• SVHU II. ist Hallenlandesmeister

    Autor:  • 05.02.2018 • Hallenfußball, Schleswig-Holstein, SV Henstedt-Ulzburg II.

    Der SV Henstedt-Ulzburg (II.) hat am Sonntag in der Lübecker Hansehalle seinen Vorjahrestitel verteidigt. Im Finale gewannen sie gegen den TSV Klausdorf mit 3:0 durch zwei Tore von Melena Lux und eines von Mareike Schmedes. Die in der nahen Struckbachhalle ausgetragene Vorrunde der Gruppe B (Gruppe A spielte in der Hansehalle) schloss HU wegen der besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen TSV Ratekau als Sieger ab. Ratekau bleib nur Platz drei nach einem Entscheidungsspiel gegen den Ratzeburger SV (4:0). Es war der dritte Hallentitel für den SV Henstedt-Ulzburg an diesem Wochenende nach den von Mareike Schmedes und Lukas Ebling trainierten C-Juniorinnen am Samstag (4:0 im Finale gegen den TSV Kropp) und den von Claus Rath und Nadja Schubring gecoachten B-Juniorinnen am Vormittag (3:1 gegen Rot-Weiß Niebüll).

    Gleich in ihrem ersten Spiel musste die Vertretung des Regionalligisten gegen den TSV Ratekau ran. Es wurde ein 0:0. Danach war klar, dass es zwischen beiden um die Tordifferenz gehen würde. Die ersten Tabellenführer waren jedoch der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und TSV Siems. Eine Dreiviertelstunde später hatte Ratekau durch ein 3:0 gegen die SG EMTV/Fleckeby zunächst die Nase vorn, denn HU besiegte die BSG Eutin nur mit 2:0, Risum-Lindholm und Siems trennten sich 2:2, damit hatten nach sechs Spielen vier Mannschaften vier Punkte. Siems musste nach einem 0:0 gegen Eutin abreißen lassen, der SVHU zog mit einem 5:1 gegen EMTV/Fleckeby vorbei, und Ratekau ließ ein 2:0 gegen Risum-Lindholm folgen. Nun lag also HU vorn, Ratekau ein Tor Differenz dahinter, zwei Punkte dahinter folgte Siems.

    Letztere waren nach ihrer nächsten Partie raus und sorgten doch für eine Vorentscheidung. Nach dem Eutiner 1:0-Sieg über die SG EMTV/Fleckeby verlor der TSV Siems im Derby gegen den TSV Ratekau knapp mit 1:2. Henstedt-Ulzburg dagegen fuhr einen klaren 3:0-Erfolg gegen Frisia 03 Risum-Lindholm ein und setzte sich ab. Ratekau musste also gegen Eutin hoch gewinnen. Doch es wurde nur ein 3:0, genau das Ergebnis, mindestens zwei Tore zu niedrig, um HU zu überholen, denn nach Tordifferenz zogen die Ostholsteinerinnen nur gleich. Jetzt musste der SVHU schon patzen. Vorher schob sich Risum-Lindholm vor den TSV Siems auf Rang drei, mit einem 2:0 gegen EMTV/Fleckeby. Der SV Henstedt-Ulzburg hatte im abschließenden Gruppenspiel keine Mühe. Sie schlugen den TSV Siems mit 5:0, setzten sich locker auf Rang eins und zogen ins Finale ein.

    Der dortige Gegner TSV Klausdorf stand nach vier Siegen bereits als Gruppensieger fest und leistete sich im letzten Spiel gegen den ungeschlagenen Ratzeburger SV eine 0:1-Niederlage. Für den RSV ging es noch um das kleine Finale gegen Ratekau, vor dem letzten Spiel lagen sie punktgleich mit dem VfB Schuby auf Rang zwei, mit einem 0:2 hätten sie Platz zwei verpasst. Bedanken konnten sie sich beim JuS Fischbek, der Schuby in seinem letzten Spiel ein 0:0 abgetrotzt hatte. Fischbek war der Vertreter Stormarns, nachdem sie doch etwas überraschend die Hallenkreismeisterschaften am 13. Januar gewonnen hatte, unter anderem mit einem 0:0 gegen den Favoriten SSC Hagen Ahrensburg, der im gesamten Turnier eine „stupide Art Fußball zu spielen“ (O-Ton SSC) an den Tag gelegt und die Hallenlandesmeisterschaften verpasst hatte.

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