• St. Pauli setzt zum Überholen an

    Autor:  • 02.11.2017 • Bramfelder SV, FC St. Pauli, Nachrichten, Regionalliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg II., VfL Jesteburg, Walddörfer SV

    Pauli ist dran! Die Braun-Weißen bezwangen am Sonntag den Vorjahresmeister SV Werder Bremen II. mit 3:0 und rückten auf Platz zwei vor, zwei Punkte hinter dem TSV Limmer, mit zwei Nachholspielen in der Hinterhand. Nach einer Viertelstunde machte Nina Philipp den Anfang, doch trotz klarer Überlegenheit blieb es zunächst dabei. Erst in der 69. Minute gelang Lea Lübke das 2:0. Philipp machte dann in der 88. Minute den Sack zu. Darunter litt der bis dahin Zweite SV Meppen II., der bei der TSG Burg Gretesch nur zu einem 1:1 kam. Das rettete ihnen Kyra Speel in der 82. Minute, nachdem Lena Gosewinkel kurz vor der Pause das 1:0 für die Gastgeberinnen aus Osnabrück erzielt hatte (43.).

    Der Bramfelder SV rückte ebenfalls wieder nach oben. Der Tabellenvierte mühte sich beim SV Henstedt-Ulzburg II. zu einem 2:1-Erfolg. Gegen die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen besorgte Sylvana Kempka nach 26 Minuten die Führung, die Melena Lux sechs Minuten später egalisierte. Für die Entscheidung sorgte Safia Hassam eine Viertelstunde vor dem Ende. Anders als dem SVHU II. ging es dem Walddörfer SV und dem VfL Jesteburg auch nicht. Walddörfer legte durch Sophia Hartmann in der vierten Minute vor. Doch an der Hamburger Chaussee glich Gastgeber Holstein Kiel nach einer halben Stunde durch Lina Staben aus (30.). Die Entscheidung besorgte Sarah Begunk zehn Minuten nach Wiederanpfiff. In Jesteburg hält der Negativtrend trotz Sieg vor einer Woche an. Beim bis dahin sieglosen Fortuna Celle verloren sie ebenfalls mit 1:2. Es lag am Holz. Aileen Holz, um genau zu sein, die in der 10. Minute das 1:0 erzielte und nach dem Ausgleich durch ein Eigentor von Saskia Knorr (75.) auch postwendend den Siegtreffer markierte (76.). Pleite Nummer vier aus den letzten fünf Partien für die Rüsselkäferinnen, von denen man sich vor Saisonbeginn angesichts des Kaders mehr hätte erwarten können.

    Ganz oben bleibt noch der TSV Limmer. Die Hannoveranerinnen feierten ein Schützenfest und putzten den ATS Buntentor mit 7:1. Pia Gellermann (7.) und Levke Hölzer (14.) schossen Limmer früh auf die Siegerstraße, und Hölzer korrigierte das Anschlusstor von Nina Kobelt (20.) nur zwei Minuten später mit dem 3:1. Sie traf nach 62 Minuten auch zum 4:1. Yvonne Tünnermann erhöhte (70.), Hölzer knipste per Elfmeter ihr viertes Tor (73.), und den Schlusspunkt setzte Elisa Meier. In der Schlussphase gab es für Buntentor zudem noch eine Rote Karte.

    Über