• Offenes Visier in Henstedt-Ulzburg

    Autor:  • 20.05.2014 • Bergedorf 85, Hamburger SV, Nachrichten, Regionalliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg, TSV Eintracht Immenbeck

    Regionalliga Nord15 Tore fielen in vier Partien des letzten Spieltags in der Regionalliga Nord – und nochmal 13 allein in einem Spiel. Es war der Abschied von Immenbecks Maria Marrocu bei ihrem neuen Club SV Henstedt-Ulzburg. Beide Teams ließen es richtig krachen, am Ende siegte der SVHU 8:5. Acht zu fünf. Kein Schreibfehler. Die Torfolge sagt schon ziemlich alles über das Spiel aus. 1:0 Alina Witt (7.), 1:1 Tania Rocha Ferreira (10.), 2:1 Kimberly Zietz (12.), 3:1 Kimberly Zietz (19.), 4:1 Kimberly Zietz (29.), 4:2 Sarah Stöckmann (33.), 5:2 Kimberly Zietz (35.), 6:2 Kathrin Patzke (41.), 6:3 Fabienne Stejskal (45.+1), 7:3 Alina Witt (47.), 7:4 Fabienne Stejskal (61.), 8:4 Jennifer Michel (71.), 8:5 Heike Tippelmann (85.). Nur Marrocu selbst ging leer aus. In der Abschlusstabelle schob sich der SVHU damit am TSV Havelse vorbei auf Platz fünf, allerdings hat Havelse nächste Woche noch ein Nachholspiel in Kiel und kann mit einem Sieg diesen Rang wieder für sich beanspruchen.

    Vizemeister wurde Bergedorf 85, obwohl spielfrei! Fortuna Celle trennte sich vom Gastgeber TSV Havelse 2:2 (Tore: Antje Schulz in der 14. und Merle Bublitz in der 18. Minute für Havelse, Lisa Zimmermann in der 30. und Jana Völker in der 45. Minute für Celle) und verpasste den Sprung auf Platz zwei. Der SV Ahlerstedt/Ottendorf konnte ebenfalls nicht vorbeiziehen, verlor beim Absteiger SF Wüsting-Altmoorhausen mit 0:1 – der einzige Saisonsieg für das Team aus dem Oldenburgischen überhaupt. Für den sorgte Sabrina Warns in der 76. Minute.

    Die schwächste Hamburger Mannschaft führt die zweite Tabellenhälfte an. Der HSV gewann bei Burg Gretesch zwar mit 5:0, der Sprung auf Platz sechs war aber von vornherein nicht mehr möglich. Immerhin gelang noch einmal der zweithöchste Saisonsieg. Cathérine Knobloch verwandelte bereits nach sieben Minuten einen Strafstoß zur Führung. Und schon nach 16 Minuten baute Henrike Zollfrank diese zum 2:0 aus. In der 70. Minute traf Alina Ogundipe zum 0:3 und machte sich damit selbst zur besten Torschützin ihres Teams mit 7 Saisontoren. Drei Minuten später legte Anika Michel nach. Der Schlusspunkt war der wohl wichtigsten HSVerin in dieser Spielzeit vorbehalten: Henrike Zollfrank mit ihrem zweiten Treffer zum Endstand nach 80 Minuten. Eine gute Generalprobe für das Pokalfinale am 28. Mai gegen Duwo 08.

    Der Meister Holstein Kiel siegte bei Werder Bremen II. ebenfalls mit 5:0. Zwei Treffer steuerte die Regionalliga-Torschützenkönigin Jana Leugers (21 Tore, vorbehaltlich des Spiels nächste Woche) bei, dazu trafen Tabea Lycke, Louisa Brauer und Joy Strähle.

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