• Von Dänen geprüft

    Autor:  • 17.08.2016 • Bramfelder SV, Freundschaftsspiel, Spielbericht

    Zweikampf zwischen Sara Tarife und Catharina Schimpf

    Zweikampf zwischen Sara Tarife und Catharina Schimpf

    Freundschaftsspiel
    Bramfelder SV – KoldingQ 3:4 (1:2)

    KoldingQ, 2009 als reiner Frauen- und Mädchenfußball-Club hervorgegangen aus einer Kooperation der Abteilungen von Nørre Bjært/Strandhuse IF und Kolding BK, mit dessen Spielrecht sie in der ersten Liga spielen, hatte die letzte Saison in Dänemark als Dritter beendet. Zum abschließenden Test vor dem Saisonstart in der 3F Ligaen bei Ballerup-Skovlunde Fodbold trieb es die Fjordanrainer nach Steilshoop gegen den Zweitligaaufsteiger Bramfelder SV. Für die Gastgeber war das der bisher schwerste Gegner der Vorbereitung. Immerhin hatte Kolding mit den Zwilligsschwestern Sanne und Lotte Troelsgaard zwei 27-jährige Nationalspielerinnen in der Startelf, die zusammen 104 A-Länderspiele und 36 Länderspieltore in der Vita stehen hatten, wobei Sanne mit 96 Spielen und 33 Toren das Gros beisteuerte.

    Nationalspielerin Sanne Troelsgaard mit robustem Armeinsatz gegen Paula Ziselsberger

    Nationalspielerin Sanne Troelsgaard mit robustem Armeinsatz gegen Paula Ziselsberger

    Der Gegner war also eine Hausnummer. Der Bramfelder SV setzte gerade mal einen 14er-Kader dagegen, auch am nächsten Tag stand noch ein Test an. Es war also nicht unbedingt davon auszugehen, dass Manuel Alpers gegen die Däninnen seine designierte Startelf für die Saison ins Rennen schicken würde. Eingestellt waren sie auf den Anspruch, guten Fußball zu bieten, unabhängig vom Ergebnis, selbst bei einem Debakel. Die tatsächliche Stärke der Gäste dürfte sie überrascht haben. Dabei schien die Erwartung einzutreffen, als Mette Lorentzen nach zwei Minuten Lykke Schou steil schickte und Andrea Fernandes Neves deren Abschluss per Fuß ans Außennetz lenkte. Bramfelds erste Möglichkeit war ein Freistoß von Nurdan Üstün über das Tor. Auf der Gegenseite schlenzte Sofie Riis drüber (10.). Kolding spielte ein ungewöhnliches System: In der Rückwärtsbewegung ein 5-3-2, bei dem Riis links und Schou rechts außen verteidigten und nach vorn als Außenstürmerinnen ein 3-3-4 erzeugten. Bramfeld musste sich darauf einstellen und auf Fehler lauern. Fehler wie den Fehlpass von Riis in der 18. Minute. Catharina Schimpf spielte am Strafraum Maria Albrecht an, die zu Üstün ablegte. Halbrechts fintierte sie gegen Sofie Obel, schoss trocken auf die kurze Ecke – 1:0 für die Hamburgerinnen!

    Catharina Schimpf spielt den Ball an den Strafraum ...

    Catharina Schimpf spielt den Ball an den Strafraum …

    ... nach Ablage von Maria Albrecht legt sich Nurdan Üstün den Ball vor ...

    … nach Ablage von Maria Albrecht legt sich Nurdan Üstün den Ball vor …

    ... zieht kurzentschlossen ab ...

    … zieht kurzentschlossen ab …

    ... und lässt Sarah Jacobsen in der kurzen Ecke keine Chance

    … und lässt Sarah Jacobsen in der kurzen Ecke keine Chance

    Dieser Zwischenstand war eine dicke Überraschung. Auch für die Däninnen, die nach einem Zweikampf von Schimpf mit Ida Guldager früh wechseln mussten. Cathrine Graversen kam für die Verletzte. KoldingQ wurde etwas stärker. Aber nicht im Abschluss. Schou steckte nach 23 Minuten zentral in den Lauf von Lotte Troelsgaard, die auf Fernandes Neves zulief, während deren Vorderleute Abseits reklamierten. Die Stürmerin umkurvte Bramfelds Schlussfrau und schoss aus der Drehung – an die Oberkante der Latte und drüber. Durchatmen beim BSV nach der besten Gästechance. Kolding hatte Vorteile nur technisch und spielerisch. Körperlich hielt Bramfeld dagegen, sorgte für ein Spiel, das man zu diesem Zeitpunkt durchaus ausgeglichen nennen konnte. Den schönsten Angriff des Spiels gab es in der 28. Minute. Im Strafraum behaupteten Albrecht und Üstün den Ball. Letztere legte rechts raus, Zawada schlug die Flanke auf den Kopf von Safia Hassam, die per Kopf ablegte, und im Fallen jagte Üstün das Leder drüber.

    ... und Nurdan Üstün schießt im Fallen direkt über das Tor

    … und Nurdan Üstün schießt im Fallen direkt über das Tor

    Es soll noch einmal erinnert werden: Die Abwehr, die hier durcheinander gewirbelt wurde, gehörte einer Mannschaft, die in der Vorsaison hinter Champions-League-Achtelfinalist Fortuna Hjørring uns Sechzehntelfinalist Brøndby IF auf Rang drei landete! Leider fiel das Tor auf der anderen Seite. Halbrechts bediente Graversen Lotte Troelsgaard steil, die Fernandes Neves umkurvte und vor das Tor passte. Schou musste nur noch zum 1:1 einschieben. 30 Minuten waren gespielt. Die Däninnen bekamen dadurch Aufwind.

    Cathrine Graversen spielt steil auf den rechten Flügel ...

    Cathrine Graversen spielt steil auf den rechten Flügel …

    ... Lotte Troelsgaard geht an Andrea Fernandes Neves vorbei und passt quer ...

    … Lotte Troelsgaard geht an Andrea Fernandes Neves vorbei und passt quer …

    ... Lykke Schou vollendet vor Judith Kahl zum Ausgleich

    … Lykke Schou vollendet vor Judith Kahl zum Ausgleich

    Nach einem kleinen Schreck, als sich Lorentzen im Pass vertat und genau auf Üstün spielte, die jedoch die verfügbare Zeit nicht nutzen konnte und den Ball beim Schuss nicht richtig traf, kam Kolding wieder über den rechten Flügel. Graversen bediente Schou, die sich gegen Denise Stroda behauptete, quer passte und so Lotte Troelsgaard das 1:2 ermöglichte, nur fünf Minuten nach dem Ausgleich. In dieser Phase war Bramfeld defensiv zu passiv, ließ Kolding laufen. Ein Steilpass von Sanne Troelsgaard in den Rücken von Judith Kahl brachte ihre Schwester Lotte ins Eins-gegen-Eins mit Fernandes Neves. Die Keeperin schoss die Stürmerin an, und Bramfeld konnte klären. Kurz vor dem Seitenwechsel musste der BSV dann ebenfalls wechseln, nach einem Foul musste Schimpf behandelt werden und wurde durch Sylvana Kempka ersetzt. Die letzte Chance hatte Kolding, als es nach einem langen Schlag von Fernandes Neves postwendend wieder in die andere Richtung ging. Über Sara Tarife und Mille Gejl bekam Schou die Möglichkeit zum 1:3, schoss links vorbei.

    Lotte Troelsgaard erreicht den Ball vor Franka Dreyer ...

    Lotte Troelsgaard erreicht den Ball vor Franka Dreyer …

    ... und drückt ihn zur Koldinger Führung rein

    … und drückt ihn zur Koldinger Führung rein

    Dennoch gestaltete Bramfeld die Partie insgesamt offener als erwartet. Sie hielten gut mit, auch spielerisch. Aber im Angriffsspiel offenbarten sich die größten Unterschiede: Kolding spielte flüssiger und schneller in die Tiefe des Raumes, agierte genauer und konzentrierter. Der erwarteten Qualität des ersten Verfolgers in der dänischen Liga wurden sie jedoch nicht gerecht. Das sollte sich auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts nicht ändern, zu dem der Koldinger Trainer drei Wechsel vornahm: Keeperin Sarah Jacobsen, Links“verteidigerin“ Sofie Riis und Mittelfeldspielerin Sara Tarife blieben draußen, dafür kamen Vibeke Jensen, Laura Bahl und Christina Beck ins Team. Bei Bramfeld gab es zwei Neue in der Abwehr: Jacqueline Bleser ersetzte rechts Franka Dreyer, Safia Hassam blieb für Dolores Gorcic draußen, die in die Innenverteidigung kam, während Stroda nach vorn auf ihre frühere Linksaußenposition rückte. Eine Balleroberung von Paula Ziselsberger leitete die erste Chance im zweiten Spielabschnitt ein, ihren Pass nahm Albrecht auf, marschierte zur Mitte an einer Dänin vorbei und schloss flach ab. Der Versuch war kein Problem für Jensen (50.). Eine Minute später sah das anders aus. Zawada passte am Strafraum zu Albrecht, die den abspringenden Ball volley auf den Kasten zog, und dieses Mal musste Jensen schon deutlich mehr aufwenden, um ihn abwehren. So war es keine Überraschung, was in Minute 53 passierte: Gorcic klärte am eigenen Strafraum Richtung Mittellinie, Üstün nahm den Ball kurz an und passte kurz in die Spitze, Albrecht lief auf und davon und schoss gegen Jensen mithilfe des Innenpfostens zum 2:2 ein. Für einen Erstligaclub verteidigte KoldingQ in dieser Szene reichlich naiv.

    Maria Albrecht auf dem Weg allein zum Tor ...

    Maria Albrecht auf dem Weg allein zum Tor …

    ... kommt vor Vibeke Jensen zum Schuss ...

    … kommt vor Vibeke Jensen zum Schuss …

    ... zielt genau auf den linken Innenpfosten ...

    … zielt genau auf den linken Innenpfosten …

    ... und sorgt für den Ausgleich

    … und sorgt für den Ausgleich

    Erste Gratulantin ist Nurdan Üstün

    Erste Gratulantin ist Nurdan Üstün

    Aber die Gäste antworteten prompt. Zunächst parierte Fernandes Neves einen Schuss von Lotte Troelsgaard nach Durchstecker von Schwester Sanne zur Ecke, danach wurde die spielerische Überlegenheit Koldings in dieser Phase wieder zählbar: Eriksen in die Tiefe, Schou quer, und dann war Gorcic zu weit weg, um gegen Lotte Troelsgaard noch eingreifen zu können – 2:3 in der 59. Minute. Das war der Schwachpunkt des BSV: Defensiv standen sie zu hoch und nicht kompakt genug, reagierten zu spät auf die Entwicklung des Spielverlaufes.

    Lykke Schou legt den Ball rüber auf Lotte Troelsgaard ...

    Lykke Schou legt den Ball rüber auf Lotte Troelsgaard …

    ... die von Dolores Gorcic vergessen nur noch Andrea Fernandes Neves vor sich hat ...

    … die von Dolores Gorcic vergessen nur noch Andrea Fernandes Neves vor sich hat …

    ... und KoldingQ erneut in Führung bringt

    … und KoldingQ erneut in Führung bringt

    KoldingQ hatte weitere Möglichkeiten zur Vorentscheidung. Schous Hereingabe erwischte Fernandes Neves mit den Fingerspitzen, aber Lotte Troelsgaard konnte sich schneller drehen als die Bramfelder Hintermannschaft und zog aus kurzer Distanz ab. Fernanded Neves lenkte zur Ecke. Schou traf etwas später nach einem Diagonalball das Außennetz. Gerade als Bramfeld einzubrechen schien, gewann Üstün den Ball im Mittelfeld und bediente Albrecht, die sich im Zweikampf durchbiss und Jensen zum 3:3 überwand (67.). Kaum zu glauben. Die Gäste waren trotz des Testspielcharakters ziemlich angefressen, und Sanne Troelsgaard wurde vom Schiedsrichter ein letztes Mal ermahnt, das Meckern einzustellen, bevor es Gelb gäbe. Das war trotz Sprachbarriere das deutlichste Zeichen für die Leistung, die die Gastgeberinnen hier abriefen.

    Maria Albrecht überwindet Vibeke Jensen ...

    Maria Albrecht überwindet Vibeke Jensen …

    ... und lässt das 3:3 locker-leicht aussehen

    … und lässt das 3:3 locker-leicht aussehen

    Dennoch lief bei Bramfeld nach vorn nicht mehr viel. Das Tempo forderte seinen Tribut. Nach Ecke von Eriksen köpfte Beck an die Latte (70.), und eine Minute später wurde ein Einwurf der Däninnen schnell zu Lotte Troelsgaard gebracht, die im Strafraum scharf draufhielt und doch ihrer Meisterin in Fernandes Neves fand. Die Parade fand auch beim dänischen Trainer Anklang, der ihre Leistung als „guter Keeper“ anerkannte – zweifellos zutreffend, wobei die Gäste aber auch ihre Schwächen beim Herauslaufen zutage treten ließen. Da unterliefen ihr in den 90 Minuten einige Fehler und Situationen, in denen sie zu leicht ausgespielt wurde. So auch in der 73. Minute, als Sanne Troelsgaard einen Pass von Schou vor der Schlussfrau erreichte, sie umkurvte, erst noch schaute und dann schoss, was Ziselsberger gerade genug Zeit gab, das Spielgerät von der Linie zu kratzen. Die Fahrlässigkeit in der Chancenverwertung der Gäste war schon faszinierend.

    Lykke Schou spielt in die Spitze ...

    Lykke Schou spielt in die Spitze …

    ... Andrea Fernandes Neves kommt zu spät gegen Sanne Troelsgaard ...

    … Andrea Fernandes Neves kommt zu spät gegen Sanne Troelsgaard …

    ... die vor Dolores Gorcic aufs Tor schießt ...

    … die vor Dolores Gorcic aufs Tor schießt …

    ... aber da kommt Paula Ziselsberger angeflogen ...

    … aber da kommt Paula Ziselsberger angeflogen …

    ... und kratzt die Kugel von der Linie

    … und kratzt die Kugel von der Linie

    Bei der anschließenden Ecke sah das allerdings anders aus. Eriksen brachte sie hoch hinein, Obel war vor Fernandes Neves am Ball und köpfte quer, und dann war Schou einen Tick eher vor Ziselsberger mit der Stirn da und köpfte über Bleser in die kurze Ecke – 3:4 (74.). Für Schou war dann Feierabend, Caroline Jensen kam rein. Gleichzeitig wechselte Bramfeld Hassam, Schimpf und Dreyer zurück für Stroda, Üstün und Saalmüller. Kolding verpasste, alles klar zu machen, als Sanna auf Lotte Troelsgaard passte und die einmal mehr an Fernandes Neves vorbeiging – Ziselsberger rettete zur Ecke. Kolding war noch immer nicht zufrieden, beklagte sogar eine Abseitsentscheidung, als wenn es um Punkte gehen würde. Und fast wäre auch das 4:4 gefallen, doch als sich Hassam nach Zuspiel von Albrecht im Zweikampf durchsetzte und schlenzte, flog die Kugel über das Tor (83.). Und selbst nach dem erneuten verletzungsbedingten Ausscheiden von Schimpf, die im Duell wieder etwas abbekam, spielte der BSV weiter auf das 4:4.

    Andrea Fernandes Neves verpasst die Ecke, dafür kommt Sofie Obel heran ...

    Andrea Fernandes Neves verpasst die Ecke, dafür kommt Sofie Obel heran …

    ... Lykke Schou kommt zum Kopfball gegen Paula Ziselsberger ...

    … Lykke Schou kommt zum Kopfball gegen Paula Ziselsberger …

    ... schädelt die Kugel über Jacqueline Bleser hinweg ...

    … schädelt die Kugel über Jacqueline Bleser hinweg …

    ... zum Siegtor ins Netz

    … zum Siegtor ins Netz

    Es sollte nicht gelingen, was aber allenfalls für Ergebnisfetischisten einen Makel darstellte, denn auch so war das 3:4 aus Hamburger Sicht ein sensationelles Resultat. Und trotzdem leistete sich Manuel Alpers den Luxus, nicht ganz zufrieden gewesen zu sein. Zu Unrecht, denn von einer Mannschaft, die letzte Saison noch gegen Burg Gretesch und TSV Limmer spielte, kann man nicht erwarten, eine Mannschaft zu dominieren, die in einer Liga mit zwei Champions-League-Teilnehmern spielt. Kolding, wenn auch „nur“ aus Dänemark, ist alles andere als Fallobst und qualitativ etwa auf dem Niveau der Bundesligisten Bayer Leverkusen oder SGS Essen angesiedelt – Bramfeld eine Liga drunter. Auch wenn man nie zu früh zufrieden sein sollte, ist auch Demut eine gute Sache. Die anstehende Zweitligasaison wird schwer, und oft genug wird selbst die beste Leistung nicht reichen. Noch öfter wird es schwerfallen, selbst das Spiel zu machen und nicht dem eigenen Anspruch hinterher zu rennen. Gerade dann wird es umso wichtiger sein, gute Leistungen unabhängig vom Ergebnis zu belohnen und die Moral hochzuhalten. Die ist für einen Aufsteiger in die zweite Liga das größte Pfund, mit dem er wuchern kann.

    Aufstellungen
    Bramfelder SV: Andrea Fernandes Neves – Paula Ziselsberger, Denise Stroda (74. Safia Hassam), Judith Kahl, Franka Dreyer (46. Jacqueline Bleser) – Catharina Schimpf (44. Sylvana Kempka), Vanessa Zawada – Nurdan Üstün (74. Catharina Schimpf / 84. Dalina Saalmüller) – Safia Hassam (46. Dolores Gorcic), Maria Albrecht, Dalina Saalmüller (74. Franka Dreyer)
    KoldingQ: Sarah Jacobsen (46. Vibeke Jensen) – Sofie Obel, Louise Eriksen (79. Emilie Terp), Mette Lorentzen – Sofie Riis (46. Laura Bahl), Lykke Schou (74. Caroline Jensen) – Sanne Troelsgaard, Sara Tarife (46. Christina Beck), Mille Gejl (67. Benedikte Schrøder) – Lotte Troelsgaard, Ida Guldager (20. Cathrine Graversen / 57. Simone Lykkebo)
    Schiedsrichter: Thomas Sieg mit Marcus Köster und Gernold Mühling (alle SC Urania)
    Tore: 1:0 Albrecht (18.), 1:1 Schou (30.), 1:2 L. Troelsgaard (35.), 2:2 Albrecht (53.), 2:3 L. Troelsgaard (59.), 3:3 Albrecht (67.), 3:4 Schou (74.)
    Gelbe Karten: – / –
    Zuschauer: ca. 30

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