• Pumpend zum Sieg

    Autor:  • 15.03.2018 • Nachrichten, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, Schleswig-HolsteinSpielerische Defizite sind durch Trainingsausfälle nicht verwunderlich. Konditionelle Probleme auch nicht. So atmeten beide Seiten schon nach zwanzig Minuten schwer, als der SSC Hagen Ahrensburg am Sonntag auf den TSV Siems traf. Beide Trainer hielten ihren Teams die Lauffaulheit vor, nur dass Siems zur Pause vorn lag. Gegen Heide hatte vor drei Wochen noch der SSC davon profitiert, dass der Gegner nach einem Zusammenprall aufhörte zu spielen. Nun machten es die Stormarnerinnen selbst und lagen folgerichtig nach 42 Minuten durch Sarah Inacio hinten. Ahrensburg brauchte lange, um sich davon zu erholen. Dank Rückkehrerin Charlotte Kuziek gelang es aber, die Taktgeberin verwandelte einen Freistoß zum 1:1 (74.). Anika Elschenbroich legte drei Minuten darauf das 2:1 nach. Für den Schlusspunkt sorgte Julie Sidow fünf Minuten vor Ultimo dank des längeren Atems.

    Der Sieg, durch den der Rückstand auf Platz drei auf einen Punkt schrumpfte, war auch nötig, denn von hinten droht weiterhin Rot-Schwarz Kiel. Die Landeshauptstädterinnen gewannen ein Spiel aus der Abteilung „total Banane“ bei Frisia 03 Risum-Lindholm mit 7:4. Maßgeblichen Anteil daran hatte Dreifachtorschützin Anna Ihrens. Sie schoss die ersten zwei Kieler Tore (9., 20.), die Lea Friedrichsen per Strafstoß (28.) und Nicole Ebsen (37.) mit dem 2:2 beantworteten. Aber die amtierende Torschützenkönigin Ihrens ließ Rot-Schwarz mit ihrem dritten Tor, dem erst zehnten in der Saison, mit einer Führung in die Pause gehen (40.). Ihre Teamkolleginnen sorgten nach Wiederanpfiff zeitig für die Entscheidung: Erst ein Doppelpack von Julia Dose (50., 54.), dann noch Melanie Torp (65.), und mit dem 2:6 schien alles entschieden. Naja, fast. Denn Risum-Lindholm dachte nicht ans Aufgeben. Pina Rohde in der 70. und Sandra Gross in der 77. Minute, schon stand es nur noch 4:6. Am Ende aber machte Sarah Thode in der 85. Minute den Deckel drauf.

    Ganz so torreich ging es in Meldorf nicht zu. Der Kieler MTV, aktuell Tabellenzweiter hinter dem TSV Klausdorf, setzte sich bei TuRa Meldorf mit 4:2 durch. Altmeisterin Sandra Bannas besorgte die Führung per Elfmeter nach fünf Minuten, die Leticia Springer allerdings in der 17. Minute egalisierte. Nach Wiederanpfiff legte der MTV wieder früh los. Lefke Kagelmacher (46.) und Cathrin Klopp (48.) schlugen zu, und es stand 1:3 aus Sicht von TuRa. Erst in der Schlussphase verkürzte Simone Rühmann auf 2:3, doch zwei Minuten später setzte Natalija Tokarewa (88.) den Schlusspunkt.

    Drei Partien sind ausgefallen: VfB Schuby gegen TSV Russee, Heider SV gegen TSV Ratekau und TSV Schönberg gegen TSV Klausdorf. Auch das Nachholspiel zwischen Ratekau und Schönberg am Mittwochabend fand nicht statt.

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