• Schnelsen steigt ab

    Autor:  • 08.05.2017 • Bergedorf 85 II., Eimsbütteler TV, Germania Schnelsen, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Landesliga, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaNach dem ersten Aufsteiger – Eimsbütteler TV – steht nun auch der erste Absteiger fest. Erwischt hat es Germania Schnelsen. Das Schlusslicht verlor gegen Duwo 08 II. mit 2:5 und kann nicht mal mehr den Relegationsrang erreichen, weil der TuS Berne im Abstiegskampf einen Big Point landete und Komet Blankenese mit 3:2 in die Knie zwang. Die Führung von Jasmin Kröger aus der 11. Minute machte Mitspielerin Giulia Allgrino mit einem Eigentor schnell zunichte (19.). Das aber korrigierte Ramona Struck nach 27 Minuten zum 2:1-Pausenstand. Das 3:1 von Celina Hickisch schien in der 71. Minute die Vorentscheidung zu bedeuten, jedoch verkürzte Bente Janßen im direkten Gegenzug. Dabei blieb es, und Berne hat den Relegationsrang so gut wie sicher. Damit nicht genug, der direkte Klassenerhalt ist in Reichweite.

    Denn der SC Alstertal-Langenhorn verlor gegen Aufstiegsaspirant SC Egenbüttel mit 1:5. Es wurden die Sennewald-Spiele. Egenbüttels Stürmerin, die einst in der HSV-Regionalligatruppe das Tor hütete, schoss nicht nur einen Doppelpack in der 17. und 18. Minute, sondern vollendete nach 38 Minuten mit dem 0:3 einen Hattrick. In der 56. Minute war sie immer noch nicht zufrieden und erhöhte auf 4:0. Nur eine Auswechslung nach 67 Minuten konnte sie stoppen, und prompt betrieb SCALA Ergebniskosmetik durch Nora El Khoutari. Den Schlusspunkt setzte jedoch Finja Drossel in der 82. Minute. Nur noch Bergedorf 85 II. kann dem SCE nun noch den Aufstieg nehmen. Das Duell gegen den SC Sternschanze gewann Bergedorf durch Tore von Vera Sulyndina (22., 85.) und Mirjam Reißer (71.) mit 3:0, hat aber mit vier Punkten Rückstand nur noch Außenseiterchancen, zumal es kommende Woche gegen Meisteranwärter ETV geht und Egenbüttel auf Absteiger Germania Schnelsen trifft.

    Pl. Mannschaft Pkt. Tore Diff   Restprogramm
    3. SC Egenbüttel 40 59:32 + 27 Germania (H, 14.5.), HSV II. (A, 21.5.)
    4. FC Bergedorf 85 II. 36 39:22 + 17 ETV (H, 14.5.), Berne (A, 21.5.)

    Im Kampf um die Plätze neun bis elf ist aber noch keine Vorentscheidung gefallen. Auch Groß Flottbek kann trotz der 1:3-Niederlage beim Harburger SC noch den Relegationsplatz erreichen. Voraussetzung sind Siege in den Sechs-Punkte-Spielen gegen SCALA und bei Germania Schnelsen. Und TuS Berne, der das schwerere Restprogramm hat, darf weder bei Sternschanze noch gegen Bergedorf punkten. Das aber wäre wiederum Pflicht, um SCALA noch vom Nichtabstiegsplatz verdrängen zu können. Die Situation für Groß Flottbek wäre ohne die Alinas vom Rabenstein etwas komfortabler gewesen. Alina Peters sorgte für das 1:0 des Harburger SC und nach dem Ausgleich von Lara Timm kurz vor der Pause auch nach Wiederbeginn für das 2:1 (56.). Die Entscheidung führte Alina Lüdemann zwei Minuten später herbei. Von alldem unbeeindruckt strebt der ETV dem Meistertitel entgegen. Beim HSV II. schossen Hannah Paulini (27.) und Kristina Dettmann (69.) die Tore zu einem 2:1-Auswärtssieg, den Henrike Diekhoff nach 83 Minuten zumindest nochmal wackeln ließ.

    Pl. Mannschaft Pkt. Tore Diff   Restprogramm
    9. SCALA 21 37:60 – 23 Flottbek (A, 14.5.), Komet (H, 21.5.)
    10. TuS Berne 19 42:61 – 19 Sternschanze (A, 14.5.), Bergedorf (H, 21.5.)
    11. Groß Flottbek 13 26:51 – 25 SCALA (H, 14.5.), Germania (A, 21.5.)
    12. Germania 10 28:58 – 30 Egenbüttel (A, 14.5.), Flottbek (H, 21.5.)

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