• Walddörfer gewinnt in Limmer

    Autor:  • 16.10.2017 • Bramfelder SV, FC St. Pauli, Nachrichten, Regionalliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg II., VfL Jesteburg, Walddörfer SV

    Was für ein Paukenschlag: Der nachgerückte Aufsteiger Walddörfer SV gewinnt auswärts beim bis dahin verlustpunktfreien Überteam TSV Limmer in Hannover mit 1:0! Womöglich hatten die Gastgeberinnen noch das DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen (1:6) im Kopf, als Jennifer Kleinwort bereits in der 9. Minute den entscheidenden Treffer setzte. Nach sechs Spielen stehen für die Volksdorferinnen nun 8 Punkte mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen bei 7:7 Toren. Läuft.

    Nach dem Punktverlust bei Walddörfer hat der FC St. Pauli das zweite Hamburg-Derby gewinnen können. Die Braun-Weißen schlugen den Bramfelder SV mit 3:1. Kurz vor der Halbzeitpause brachte Ann-Sophie Greifenberg die Gastgeberinnen in Front. Nachdem Nina Philipp zwei Mal Alu getroffen hatte, netzte Maie Stein auf der anderen Seite zum 1:1 (64.). Am Ende aber setzte sich Pauli durch die Treffer von Ilijana Kljajic (72.) und Philipp (74.) durch und bleibt als einziges Team ungeschlagen. Niederlagen gab es dagegen für die Hamburg-Anrainer VfL Jesteburg und SV Henstedt-Ulzburg II.. Jesteburg verlor bei Werder Bremen II. durch die Tore von Maje-Christin Tegtmeier (52.) und Olivia Kulla (72.) mit 0:2. Die personell gebeutelten Henstedt-Ulzburgerinnen, bei denen B-Juniorin Julia Schjut in die Startelf rückte, kassierten gegen den SV Meppen II. kurz vor der Pause das 0:1 durch Luisa Temmen (43.). Nach einer Stunde sah Keeperin Berith Voigt nach einem Zusammenprall mit Velislava Dimitrova die Rote Karte, und Feldspielerin Franziska Hilmer musste in den Kasten, da auch Ann-Christin Mitschke erkrankt fehlte. Dimitrova erhöhte zehn Minuten später auf 2:0 für die Emsländerinnen. Melena Lux verkürzte neun Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf 1:2, der Ausgleich gelang aber nicht mehr.

    Kurios war der Auswärtssieg des ATS Buntentor bei Schlusslicht Fortuna Celle. Lilian Wenzel (3.) und Jennifer Brimmer (22.) schienen früh alles klar gemacht zu haben. Celina Klebe schlug nach 62 Minuten mit dem 1:2 zurück. Celle kämpfte um den Ausgleich und fing in der Nachspielzeit das 1:3 durch Phyllis Rüsenberg (90.+1). Das war aber noch nicht der Schlussakkord. Jelka Dehmel traf in der 94. Minute noch zum 1:4-Endstand. Weniger Tore fielen in Kiel, wo die TSG Burg Gretesch beim KSV Holstein zu Gast war. Unter unparteiischer Leitung der als Oberliga-Stürmerin bekannten Meldorferin Janina Lucks gelang Laura Wolf in der 58. Minute das Tor des Tages zum 1:0-Auswärtssieg der Osnabrückerinnen.

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