• Knapper Sieg und zwei Mal zwölf

    Autor:  • 21.08.2017 • Landespokal, Nachrichten, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, Schleswig-HolsteinDer SSC Hagen Ahrensburg ist im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokals nicht den Favoritentod gestorben. Beim klassentieferen Ratzeburger SV gab es einen knappen 2:1-Sieg. Ein Abwehrfehler im Spielaufbau des RSV begünstigte das 0:1 durch die pressende Merle Horstmann. Zur Pause glich Jessica Rehmeier jedoch aus. Am Ende setzte sich der SSC Hagen, bei dem Ex-BU-Abwehrspielerin Raquel Fernandes Neves neben der ebenfalls aus Barmbek gekommenen Pauline Leßmann und Anika Elschenbroich (SSV Pölitz) unter den Debütantinnen war, aber durch. Marleen Stahmer, Neuzugang von der SG Rönnau-Segeberg, vollendete ein Zuspiel von Dörthe Gollnest zum 1:2-Endstand. Somit war der Einstand von Trainer Malek Saidani gelungen.

    Saidanis Vor-Vorgänger, Bernhard Genendsch, feierte ebenfalls einen gelungenen Einstand als Trainer des Ahrensburger Kreisrivalen TSV Zarpen. Der Vize-Kreispokalsieger, der im Gegensatz zur Zweiten des SSC Hagen (Kreisliga Hzgt. Lauenburg) in der Kreisliga Ostholstein antritt, bezwang im Duell der Pokalfinalverlierer und Absteiger den klassenhöheren Landespokalvize SV Neuenbrook/Rethwisch überraschend mit 3:1. Zur Pause führte der SVNR durch Eileen Näwie mit 1:0 (11.). Im zweiten Spielabschnitt drehte Zarpen das Ding und zog dank Toren von Tatjana Franz (62.), Sina Juhler (75.) und Stefanie Storm (85.) ins Viertelfinale ein, wo sie nun auf Oberligist TuRa Meldorf treffen. Eine weitere Überraschung erlebte der Oberligist Kieler MTV, der bei Landesligist TSV Pansdorf mit 0:2 die Segel streichen musste. Die „Filiale“ des etwas südlicher gelegenen TSV Ratekau, bei der auch die Ex-Oldesloerin Bianca Löwenstrom in der Startelf stand, gewann durch die Ex-Ratekauerinnen Nicole Körner (23.) und Josefin Jegorenko (34.). Nächster Gegner der Pansdorferinnen ist die SG EMTV/Fleckeby. Die deklassierte den SV Bönebüttel-Husberg auf fremdem Geläuf mit 12:0. Merle Bartsch erzielte neben dem 0:1 in der 9. Minute noch zwei weitere Tore und war damit häufigste Schützin. Die weiteren Tore erzielten Jane Behrend (2), Henrike Laabs (2), Julia Karstens (2), Stephanie Kröhnert, Kira Witthans und Celina Mahmens.

    Ebenfalls einen 12:0-Auswärtssieg feierte der TSV Schönberg beim MTV Segeberg. Hier schoss Tara Brozi ebenfalls drei Tore, alle drei in Halbzeit eins, die mit einem 0:8 endete. Doppelt trafen Jasmin Duhnke, Nina Rose und Julia Oberst, dazu Janine Oberst, Lena Emser und Larissa Dziekan. Schönberg trifft nun auf den Lübecker Club TSV Siems, der sich am Samstag beim Mitaufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 3:1 durchsetzte. Sarah Inacio konterte nach 16 Minuten die Lindholmer Führung von Svea Lamp (12.). Sarah Kähler (52.) und Julia Gramkow (89.) führten die Lübeckerinnen ins Viertelfinale. Wer der Viertelfinalgegner des SSC Hagen Ahrensburg wird, entscheidet sich am Mittwochabend, wenn Holstein Kiel zum VfB Schuby reist. Angesetzt ist die nächste Pokalrunde eigentlich schon für das kommende Wochenende.

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