noch bis zu drei Nachholspiele absolvieren; allerdings wurde das allerletzte Nachholspiel zwischen dem Kieler MTV und dem Heider SV auf den 15. Mai verlegt, also nach dem letzten Spieltag. Für den TSV Ratekau wurden sogar zwei Spiele an zwei Tagen angesetzt: Am 9. Mai in Schuby, am 10. Mai in Heide…

    Am Dienstag übrigens wurde der Gegner des SSC Hagen Ahrensburg beim Kreispokalfinale am kommenden Dienstag ermittelt. Es kommt zur Neuauflage des Vorjahres: Der TSV Zarpen unter Ahrensburgs Ex-Trainer Bernhard Genendsch setzte sich beim SSV Pölitz im vierten Anlauf mit 11:0 durch. Erfolgreichste Torschützin war Stefanie Storm mit vier Toren, gefolgt von Laura Gehrt mit dreien. Das Endspiel ist erneut Teil des Stormarner Finaltags, der dieses Mal in Tremsbüttel am Gemeindezentrum unweit der A21-Abfahrt stattfindet. Um 15 Uhr soll angepfiffen werden, wieder im Sandwich der Herren-Finals SVT Bad Oldesloe II. gegen SV Eichede II. (13 Uhr) und TSV Bargteheide gegen Preußen Reinfeld (17 Uhr) – Verlängerung und Elfmeterschießen sind in der Zeitplanung mal wieder nicht vorgesehen…

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