• Nurdan Üstün ist Fußballerin des Jahres

    Autor:  • 01.09.2016 • Altona 93, Bezirksliga Ost, Bezirksliga West, Bramfelder SV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Germania Schnelsen, Grün-Weiß Eimsbüttel, Hamburg, Hamburger SV, Harburger SC, Kreisliga 01, Kreisliga 02, Kreisliga 03, Landesliga, Nachrichten, Oberliga, SC Eilbek, SC Victoria, Union Tornesch, Walddörfer SV

    Nurdan Üstün

    Nurdan Üstün

    Am Montag wurde Bramfelds Nurdan Üstün im Rahmen des 9. HFV-Jahresempfangs im Hotel Grand Elysée zu Hamburgs Fußballerin des Jahres gekürt. Sie folgt damit auf Josefin Lutz (FC Union Tornesch) die im letzten Jahr den Titel tragen durfte und dieses Jahr Vierte wurde. Auf die offensive Mittelfeldspielerin entfielen 27,66 Prozent der Stimmen. Auf den Plätzen folgen Emma Burdorf-Sick (Hamburger SV, 12,4 %) und Nina Philipp (FC St. Pauli, 12,12 %). Jugendspielerin des Jahres wurde die zweifache U16-Nationaltorhüterin Anneke Borbe, zuletzt in Diensten des SC Nienstedten stand und bereits im letzten Sommer in die U17 von Werder Bremen gewechselt war.

    Die weiteren Titelträger sind Ralph „Drago“ Vollmers (Schiedsrichter, FSV Geesthacht), Felix Brügmann (Spieler, Altona 93/Lok Leipzig), Jean-Pierre Richter (Trainer, FC Süderelbe/Manager SC Victoria) und Mats Köhlert (Jugendspieler, Hamburger SV).

    Auch die Titelträger des „freundlich & fair Preises“ der Sparda Bank Hamburg wurden mit Geldpreisen von insgesamt 20.000 Euro bedacht. Bei den Frauen gingen 2.250 Euro an den FC Union Tornesch, der in 10 Spielen der Rückrunde mit 2 Gelben Karten in die Statistik eingingen; den einzigen Platzverweis in der Statistik verzeichnete der SC Eilbek auf Rang acht, die meisten Gelben kassierten Grün-Weiß Eimsbüttel (11) und ESV Einigkeit (10). Bei den Landesligisten teilten sich der SC Sternschanze und Absteiger Altona 93 die 1.750 Euro Prämie, beide bekamen ebenfalls in zehn Spiele zwei Gelbe. Den einzigen Platzverweis kassierte hier der SC Victoria, die meisten Verwarnungen Germania Schnelsen (11 in 11 Spielen) und HEBC (9 in 9 Spielen). Vier Bezirksligisten blieben sogar ganz ohne Karte. Der FTSV Altenwerder und Grün-Weiß Eimsbüttel II. schauten allerdings in die Röhre, denn Walddörfer SV II. und Union 03, die sich 1.250 Euro Prämie teilen, absolvierten elf, Altenwerder aber nur neun und GWE II. nur zehn Partien in der Wertung. Auch in der Kreisliga gab es zwei herausragende Teams: TSC Wellingsbüttel III. und der Harburger TB bekamen keine Karte in 8 Spielen, dem SC Vier- und Marschlande und 1. FFC Elbinsel fehlte jeweils nur ein Spiel für einen Teil der 1.000 Euro Prämie. In der Sonderklasse gab es nur eine Mannschaft: 750 Euro gingen an Este 06/70 mit 0 Punkten in 9 Spielen. Ebenfalls null Verfehlungen in jedoch nur acht Spielen wiesen der SV Nettelnburg-Allermöhe, SC Sternschanze III., SC Poppenbüttel, Hamm United und Grün-Weiß Eimsbüttel III. auf.

    Mal zum Vergleich: Das fairste Team der Herren-Oberliga war Buchholz 08 mit einem Koeffizienten von 0,81 – einem Wert, den bei den Frauen nur 22 von 96 Mannschaften übertrafen, und ein Großteil brauchte dafür schon Fälle von Nichtantreten.

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