• Philipp ist Spielerin des Jahres

    Autor:  • 14.09.2017 • Bezirksliga Ost, Bezirksliga West, FC St. Pauli, Hamburg, Kreisliga 01, Kreisliga 02, Kreisliga 03, Landesliga, Nachrichten, Oberliga, Regionalliga Nord, SC Pinneberg, SC Victoria, SC Wentorf, Union Tornesch, Walddörfer SV

    Nina Philipp beim Hallenmasters 2015

    Nina Philipp beim Hallenmasters 2015

    Nina Philipp vom FC St. Pauli wurde am Montagabend beim 10. HFV-Jahresempfang im Hotel Grand Elisée Hamburg zu Hamburgs Spielerin des Jahres 2017 gekürt. Damit ist sie Nachfolgerin der Bramfelderin Nurdan Üstün, von der sie im Vorjahr auf Rang drei verwiesen worden war. Vor zwei Jahren, bei der Premiere der Auszeichnung, war sie hinter Torneschs Josefin Lutz Zweite geworden. Die weiteren Titelträger sind Nick Brisevac (Altona 93) als Spieler des Jahres, Berkan Algan (Altona 93) als Trainer und Sascha Thielert (Buchholz 08) als Schiedsrichter. Außerdem wurden Caya Momm vom SC Victoria als Jugendspielerin und der inzwischen zu Bayer Leverkusen gewechselte Sam Schreck als Jugendspieler geehrt.

    Auch die Titelträger des „freundlich & fair“-Preises der Sparda Bank Hamburg für die Rückrunde 2016/17 wurden ausgezeichnet. Oberligist Union Tornesch freute sich über 1.000 Euro Prämie. Wie der Walddörfer SV kassierten sie drei Gelbe Karten, allerdings mit einem Spiel mehr. Am Ende der Tabelle standen der SC Wentorf (13x Gelb, 2x Gelb-Rot, 1x Rot, eine Unsportlichkeit) und der SC Victoria (12x Gelb, 1x Rot, vier Unsportlichkeiten). Die weißteste Weste der Landesliga trug der SC Sternschanze, der in neun Spielen nicht eine einzige Verfehlung beging und ebenfalls mit 1.000 Euro prämiert wurde. Die Kartenköniginnen waren mit 12 Gelben Karten beim SC Alstertal-Langenhorn zu finden, die einzige Ampelkarte gab es bei der Groß Flottbeker SpVgg. Bei den Bezirksligisten schaffte der Bramfelder SV III., ohne Malus durch die neun Rückrundenspiele zu kommen. Union Tornesch II. hatte aufgrund zwei Spielen weniger das Pech, nichts von den 1.000 Euro abzubekommen. Das schwarze Schaf hier: Der FC Elmshorn mit 3 Gelben, 1 Gelb-Roten, 1 Roten und einer Unsportlichkeit, knapp hinter dem Bramfelder SV II., der sich seine Negativpunkte mit 10 Gelben Karten in 10 Spielen einhandelte. Weitere 1.000 Euro gingen an die inzwischen aufgelöste SG BSV 19/HEBC aus der Kreisliga, die wie der FTSV Lorbeer und TuS Appen II. ohne Karte und Negativschlagzeile aufwarten konnte. Gelbe Karten sind hier ohnehin eine Seltenheit: Die größten „Klopper“ waren der 1. FFC Elbinsel und der Meiendorfer SV mit je fünf Verwarnungen, und der SV Rugenbergen brauchte zwei Unsportlichkeitswertungen, um ganz unten zu landen – ohne die wären sie die zweitfairste Mannschaft gewesen. Genauso erging es dem SC Pinneberg in der Sonderklasse. Die 1.000 Euro Prämie wurden hier aufgeteilt: Auf den SC Eilbek II., FSV Geesthacht, Grün-Weiß Eimsbüttel III. und UH-Adler II..

    Um die Fairness bei den Frauen mal einzuordnen: Die fairste Oberligamannschaft der Herren war der SV Rugenbergen mit einem Koeffizient von 1,35 – nur sechs Frauenmannschaften im ganzen HFV hatten schlechtere Quotienten. Immerhin gab es auch bei den Herren fünf Mannschaften ohne Verfehlung – allesamt bei den Senioren. Eine Altersklasse jünger bekam Veddel United bei den Alten Herren eine Gelbe Karte in der Rückrunde und 0,8 Quotientenpunkte. Die fairste Mannschaft im Leistungsbereich war Kreisklassenteam Rasensport Uetersen I. mit 0,29, das entspricht zwei Gelben in sieben Spielen. Das konnten in Frauenbereich 35 Mannschaften schlagen.

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