• Lorbeer gewinnt Duell der Giganten

    Autor:  • 04.11.2017 • Kreisliga 03, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, Kreisliga 03Es ist schon tragisch: Geht man nach dem Saisonstart, wären sowohl Lorbeer als auch Concordia und auch der VSG Stapelfeld wohl stark genug für einen Platz in der Bezirksliga 2018/19. Dummerweise spielen sie alle in einer Staffel, und so werden zwei am Saisonende wohl enttäuscht in die Röhre gucken. Aktueller Favorit auf den traurigsten Blick ist Cordi. Die Mannschaft von Kay-Ole Schönemann, so durchsetzt mit Ex-Landesligakickerinnen, dass man sie HSV 2b nennen müsste, wären nicht noch andere wie Michelle Hille (HSV, Henstedt-Ulzburg), Gianna Schween (SV Wilhelmsburg, SC Wentorf) oder Sabrina Mix (HEBC) dabei. Diese Concordia traf am Sonntag auf die zweite „Startruppe“ der Liga, den FTSV Lorbeer mit Tanja Sierk, Christina Kastorf, Janine Laß (alle zuletzt Duwo), Janine Thormählen (Wentorf, SV Wilhelmsburg, Grün-Weiß Eimsbüttel, HSV), Annabelle Aust (Duwo, SC Eilbek), Jessica Bodetko, Tatjana Drewes, Sarah Lohse (alle Eilbek) oder Angelika Beushausen (SCVM, Oldesloe, Meiendorf).

    Das bessere Ende hatte die etwas höherklassig durchsetzte Mannschaft aus Rothenburgsort. Lorbeer ging nach einer Viertelstunde durch Janine Thormählen in Führung. Eine Viertelstunde später nahm die Partie Fahrt auf, als Lara Heby ausglich (29.). Sarah Lohse (35.) und Thormählen mit ihrem zweiten Tor (37.) schienen einen komfortablen Vorsprung herauszuarbeiten, aber Michéle Kalnischkies holte sie mit dem 2:3 nur zwei Minuten später wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Damit ging es auch in die Halbzeitpause. Und wie das oft im Fußball so ist: Geht es in Halbzeit eins Schlag auf Schlag, herrscht in Hälfte zwei oft Ebbe. So auch hier. Durchgang zwei blieb torlos, und damit gingen die Punkte an die Marckmannstraße.

    Der VSG Stapelfeld, weit weniger namhaft besetzt, nutzte das, um vorerst Platz eins zu übernehmen. Im Stormarner Kreisduell setzte sich der VSG beim Ahrensburger TSV mit 9:1 durch, dem allerdings mit Imke Scherm und Claudia Knöfel die zwei Offensivspielerinnen fehlten, die 13 der nun 16 zu Buche stehenden Saisontore erzielt hatten. Naja, viel besser verteilen sich die Tore bei den Stapelfelderinnen auch nicht. Nach diesem Spiel hatten sie 31 Tore auf dem Konto, 21 davon entfielen auf Antonia Bott (10), Vanessa Schlawin (7) und Jana Ehlers (4). Ehlers schoss alle ihre Treffer in dieser Partie. Darunter war zwischen der 7. und 19. Minute auch ein lupenreiner Hattrick zum zwischenzeitlichen 0:4, auch das 0:7 in der 51. Minute erzielte sie. Und doch war sie damit nicht beste Torschützin der Begegnung. Das war einmal mehr Bott, die die anderen fünf Tore schoss – allerdings ohne Hattrick. Sie machte den Anfang in Minute vier, dazu das 0:5 in der 26. und den 0:6-Halbzeitstand in der 42. Minute. Die letzten beiden Tore markierte sie in der 56. und 76. Minute. Dazwischen lag dann der 1:8-Ehrentreffer des ATSV durch Daniela Nitzsche. Der hat ein weiteres Problem: Sonntag geht es zu Lorbeer, das dritte Spiel gegen eines der drei Topteams in Folge. Keine leichte Aufgabe für die Moral.

    In einem Nachholspiel der Vorwoche hatte sich der SC Eilbek II. am Samstag gegen den Walddörfer SV III. mit 3:1 durchgesetzt und dabei einen Rückstand gedreht. Die Treffer erzielten die Bezirksliga-Leihgaben Nathalie Zadach (37., 45.) und Carolin Strobel (68.), was den Spielverlauf durchaus erklären mag.

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