• Keine Überraschungen

    Autor:  • 14.12.2014 • Altona 93, Bergedorf 85, Bramfelder SV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Hamburg, Hamburger SV, Hamburger SV II., Landespokal, Nachrichten, Niendorfer TSV, SC Eilbek, SV Osdorfer Born, TSC Wellingsbüttel, Union Tornesch

    Oddset-PokalIm Achtelfinale des Oddset-Pokals gab es keine unerwarteten Ergebnisse. Höchstens ein Spiel fiel unvorhergesehen aus, weil es eben ausfiel: Das Duell zwischen dem SC Wentorf und dem SC Sternschanze wurde abgesagt. Das Weiterkommen des Bezirksligisten BU II. gegen Altona 93 kam auch nicht aus der Kategorie „überraschend“. Nur die Spieldauer war so nicht absehbar. Landesligist Altona ging zwei Mal durch Tanja Ossadnik in Führung (30. und 52. Minute), den Ausgleich zum 1:1 erzielte Safia Hassam (37.), und Kimberly Bühl zwang den Verbandsliga-Absteiger mit ihrem Tor in der 86. Minute spät in die Verlängerung. Da gelang BU II. dann vier Tore in 23 Minuten: Precious Wiesner verhinderte in der 116. Minute mit dem 5:2, dass aus den drei Toren von Raquel Fernandes Neves (97., 112., 119.) ein lupenreiner Hattrick wurde.

    Ebenfalls erwartetermaßen siegten der FC St. Pauli (5:0 beim Walddörfer SV) und Bergedorf 85. Die Elstern führten zur Pause beim TSC Wellingsbüttel mit 4:0 etwas zu hoch, bestraften aber gnadenlos jeden Fehler. Fabienne Stejskal überwand Kriska Lüben nach zwölf Minuten und bereitete das sehenswerte 0:2 von Kathrin Miotke mit einem verunglückten Schuss in der 21. Minute vor. Ein Doppelschlag von Lara Kunitz (41.) und Cindy Pohlmann (43.) entschied das Spiel vorzeitig. Kunitz‘ zweiter Treffer zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Schlusspunkt in einem Spiel, in dem die Wellingsbütteler Gegenwehr einfach nicht ausreichte.

    Am Sonntag setzte sich Union Tornesch mit 2:1 beim ESV Einigkeit durch. Alexandra Möller vollendete eine starke Anfangsphase der Gäste mit dem 0:1 nach zwölf Minuten. Kurz vor der Pause legten die bis dahin weitgehend harmlosen Wilhelmsburgerinnen zu und kamen durch Ilijana Kljajic in der 38. Minute zum Ausgleich. Einigkeit drängte zu Beginn der zweiten 45 Minuten auf die Führung, ließ dann aber nach und kassierte in der 73. Minute durch Kim Kramers Nachschuss nach einem Pfostentreffer den entscheidenden Treffer zum 1:2-Endstand. Daran änderte auch die Schlussoffensive nichts. Weniger Dramatik gab es beim 3:1 des SC Eilbek beim SV Osdorfer Born. Leonie Helm erzielte schon nach zwei Minuten das 1:0 für den Verbandsligisten. Noch vor der Pause legten Jette Socolowsky (24.) und Vivian Kellner (43.) nach. Das einzige Tor der zweiten Halbzeit knipste Sinem Yildirim zum Osdorfer Ehrentreffer.

    Ausgeschieden sind beide Teams des HSV. Die zweite Mannschaft unterlag zuhause dem klassenhöheren Niendorfer TSV mit 0:2. Merle Siebert eröffnete das Spiel in der fünften Minute mit dem 0:1. Die Entscheidung fiel in der 72. Minute, als Yara Lina Kappes ein Eigentor zum Endstand unterlief. In Bramfeld unterlag die erste Mannschaft dem Regionalliga-Konkurrenten Bramfelder SV mit 0:3. In der 13. Minute setzte sich Dalina Saalmüller gegen Kristin Witte durch und überwand Christina Pohl zum 1:0-Pausenstand. Nach einem Eckball von Nurdan Üstün erhöhte Marika Tokarski per Kopf auf 2:0 (73.). Tokarski war es auch, die zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit das 3:0 markierte.

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