• Klassenerhalt und Pokaltitel

    Autor:  • 02.05.2018 • Nachrichten, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, Schleswig-HolsteinIn der Liga schaffte der SSC Hagen Ahrensburg am Sonntag mit einem 2:1-Sieg gegen den TSV Schönberg endgültig den Klassenerhalt. Selbst wenn Holstein Kiel (oder als was die Mannschaft in Zukunft auflaufen soll) noch, bedingt durch das Abschiebechaos, absteigen und kein Team aus dem Land aufsteigen sollte, wäre der SSC Hagen in jedem Falle besser als Rang neun. Dafür sorgte ein Doppelpack von Julie Sidow (10., 29.). Jasmin Duhnke brachte den Gast per Elfmeter zwar nochmal ran (79.), zum Ausgleich kam es nicht mehr.

    Einzig der Zehnte TSV Schuby kann den SSC noch einholen. Beim noch nicht gänzlich als Absteiger feststehenden Heider SV gelang Schuby ein 3:1. Eingeleitet wurde es durch ein Eigentor von Heides Hanna Boyn (9.). Juliana Kabuth (29.) und Maylis Rossberg (38.) erhöhten auf 3:0 für den VfB. Svenja Hirschlein schaffte nur noch den Ehrentreffer in Minute 72. Einen Schritt Richtung Klassenerhalt machte Frisia 03 Risum-Lindholm mit einem 2:1-Auswärtssieg beim Kieler MTV. Milen Steensen traf in der 23. Minute zum 0:1, Lisa Rose eine Viertelstunde später. Auch Frisias Nicole Ebsen netzte noch ein, allerdings zum letztlich bedeutungslosen 1:2 ins eigene Tor (89.).

    Während der TSV Russee mit zwei Siegen in drei Tagen die Abstiegsgefahr beinahe gebannt hat, steckt TuRa Meldorf wieder tief drinnen. Die Dithmarscherinnen verloren das direkte Duell zuhause durch Tore von Anneke Schlüter (2., 62.) und Laura Bahr (64.) mit 0:3. Zudem schlug Russee am Dienstag den Heider SV mit 6:1. Nach 0:1-Rückstand durch ein Eigentor von Dorathea Prüß (2.) glich Schlüter postwendend aus (3.). Bahr mit drei Toren (12., 62., 65.) sowie Tabea Drumm (61.) und Jenny Borchert (90.) sorgten für einen deutlichen Kieler Sieg. Den hätte Lokalrivale Rot-Schwarz am Samstag sicher auch gern gehabt, stattdessen gab es ein 2:3 beim TSV Siems. Dabei führte Rot-Schwarz Kiel zur Pause durch zwei Tore von Anna-Marie Ihrens (8. per Elfmeter, 20.) mit 2:0. Doch Mandy Scheer (50.), Sarah Koch (61.) und Nicole Polensky (78.) drehten das Spiel für die Kielerinnen.

    Der TSV Ratekau strebt der Meisterschaft entgegen. Gegen Verfolger TSV Klausdorf „gewannen“ die Ostholsteinerinnen mit 0:0, und nach dem 3:0 bei Frisia 03 Risum-Lindholm am Dienstag durch die Treffer von Madeline Gieseler (54., 75.) und Kristina Scheel (72.) sind sie auf fünf Punkte davongezogen. Ein Titel allerdings, der mal wieder keinen echten Wert hätte, denn Ratekau fehlt weiterhin die für die Regionalliga-Zulassung nötige 2. Frauenmannschaft. Und beim TSV Klausdorf sind diese Saison zwar alle Teams beisammen, aber ob nächste Saison die nötigen B-Mädchen da wären, angesichts fehlender jüngerer Jahrgänge, ist fraglich. Der Kieler MTV ist nur als Meister aufstiegsbereit, der TSV Siems hat im Unterbau nur 7er-Mannschaften, und dem SSC Hagen fehlen die B-Mädchen. Es kann also sein, dass erneut keiner aufsteigen will oder kann…

    Immerhin eines hat der SSC Hagen Ahrensburg: Den Kreispokaltitel. Der fiel in der Neuauflage von 2017 auch souveräner aus. Gegen den Kreisliga-Tabellenführer TSV Zarpen gewannen die Ahrensburgerinnen mit 5:0 und qualifizierten sich für den SHFV-Lotto-Pokal. Bis zur Führung durch Julie Sidow dauerte es 43 Minuten. Nach dem 2:0 von Neele Straube nach Wiederbeginn (51.) sorgte Sidow in der 57. Minute für die Vorentscheidung. Merle Horstmann machte mit zwei Toren (70., 80.) alles klar. Zudem feierte Jana Holla in der 66. Minute ihr Comeback nach absolvierter Schwangerschaft.

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