• Sperber muss nachsitzen

    Autor:  • 04.12.2015 • ESV Einigkeit Wilhelmsburg, Hamburg, Landespokal, Nachrichten, Oberliga, SC Pinneberg, TSC Wellingsbüttel, Walddörfer SV

    VerschiedenesUnter der Woche wurden zwei Spiele aus der dritten Hamburger Pokalrunde nachgeholt. Am Donnerstagabend quälte sich der Bezirksligist SC Sperber ins Achtelfinale. Beim 2:1-Sieg in Reinbek musste die Mannschaft von Dennis Fincke allerdings reichlich Kraft lassen. Emma Frings brachte die Grün-Weißen nach neun Minuten in Führung, doch eine Minute vor der Pause glich Anzela Utinäne für den Kreisligisten TSV Reinbek aus. So hieß es auch nach 90 Minuten 1:1. In der Verlängerung nutzte Katja Obersteller in der 108. Minute ihre Chance zum entscheidenden Tor für die Greifvögel, die in der Runde der letzten 16 den Verbandsligisten Walddörfer SV empfangen.

    Bereits am Mittwochabend kam es zum Duell zwischen den beiden Viertligisten SC Pinneberg und ESV Einigkeit Wilhelmsburg, mit dem besseren Ende für den ESV. Einigkeit entschied das Spiel durch ein Tor von Laura Daldorf aus der 53. Minute mit 1:0 für sich. Dabei feierte Neuzugang Tanja Ossadnik, die zuletzt in Diensten ihres Stammvereins Altona 93 stand, einen erfolgreichen Einstand für die Wilhelmsburgerinnen.

    Ebenfalls am Mittwochabend fand das Wiederholungsspiel aus der Verbandsliga zwischen dem Walddörfer SV und dem TSC Wellingsbüttel statt. Zur Erinnerung: Wellingsbüttel hatte den ersten Versuch mit 2:1 gewonnen, allerdings hatte der Schiedsrichter bei einem WSV-Strafstoß beim Stand von 1:1 einen Regelverstoß begangen, und die Strafstoßwiederholung verschoss Walddörfers Katharina Autenrieth. Daraufhin gab das Sportgericht dem Protest des WSV statt. Die Reprise wurde sportlich entschieden und endete mit einem 2:2 – das, offen gesagt, auch im ersten Spiel schon ein dem Spielverlauf entsprechendes Ergebnis gewesen und bei korrekter Regelauslegung des Elfmeters vielleicht auch so gekommen wäre. Wie in Versuch eins brachte Melanie Schmedes den TSC Wellingsbüttel in Führung (32.), dieses Mal allerdings per Elfmeter statt per Freistoß. Nach Wiederbeginn glich Sophia Hartmann direkt aus (46.), und Autenrieth schoss Walddörfer drei Minuten später in Front. Nach 62 Minuten sorgte Svenja Hettenhausen für den Ausgleich, der zugleich auch Endstand war. In der Tabelle schob sich Walddörfer am SC Wentorf vorbei auf Platz vier und ist nun wieder bester Aufsteiger. Wellingsbüttel dagegen verpasste es, auf einen Punkt Rückstand an den FC St. Pauli und Union Tornesch auf den Plätzen eins und zwei heranzurücken. Welle könnte am 20. Dezember im Nachholspiel beim ETV – das Spiel war vor zwei Wochen wegen Schneefalls abgebrochen worden – auf dem Thron überwintern, denn das Nachholspiel St. Paulis in Pinneberg findet erst am 17. Februar statt.

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