• HSV II. gewinnt in Altona

    Autor:  • 13.06.2017 • Altona 93, Hamburg, Hamburger SV II., Landesliga, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaZehn Minuten nach dem Ende des letzten Regionalliga-Aufstiegsrundenspiels empfing Bezirksligist Altona 93 auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn den HSV II. aus der Landesliga zum ersten Relegationsmatch. Die Rothosen hatten einen Neuzugang dabei: Stefanie Pätzmann wechselte von der Groß Flottbeker SpVgg nach Norderstedt und war durch einen halbjährigen Auslandsaufenthalt sofort spielberechtigt. Sie half beim 3:2-Auswärtssieg kräftig mit.

    Die HSV-Führung erzielte allerdings Philine Diekhoff, die sich nach einem Pass in die Tiefe im Laufduell gegen Laura Vieregge durchsetzen und zum 0:1 ins lange Eck vollenden konnte. Beim 0:2 hob Henrike Diekhoff den Ball in den Strafraum, und durch ein Kommunikationsproblem zwischen Ariadne Kroner und Torhüterin Godja Fischer nutzte Pätzmann die Möglichkeit, beide mit der Fußspitze zu düpieren. Fehler machte der HSV II. aber auch. Im Gegenzug schätzte Keeperin Anna-Mareike Will einen Mondball von Linda Apenburg völlig falsch ein, und Jill Genrich staubte zum 1:2 ab. Noch vor der Pause stellten die Rothosen den alten Abstand wieder her. Zunächst scheiterte Pätzmann zwei Mal an Fischer, Binta Camara rettete gegen Michelle Porsch auf der Linie, aber aus dem Hintergrund zog Susanne Flore ab und traf dann doch zum 1:3 (40.). Porsch ließ noch das 1:4 liegen. In Durchgang zwei traf Altonas Christina Gough per Freistoß die Latte. Auf der anderen Seite war Henrike Diekhoffs Lupfer gegen Fischer zu kurz. Gough brachte den AFC dann per Volleyschuss aus 40 Metern auf 2:3 heran. Dabei blieb es dann. Relevant ist das Ergebnis für beide aber nur in dem Fall, dass eine Mannschaft aus der Verbands- oder Landesliga zurückzieht. Aufklärung gibt es womöglich vor dem nächsten Relegationsspiel zwischen dem Harburger TB und Altona 93 am kommenden Sonntag um 11 Uhr auf der Jahnhöhe am Vahrenwinkelweg: Wird die Relegation vorzeitig beendet, spielen alle drei nächste Saison definitiv in der Bezirksliga.

    Auch im Elfmeterschießen behielt der HSV mit 3:2 die Nase vorn. Gough verwandelte zum 1:0, im Gegenzug schoss Henrike Diekhoff über den Kasten. Das gleiche passierte auch Asli Gök, deren Schuss die Latte touchierte, so dass Pätzmann zum 1:1 ausgleichen konnte. Charlotte Lordz legte für Altona wieder vor, Kelly Koskeridou glich zum 2:2 aus, mit der Latte im Bunde. Dann hielt Will gegen Kroner, wogegen Anna-Lena Wulff den HSV in Front brachte. Jetzt musste Laura Vieregge treffen, aber auch den Ball hielt Will, so dass der HSV den Shootout für sich entschied.

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