• Bramfeld ist Meister

    Autor:  • 07.05.2018 • Bramfelder SV, FC St. Pauli, Nachrichten, Regionalliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg II., VfL Jesteburg, Walddörfer SV

    Holstein Kiel hat den Bramfelder SV zum Meister der Regionalliga Nord gemacht. Während die Hamburgerinnen beim SV Meppen II. durch Treffer von Safia Hassam (37.) und Dalina Saalmüller (64.) mit 2:0 ihre Hausaufgaben erledigten, putzte Holstein Kiel den SV Werder Bremen II. mit 5:1 und sorgte dafür, dass die Bremerinnen vor dem letzten Spiel drei Punkte und 18 Tore hinter Bramfeld liegen bleiben. Anna Selk (7.) und Lina Staben (18., 21.) schafften früh klare Verhältnisse für die im Verein zuletzt so geschundenen Holstein Women. Auch der Treffer von Gina Rohmeyer (65.) machte die Schleswig-Holsteinerinnen nicht nervös. Stattdessen traf Staben zum dritten Mal (76.), ehe Jule Ziegler den Schlusspunkt setzte (80.).

    Die Bremerinnen müssen sogar noch um die Vizemeisterschaft bangen, denn der Walddörfer SV ist nach einem 2:0-Erfolg beim VfL Jesteburg bis auf drei Punkte heran und spielt am letzten Spieltag gegen den ATS Buntentor, während Werder II. zum SV Meppen II. muss, der allerdings mit einem Sieg am Donnerstag in Celle Rang drei übernehmen und aus eigener Kraft Vizemeister werden kann. Sollte das gelingen, wäre der Vizetitel für Walddörfer außer Reichweite. In Jesteburg trafen Vivien Güse (58.) und Paula Harder (90.) für die Volksdorferinnen. Für Jesteburg war das das denkbar schlechteste Ergebnis vor dem Saisonfinale gegen den Bramfelder SV. Denn die TSG Burg Gretesch rückte mit einem 6:1 gegen den damit abgestiegenen ATS Buntentor bis auf einen Punkt heran und bekommt es am letzten Spieltag mit Celle zu tun. Schon nach 39 Minuten war das Spiel entschieden, die Osnabrückerinnen lagen durch Lisa Drews (2., 39.) und Laura Wolf (14.) mit 3:0 vorn. Das bauten Drews (76.) und Lena Gosewinkel (80.) auf 5:0 aus, und nach dem Ehrentor von Lea Richter (86.) stellte Anna-Catharina Niemann in der 89. Minute den Endstand her. Für die Rüsselkäferinnen heißt das nächste Woche gegen Bramfeld: Siegen oder absteigen.

    Gerettet dagegen sind der TSV Limmer und der FC St. Pauli. Im direkten Duell gab es allerdings für die Paulianerinnen die siebte Niederlage im Jahr 2018, bei nur einem Sieg (3:2 gegen Buntentor am 8.4.) und zwei Unentschieden (je 2:2 gegen Bramfeld und Celle). In Hannover gingen sie sang- und klanglos unter. Nach elf Minuten stand es durch Maike Stickel (8.) und Janine Budde schon 2:0 für Limmer. In der zweiten Hälfte schlug Vanessa Jünger doppelt zu (54., 57.) und stellte auf 4:0. Stickel erhöhte nach 67 Minuten. Nina Philipp schaffte nur noch Ergebniskosmetik per Elfmeter (72.). Dabei begann die Saison mit einem 10:3 gegen Holstein Kiel, wo sie nächste Woche gastieren. Der SV Henstedt-Ulzburg II., der am Donnerstag in Kiel antritt, verpasste den Sprung vom letzten Platz gegen Fortuna Celle. Das Kellerduell endete 1:1.

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