• Trainerwechsel in Ochsenwerder

    Autor:  • 24.10.2017 • Bezirksliga Ost, Hamburg, Nachrichten, SC Eilbek, SC Vier- und Marschlande

    Symbolbild, Saison 2016/17, Bezirksliga OstBeim SC Vier- und Marschlande feierte Rainer Ponik nach acht Jahren sein Comeback auf der Trainerbank, nachdem Karsten Schierhorn kürzlich sein Amt aus beruflichen und persönlichen Gründen aufgegeben hatte. Die Zielsetzung für Ponik und seinen Assistenten Kevin Haase war im ersten Spiel beim SC Sternschanze II. klar: Der erste Saisonsieg sollte her. Es wurde das dritte Unentschieden im vierten Spiel. Sternschanze ging nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit in der 67. Minute per Freistoß in Führung. Fünf Minuten vor Schluss rettete Sarah Lapp den Gästen einen Punkt. Ponik war entsprechend zwiegespalten: „Normalerweise muss man hier gewinnen, aber wenn man so kurz vor Schluss erst den Ausgleich erzielt, muss man damit wohl erstmal zufrieden sein.“

    Eine Überraschung gab es in Rahlstedt. Die Gastgeberinnen setzten sich gegen den durchaus favorisierten Aufsteiger SC Eilbek deutlich mit 5:2 durch und schenkte den drittplatzierten Gästen genau so viele Tore ein, wie sie in den vorherigen vier Spielen zusammen kassiert hatten. Dabei erwischte Eilbek dank Farina Leiendecker (9.) den besseren Start. Acht Minuten vor der Pause glich Philine Gelitz aus. Das 2:1 von Melanie Günther zwei Minuten nach Wiederbeginn konterte Carolin Strobel für den SCE nach knapp einer Stunde (56.). Fast im Gegenzug brachte Günther ihr Team aber wieder in Front (60.). Ein Eigentor von Melina Dumschat nur 120 Sekunden darauf besiegelte das Schicksal des Liganeulings, der nach 72 Minuten auch noch Gegentor Nummer fünf durch Mandy Löwe einfing und nach zwei deutlichen Siegen gegen den 1. FFC Elbinsel und gegen Sternschanze II. einen herben Dämpfer einstecken musste. So konnte UH-Adler zu den Kickerinnen von der „Fichteroad“ aufschließen, nach einer Stunde verwandelte Deborah Volkmann einen Elfmeter zum entscheidenden 1:0 bei Altona 93 II.. Offenbar hatten die Uhlenhorsterinnen das 0:5 gegen Walddörfer II. gut verdaut, als sie schon nach acht Minuten 0:2 hinten lagen.

    Walddörfer II. ließ sich als Ligaprimus abermals nichts nachsagen. Nach sechs Spielen haben sie die perfekte Ausbeute von 18 Punkten und ein Torverhältnis von 45:4 erarbeitet. Im Schnitt schießen sie 7,5 Tore pro Spiel. Das 14:0 gegen den Meiendorfer SV zog den Schnitt kräftig nach oben. Bereits zur Pause lagen die Volksdorferinnen mit 9:0 vorn. Den Anfang machte Sophia Hartmann in der 6. Minute, gefolgt von einem Doppelpack Paula Harders (12., 18.). Nachdem Jana Rocktäschel das 4:0 erzielt hatte (24.), schossen Harder (32., 39.), Senta Biermann (34.) und erneut Hartmann (36.) vier Tore in sieben Minuten. Lea Böhm knipste Nummer neun kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach Wiederbeginn wurde es etwas ruhiger. Saskia Schmook (50., 62.), Hartmann (66.), Biermann (80.) und Pia Schwanenberg (88.) begnügten sich mit zwei Toren oberhalb des Dutzends. Das Mittelfeldduell zwischen dem TSV Reinbek und dem 1. FFC Elbinsel fiel aus. Schon letzte Woche gingen die Punkte aus Reinbek zum Bramfelder SV II. wegen Nichtantretens. Dieses Mal wurde das Spiel abgesagt.

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