• HSV II. rutscht in die Relegation

    Autor:  • 26.05.2017 • Bergedorf 85 II., Eimsbütteler TV, Germania Schnelsen, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Landesliga, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaAm 19. März schoss Luisa Driver den HSV II. in der 81. Minute zum 2:1-Sieg über Bergedorf 85 II.. Mit 24 Punkten standen die Rothosen als Sechste gut da, obwohl sie schon in der ganzen Saison personell nicht auf Rosen gebettet waren. Dann allerdings folgten sechs Niederlagen – und am Sonntag die siebte gegen den SC Egenbüttel. Das erste Tor für den Aufsteiger machte ausgerechnet Ex-Rothose Yasmine Sennewald (3.). Melanie Rutz (10.) und Finja Drossel per Hattrick (27., 32., 45.) entschieden das Spiel frühzeitig. Nach dem Ehrentor von Kimberley Pusch (47.) erzielte Katrin Slotty den 1:6-Endstand nach 61 Minuten.

    Für den HSV hatte das Folgen. Denn zeitgleich vermied der SC Alstertal-Langenhorn mit einem 1:0-Sieg gegen Komet Blankenese die erneute Relegation aus eigener Kraft. Lea Schwabenbauer schoss das Tor des Tages eine Minute vor dem Gang in die Kabinen. Wollte der Tabellenzehnte TuS Berne die zwei Zusatzspiele im Juni vermeiden, mussten sie gegen Bergedorf 85 II. gewinnen. In der 31. Minute machte Jana Riedel den ersten Schritt in diese Richtung. Kurz vor der Pause hatte der letztjährige Relegationsteilnehmer einen Rückschlag zu verkraften, als Janica Reese ausgleichen konnte (45.). Aber Riedel hatte noch einen. Mit dem 2:1 nach einer Stunde schoss sie nicht nur ihr zweites Tor in diesem Spiel, sondern auch das zweite in der ganzen Saison und das wichtigste noch dazu, denn es war das Tor zum Sieg, mit dem sie sich nicht nur direkt retteten, sondern auch mit 18 Punkten zur viertbesten Rückrundenmannschaft hinter ETV, Egenbüttel und Duwo II. avancierten. Der HSV II. dagegen, der in der Rückrunde wie die Absteiger Groß Flottbek und Germania Schnelsen nur sechs Punkte holte, muss in die Relegation.

    Die beiden Letztgenannten trafen am letzten Spieltag direkt aufeinander. Unter Aufsicht von Michael Bauer setzte sich die Groß Flottbeker SpVgg bei der Germania durch zwei Tore von Lara Timm (45., 82.) mit 2:0 durch und schloss die Saison mit 16 Punkten auf Rang elf. Ebenfalls einen Doppelpack erzielte Hannah Paulini. Die Eimsbüttelerin sicherte dem Landesligameister Eimsbütteler TV mit ihren Treffern in der 40. und 60. Minute einen 2:1-Heimsieg gegen Vizemeister Duwo 08 II., der nach acht Minuten durch Imke Siebert in Führung gegangen war. Tabellarisch ohne Bedeutung blieb das 5:1 des Fünften SC Sternschanze gegen den Sechsten Harburger SC am Samstag.

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