• Marth rettet HSV II.

    Autor:  • 11.11.2014 • Altona 93, Bergedorf 85, Bramfelder SV, Duwo 08, Eimsbütteler TV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Hamburg, Hamburger SV, Hamburger SV II., Harburger SC, Landespokal, Nachrichten, Niendorfer TSV, SC Eilbek, SV Osdorfer Born, TSC Wellingsbüttel, Union Tornesch

    Oddset-PokalFür die zweite Mannschaft des HSV war der Weg ins Achtelfinale des Oddset-Pokals ein steiniger Weg. Sie waren beim Wedeler TSV zu Gast, der in der Vorrunde mit dem USC Paloma ebenfalls einen Landesligisten ausgeschaltet hatte. Wie schon gegen die Tauben stand es auch hier nach 90 Minuten 3:3. Nach Toren von Patricia Rodrigues und Janine Minta schien alles den erwarteten Gang zu gehen, ehe Linda Zemke nach einer halben Stunde verkürzte. In der 80. Minute sah das jedoch ganz anders aus: Da hatten Isabel Herden (54.) und erneut Zemke das Ergebnis auf 3:2 gedreht. Die Zeit lief dem HSV II. davon, doch in der dritten Nachspielminute konnte Lena Paschke noch ausgleichen und die Verlängerung erzwingen. Hatte Wedel gegen Paloma da noch zwei Tore geschossen und 5:4 gewonnen, kassierte der Kreisligist in der 120. Minute durch einen Kopfball von Daniela Marth den Knock-Out.

    Ein weiteres Spiel ging in dieser dritten Runde in die Verlängerung. Im neuen „Torneum“ in Tornesch setzte sich zur Einweihung der FC Union gegen Duwo 08 mit 3:1 nach 120 Minuten durch. Duwo ging in der 69. Minute durch Birte Schulz in Führung, aber Josefin Lutz glich vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit aus. Nach 95 Minuten brachte Janina Broscheit, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Haye, Tornesch in Führung. In der 115. Minute machte Lutz mit ihrem zweiten Treffer den Sack zu. Mit dem Eimsbütteler TV musste ein weiterer Verbandsligist die Segel streichen. Der ETV unterlag beim Landesligisten Walddörfer SV mit 0:2. Für die Tore sorgten Antonia Egge (38.) und Dana Marquardt (90.).

    Die anderen fünf Verbandsligisten gaben sich keine Blöße. Im vereinsinternen Duell gewann der SC Eilbek „beim“ SC Eilbek II. mit 4:0. Jette Socolowsky (14.), Christina Maria Gough (82., 89.) und Vivian Kellner (90.) steuerten die Treffer für die Erste bei, die aber lange Mühe mit dem Bezirksliga-Tabellenführer hatte. Einfacher hatte es der FC St. Pauli beim Kreisligisten Harburger SC. Die Braun-Weißen setzten sich durch Tore von Heidi Vest (12., 39.), Amke Ihben (63.) und Ann-Sophie Greifenberg (73.) mit 4:0 durch. Ein Tor mehr gelang dem TSC Wellimgsbüttel beim 5:0 in Egenbüttel. Agnes von der Decken (26., 34.), Lena Pfennig (39.) und Patrizia Wiebke (49., 85.) sorgten dafür, dass sich der Verbandsliga-Tabellenführer nicht blamierte.

    Beim Landesligisten TuS Appen behauptete sich der Niendorfer TSV mit 3:0. Die Treffer erzielten Friederike Schöttler (22.) und Sarah Büscher (36. und 81.). Für den ESV Einigkeit machte Jennifer Wolf mit einem Tor in der 2. Minute bereits Hoffnungen des gastgebenden SC Victoria zunichte, mit einem lange durchgehaltenen 0:0 auf das Weiterkommen zu spekulieren. Stattdessen gab es für den Bezirksligisten ein halbes Dutzend Gegentore. Das Gros davon erst in Halbzeit zwei, deren Start Vicky ebenfalls verpasste. Ilijana Kljajic sorgte mit dem 0:2 in der 46. Minute für Nervenberuhigung auf der Wilhelmsburger Bank. Wolf (56.), Laura Daldorf (59.), Shebnam Ruhin (80.) und nochmal Kljajic (89.) bauten das Resultat weiter aus.

    Auch die weiteren Partien blieben überraschungsarm. Altona 93 II. musste mit 0:3 gegen den SC Sternschanze die Segel streichen, derweil gewann die Erste von Altona 93 bei Este 06/70 mit 10:0 (6:0). Am Estebogen in Cranz traf Samanta Loreck schon nach fünf Minuten. Vor ihrem zweiten Tor in der 20. Minute netzte Jennifer Kleinwort zum 0:2. Bis zur Halbzeit trafen Dilara Koc (30.), Lisa Lewin (35.) und Jennifer Kühn (40.) zum Pausenstand. Tanja Ossadnik (48.), Lisa Lewin (50., 75.) und Koc (65.) legten noch nach.

    Ein Dutzend Tore schenkte der SC Wentorf dem Gastgeber Bramfelder SV III. ein. Zur Halbzeit stand es nach Toren von Naina Fiebranz (20.), Jenna Rienitz (40.) und Janine Thormählen allerdings nur 0:3. In der 75. Minute führte Wentorf mit 8:0 durch Eileen Rautenberg (48.. 66.), Thormählen (60.), Lysianne Poleska (64.) und Rienitz (70.). Dann gab es eine Rote Karte gegen eine Bramfelderin und in Unterzahl nochmal vier Wentorfer Tore von Thormählen (75., 80.), Victoria Klose (88.) und Fiebranz (90.). Deutlich seltener ging der Ball in Eimsbüttel ins Netz, wo die zweite Mannschaft von Grün-Weiß auf dem Sportplatz Tiefenstaaken auf den SV Osdorfer Born traf und durch Laura Pontenagel in der 8. Minute 1:0 in Führung ging. Valentina Netzlaw glich nach einer Viertelstunde aus, nur eine Minute später stellte Ülgen Köksal den 1:2-Halbzeitstand her. Die Entscheidung fiel binnen vier Minuten Mitte der zweiten Halbzeit: Erst traf Netzlaw zum 1:3 (65.), dann Sinem Yildirim (69.) zum Endstand von 1:4. Mühe hatte Barmbek-Uhlenhorst II. beim Kreislgisten Rahlstedter SC. Dank Amina Nadzakovic (25.) reichte es am Ende zu einem knappen 1:0-Erfolg des Bezirksliga-Tabellenführers.

    Am Mittwoch wird um 18 Uhr in der HFV-Sportschule das Achtelfinale ausgelost. Im Topf sind die drei Regionalligisten Bergedorf 85, Bramfelder SV und HSV, die Verbandsligisten SC Eilbek, FC St. Pauli, TSC Wellingsbüttel, Niendorfer TSV, ESV Einigkeit und Union Tornesch, aus der Landesliga der Altona 93, Walddörfer SV, SC Sternschanze, SC Wentorf und HSV II., sowie aus den Bezirksligen BU II. und der SV Osdorfer Born. Der HSV ist der einzige Club mit noch zwei Mannschaften im Wettbewerb.

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