• Welle erlebt Debakel bei Duwo

    Autor:  • 18.03.2015 • Bergedorf 85 II., Duwo 08, Eimsbütteler TV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Germania Schnelsen, Hamburg, Nachrichten, Niendorfer TSV, Oberliga, SC Eilbek, SC Nienstedten, TSC Wellingsbüttel, Union Tornesch

    VerbandsligaSpitzenspiele sind meist etwas Besonderes – auf eine gute oder schlechte Art und Weise. Manche sind wahre Fußballfestivals und leben vom qualitativen Schlagabtausch, andere krampfen 90 Minuten dahin, strotzend vor Fehlervermeidungsstrategien. Und dann gibt es Topspiele wie das zwischen Duwo 08 und dem TSC Wellingsbüttel. Der Spitzenreiter präsentierte sich völlig von der Rolle: Aus einem Rückpass von Ines Dabelgott wurde ein frühes Eigentor (2.), eine Viertelstunde später sprang Torfrau Kriska Lüben unter einem hohen Ball von Jana Spack durch und griff zum zweiten Mal hinter sich. Beim 3:0 und 4:0 von Birte Schulz (39., 43.) hielt die Defensive Respektsabstand. Schulz erzielte in der 71. Minute per Konter das 5:0, und dem 6:0-Endstand durch Amely Jaekel ging ein Luftloch von Katharina Löffler voraus. Schwärzer kann ein Tag kaum sein, vor allem bei einem Derby.

    Duwo verkürzte damit den Rückstand auf vier Punkte, und auch der FC St. Pauli rückte wieder etwas heran, wenngleich bei einem Spiel weniger der Abstand auf Wellingsbüttel acht Zähler beträgt. Den Eimsbütteler TV, bei dem erstmals Ulf Ancker auf der Bank saß, schossen die Braun-Weißen mit 7:1 ab. In der 1. Minute sorgte Nina Philipp für die Führung, die auch so bis zur Pause bestand. Nach dem Seitenwechsel ging es zu schnell für den ETV, Sarah Schulz erzielte einen lupenreinen Hattrick (46., 52., 55.). Luisa Hahn verkürzte auf 1:4 aus Gästesicht (61.), doch Schulz legte zehn Minuten später erneut nach. Selbst eine glatte Rote Karte gegen Amke Ihben störte St. Pauli nicht weiter, Ann-Sophie Greifenberg (80.) und Sarah Schulz (89.) vollendeten weitere Angriffe mit einem Torerfolg.

    82 Minuten lang warteten die Zuschauer bei Union Tornesch auf weitere Treffer. Nur einen hatte es bis dahin gegeben, durch Josefin Lutz in der 27. Minute gegen den Niendorfer TSV. Doch die Schlussphase hatte es in sich. Johanna Stutzke erhöhte in der 82. Minute auf 2:0. Niendorf schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Simone von Palubicki wieder Hoffnung (86.), die im Gegenzug von Hania Wulff wieder zerstört wurde. Den Schlusspunkt zum 4:1 besorgte Finia Pohl (90.). Der SC Eilbek gewann als Tabellenfünfter beim Schlusslicht Germania Schnelsen mit 5:1. Zur Pause führten sie durch Tore von Vivian Kellner (19.) und Falida Gloszat (31.) mit 2:0. Katharina von Loga erhöhte in der 53. Minute auf 3:0 und entschied das Spiel vorzeitig. Kellner (70.) und Carolin Harms (78.) schraubten weiter am Resultat, ehe Melissa Hanke in der 82. Minute der Schnelsener Ehrentreffer gelang. Das letzte Spiel des Tages gewann der ESV Einigkeit durch zwei späte Tore von Rückkehrerin Sara Akbulut (86.) und Stefanie Meier (90.) mit 2:0 gegen den SC Nienstedten und vollendete das Bild, dass alle Teams von Platz 2 bis 6 ihre Spiele gewannen und sich nichts an den Platzierungen änderte.

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