• Platz 9 wie im Vorjahr

    Autor:  • 26.05.2017 • 2. Bundesliga Nord, Bramfelder SV, SV Henstedt-Ulzburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, 2. Bundesliga NordAm Ende reichte es für den SV Henstedt-Ulzburg nicht zum Sprung auf Platz acht. Zwar erledigten sie ihre Aufgabe beim Bramfelder SV pflichtgemäß mit 4:0, da aber Blau-Weiß Hohen Neuendorf gegen den BV Cloppenburg punktete, war der Weg zur Verbesserung verwehrt. So steht, wie nach der Vorsaison, wieder Platz neun zu Buche. Und die beste Erkenntnis war: Es reift eine dritte Stürmerin neben Alina Witt und Vera Homp heran. Nach sechs Minuten führte der SVHU in Bramfeld mit 1:0, und zum dritten Mal im dritten Spiel in Folge traf die 16-jährige Christin Meyer. Die weiteren Tore waren den Arrivierten vorbehalten. Alina Witt erhöhte zu Beginn des zweiten Spielviertels auf 2:0 (26.). Nach dem 14. Saisontor von Vera Homp – persönlicher Bestwert in Liga zwei – nach 53 Minuten netzte Witt erneut zum Endstand, eine Viertelstunde vor Schluss, und markierte ihr 15. Saisontor.

    In Hohen Neuendorf brachte Sarah Kollek ihr Team nach 41 Minuten per Elfmeter in Front. Cloppenburg gelang nur das 1:1 durch das 25. Saisontor von Agnieszka Winczo, Torschützenkönigin der Liga, in der 63. Minute. Landsfrau und Verfolgerin Agata Tarczyńska blieb im Topspiel torlos. Ihr VfL Wolfsburg II. unterlag bei Werder Bremen mit 1:3 und musste sich in der Staffelmeisterschaftsfrage dem Aufsteiger geschlagen geben. Das hatte auch mit Jasmin Sehan zu tun, die nach dem Bremer 1:0 von Verena Volkmer (40.) nach 50 Minuten zum 2:0 ins eigene Tor traf. Zwar machte sie das in der 75. Minute mit dem 2:1-Anschlusstor wieder wett, aber Giovanna Hoffmann schoss den Aufsteiger fünf Minuten vor Schluss zum Sieg und sich selbst zusammen mit Homp, Cindy König, Stefanie Sanders (beide Werder) und Herfords Giustina Ronzetti auf Rang fünf der Torjägerliste.

    Die Herforderin traf beim 4:3-Derbysieg in Bielefeld dreifach. Ihr 0:1 aus der 8. Minute drehten Sarah Grünheid (10.) und Lena Schulte (43.), aber in der Nachspielzeit gelang Ronzetti das 2:2. Das 3:2 von Maxine Birker egalisierte Gina Kleinedöpke nur zwei Minuten später (61.) und ermöglichte so Ronzetti per Elfmeter in der 66. Minute den Siegtreffer. Dennoch steht für den HSV nur Platz zehn am Saisonende. Absteiger Union Berlin feierte ebenfalls einen Derbysieg, bei Turbine Potsdam II. verwandelte Marie Weidt nach 34 Minuten einen Elfmeter zum entscheidenden 0:1. Eine kleine Überraschung war auch das klare 4:0 des Tabellensiebten SV Meppen gegen den FSV Gütersloh. Katharina Prinz (15.), Franziska Gieseke (45.), Pia Liening-Ewert (47.) und Maike Berentzen (53.) waren für die Tore verantwortlich.

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