• HSV II. punktet im Abstiegskampf

    Autor:  • 25.04.2018 • Bergedorf 85, Grün-Weiß Eimsbüttel, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Landesliga, Nachrichten, Niendorfer TSV

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaDie U23 des HSV hat im Abstiegskampf wichtige Punkte eingefahren. Gegen den Niendorfer TSV gewannen die Rothosen mit 5:0 und überholten den NTSV wegen der besseren Tordifferenz. Vier der Tore erzielte Stefanie Pätzmann, darunter ein Hattrick in der zweiten Halbzeit (60. bis 75. Minute). Den Anfang machte jedoch eine Aushilfe aus der Kleinfeldmannschaft: Kathrin Grunwald verstärkte zum zweiten Mal den Landesligakader und erzielte nach einer Viertelstunde auch das 1:0. Damit war der HSV II. der Gewinner des Spieltags, denn die Konkurrenz verlor durch die Bank.

    Die Abstiegszone beginnt beim Tabellensechsten SC Sternschanze, der dem TSC Wellingsbüttel II. mit 2:8 unterlag. In der ersten Hälfte hatte Welle noch mehr Mühe, führte nach Toren von Emma Frings (17.) und Mareile Kern (45.) mit 2:0. Direkt nach Wiederbeginn legten sie dann los. Lene Petersen (46.) und Frings zwei Minuten später erhöhten auf 4:0. Sternschanze konnte nach einer Stunde verkürzen, brach in der Schlussviertelstunde jedoch ein. Nach Frings‘ 1:5 (74.) verkürzten sie zwar erneut, aber Petersen (83., 87.) und Frings (85.) schraubten das Endresultat in die Höhe. Zwei Punkte beträgt Sternschanzes Vorsprung auf den (Noch-)Relegationsrang zehn. Den belegt nun Komet Blankenese. Der FTSV verkaufte sich zwar im Heimspiel gegen Bergedorf 85 teuer, verlor dennoch mit 1:3. Die Gäste gingen durch Shiva Fannipour nach fünf Minuten in Führung, büßten diese durch ein Eigentor von Nele Krahn aber wieder ein (17.). Malwina Dziedziela schoss noch vor der Pause zum 1:2 ein, die Entscheidung besorgte Antonia Leiseder nach 52 Minuten. Bergedorf verteidigte Rang zwei und kann angesichts von mindestens sechs Punkten Vorsprung auf die aufstiegsberechtigten Verfolger wohl für die Oberliga planen.

    Im Kreis der Abstiegsbedrohten bleibt auch der Harburger TB. Zwar schafften sie zur Pause, einen 0:2-Rückstand auszugleichen, verloren am Ende trotzdem mit 2:4 gegen den TuS Berne, der noch um den Aufstieg mitkämpft. Carina Raup (19.) und Charline Scheffel (30.) schienen den TuS beruhigend auf die Siegerstraße zu bringen. Nadine Moelter gelang fünf Minuten später der Anschlusstreffer, und Belma Becevic traf zum 2:2 (42.). Berne hatte letztlich das bessere Ende für sich. Raup mit ihrem zweiten Tor (77.) und Jasmin Kröger (82.) sorgten für die Entscheidung.

    Bereits abgestiegen ist der Harburger SC am vergangenen Wochenende. Zwar haben sie noch fünf Spiele auf dem Plan, aber rechnerisch keine Chance mehr auf den Relegationsrang. Alina Lüdemann brachte ihr Team beim FC Union Tornesch II. zwar per Elfmeter in Führung (12.). Svea Schmidt glich fünf Minuten vor dem Gang in die Pause aus. Ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Harburg nur zu elft antrat. Maike Ladiges drehte nach 55 Minuten das Spiel, Marisa Sander machte mit zwei Toren (79., 90.) zum 4:1-Endstand alles klar. Damit ist das Nachholspiel am heutigen Abend gegen den SC Sternschanze für den HSC nur von kosmetischer Bedeutung, Sternschanze jedoch braucht den Dreier. Fast keine Chance mehr hat der SC Alstertal-Langenhorn nach einem 0:7 gegen Grün-Weiß Eimsbüttel. Acht Punkte sind es bei drei ausbleibenden Spielen zu Platz zehn. Holt Komet Blankenese nur einen Punkt aus drei Partien, bricht die Tordifferenz von -53 SCALA das Genick. Irem Üstün erzielte in der 3. und 66. Minute zwei der sieben GWE-Treffer. In der 30. Minute erhöhte Angelina Bathe auf 2:0, spätestens nach dem dritten Eimsbütteler Tor von Tjorven Nörenberg war das Spiel entschieden. Sarina de Almeida Franco (72.) und zwei Mal Olivia Diosegi (85., 87.) verbesserten Eimsbüttels Tordifferenz.

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