• Keine Überraschungen in Runde 1

    Autor:  • 04.09.2017 • Altona 93, Hamburg, Landespokal, Nachrichten

    Die Suche nach dem Nachfolger des HSV als Pokalsieger hat begonnen. In der ersten Runde des Oddset-Pokals gab es eine kleine Überraschung in den acht ausgetragenen Partien – in der neunten, Walddörfer SV III. gegen Altona 93, trat der Gastgeber nicht an. Insgesamt fielen 52 Tore. Zum Auftakt am Sonnabend kam Bezirksligist Rahlstedter SC beim Kreisligisten FC St. Pauli III. locker in Runde zwei. Beim 10:0-Sieg des klassenhöheren Teams schoss Melanie Günther allein die Hälfte aller Tore, vier davon in der ersten Halbzeit, die mit 0:6 endete. Denise Dröse und Johanna Hiefner vervollständigten das halbe Dutzend in den ersten 45 Minuten. Im zweiten Durchgang trafen neben Günther noch Natalie Finzel (2) und Lucia Testa.

    Ebenfalls zehn Tore fielen in Dassendorf, wo sich der SC Victoria II. mit 7:3 durchsetzte. Die Gästeführung von Linn Bradt (19.) glich Josefine Wulff aus (22.). Dann allerdings zog der Neuling durch Felicitas Kurzweg (33.), Julia Burkhart (37.) und Anne Beddies (45.) auf 4:1 davon. Nach dem Seitenwechsel fielen die Treffer im Wechsel. Burkhart erhöhte nach Wiederanpfiff zunächst auf 5:1. Die Victoria reagierte Mitte des Durchgangs auf das 2:5 von Carola Salzmann drei Minuten später mit dem 2:6 durch Mareike Frank (68.). Jessica Schrader verkürzte zwar erneut per Elfmeter eine Viertelstunde vor dem Ende, fünf Minuten vor Schluss stellte Stephanie Hendricks den Endstand her. Einen Kantersieg feierte der Bramfelder SV II. im Duell der Bezirksligisten gegen Aufsteiger Altona 93 II. mit einem klaren 7:1 an der heimischen Ellernreihe. Eine Runde weiter ist auch der SV Friedrichsgabe aus der Bezirksliga West: Bei Ligarivale Komet Blankenese II. gerieten die Norderstedterinnen nach 15 Minuten mit 0:2 in Rückstand. Antonia Kiene und Johanna Sommer trafen in kurzer Folge. Friedrichsgabe schaffte noch vor der Pause, das Spiel zu drehen. Annika Renelt verkürzte (29.), Janne Hennig glich per Elfmeter nur 180 Sekunden später aus und schoss in der 40. Minute sogar das 2:3. Beim Start in Halbzeit zwei war Komet II. wacher und glich nach 47 Minuten zum 3:3 aus. Aber der SVF hatte dank Hennig den längeren Atem. Mit ihren Toren 3 (67.) und 4 (74.) entschied sie die Begegnung.

    In einem weiteren Bezirksliga-Aufeinandertreffen gab es eine kleine Überraschung: Der TSV Reinbek setzte sich zuhause gegen den Landesliga-Absteiger Groß Flottbeker SpVgg mit 4:2 durch. Ein anderes wurde erst durch zwei Platzverweise entschieden. Beim Stand von 0:0 sah der Meiendorfer SV gegen Grün-Weiß Eimsbüttel II. zwei Rote Karten. Kurz darauf kassierten sie die drei Tore binnen fünf Minuten, die GWE in Runde zwei brachten: Ina Kast (62.), Judith Krause (63.) und Paulina Dethloff (67.) trafen. Die Eimsbütteler Dritte ist dagegen ausgeschieden. Sie unterlag der SV Halstenbek-Rellingen mit 2:3. Ferije Sürücü brachte die SVHR nach 28 Minuten in Front, aber Maike Thiele glich umgehend aus. Zehn Minuten nach dem Start in Halbzeit zwei lagen die Rellingerinnen durch Lucy Griffiths wieder vorn. Griffiths sorgte zehn Minuten vor Schluss auch für die Vorentscheidung, Karla Pinto Chuchuca konnte nur noch verkürzen (82.). Der Kreisligist SV Rugenbergen erreichte in der letzten Saison jeweils durch Nichtantreten des SV Lieth, Duwo 08 II. und des FC Elmshorn das Achtelfinale, wo sie selbst gegen den SC Victoria nicht antraten. Bei Altona 93 III. traten sie in dieser Spielzeit an und kamen auf sportliche Weise weiter. Jana Werner (65.) und Marie Mattern-Frühwald (78.) schossen die Bönningstedterinnen in die nächste Runde.

    Die zweite Runde wird am Dienstag um 17 Uhr in der HFV-Sportschule Jenfeld ausgelost. Dann sind mit Ausnahme des SC Sperber alle Teams dabei, die in Runde eins ein Freilos hatten – das heißt, dass auch in der Runde der letzten 31 Mannschaften eine bereits das Ticket für Runde drei bekommen wird.

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