• Henstedt-Ulzburg II. legt glücklich vor

    Autor:  • 07.06.2017 • Regionalliga Nord, Spielbericht, SV Henstedt-Ulzburg II.

    Christin Sagemann und Kathrin Grunwald im verbissenen griechisch-römischen Stil

    Christin Sagemann und Kathrin Grunwald im verbissenen griechisch-römischen Stil

    Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord, 1. Spieltag
    SC Weyhe – SV Henstedt-Ulzburg II. 2:3 (1:3)

    Für den SV Henstedt-Ulzburg II. begann an diesem Tag der erste Teil eines Unternehmens, das sie sich die ganze Saison über erarbeitet hatten. Im Landkreis Diepholz in Niedersachsen, vor den Toren Bremens, südwestlich der Weser, trat der Meister Schleswig-Holsteins beim Meister Bremens zum ersten Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord an. 142 Kilometer betrug der Anfahrtsweg, die letzte war zugleich die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. Nur gut, dass der Bus klimatisiert war, sonst wären sie vermutlich schon vor dem Anpfiff völlig durch gewesen: In Weyhe erwarteten sie 27 Grad, pralle Sonne und kaum Abkühlung. Er wurde sehr kraftraubend.

    Für einen Sieg musste HU die Kreise von Nina Woller, hier gegen Sophia Kühl, eingrenzen

    Für einen Sieg musste HU die Kreise von Nina Woller, hier gegen Sophia Kühl, eingrenzen

    Dazu trug allerdings auch bei, dass sie selbst praktisch 90 Minuten lang keine Ruhe ins Spiel brachten. Um es vorweg zu nehmen: Der SVHU II. trat spielerisch nicht auf wie ein Meister. Sie sollten es vom An- bis zum Abpfiff nicht schaffen, ein geordnetes Aufbauspiel zu verwirklichen, was auch nur bedingt am Gegner lag. Hatten sie den Bremer Vertreter unterschätzt? Täuschte die Bilanz des Bremer Titelträgers in einer gemeinhin als schwach taxierten 9er-Spielklasse mit der Ersten und Zweiten des TuS Schwachhausen und der Zweiten und Dritten des ATS Buntentor über die vorhandene Qualität hinweg? Oder lag es an der Aufstellung, die durchaus für Stirnrunzeln sorgte, denn die sah ein 4-4-2 mit der nicht eben spritzigen Maike Tiarks und der nicht eben lauffreudigen Franziska Hilmer vor? Woran es beim Weyher 1:0 lag, war offensichtlich: Innenverteidigerin Nadja Schubring unterlief einen Abschlag von Laureen Ulbrich und ließ Nina Woller, die beim SC Weyhe vor dem Spiel als größte Gefahr auszumachende Offensivspielerin mit Regionalligaerfahrung, frei auf das von Alicia Bautz gehütete Tor zulaufen. Woller brauchte den Ball nur mit der Innenseite in die lange Ecke zu heben, und Weyhe führte nach nicht mal 180 Sekunden.

    Nina Woller ist nach dem Aussetzer von Nadja Schubring auf und davon ...

    Nina Woller ist nach dem Aussetzer von Nadja Schubring auf und davon …

    ... kommt ungestört zum Abschluss ...

    … kommt ungestört zum Abschluss …

    ... hebt das Leder an Alicia Bautz vorbei ...

    … hebt das Leder an Alicia Bautz vorbei …

    ... und dreht jubelnd ab

    … und dreht jubelnd ab

    Das ging ja gut los… Die Gästen war die Nervosität anzumerken, und der Rückstand machte es nicht besser. Beispielsweise gab es den zweiten Eckball für die Diepholzerinnen, als Schubring vor der heranstürmenden Sarah-May Evers ins Seitenaus zu klären versuchte und dabei die im Laufduell mit Evers befindliche Anna-Mareike Jansen anschoss. Weyhe startete definitiv besser in die Partie, um jedoch ernsthaft torgefährlich zu werden, fehlte ihnen die Genauigkeit. Auf Ballgewinne reagierte HU dann allerdings mit langen Bällen, die oft genug beim Gastgeber landeten. Umso überraschender kam der Ausgleich nach 14 Minuten. Lea Schneider unterband an der Mittellinie einen Konterversuch über Catharina Stelljes und spielte in die Weyher Hälfte auf Hilmer, die sofort auf Tiarks am Strafraum weitergab. Weyhe war in diesem Moment defensiv unsortiert, denn Innenverteidigerin Celina Ludes konnte aufgrund von Schmerzen nicht eingreifen. Auf ihrer Position entstand eine Lücke, die Rechtsverteidigerin Joana Schierenbeck und die eingerückte Linksverteidigerin Pia Grimpo nicht rechtzeitig schließen konnten, um das kurze Zuspiel auf Kathrin Grunwald zu unterbinden. Die Ex-Stürmerin trat kurz an, schoss mit der Innenseite des schwächeren linken Fußes aus spitzem Winkel und vollendete zum 1:1. Für Ulbrich wäre der Ball vermutlich haltbar gewesen, doch schien sie nicht mit einem direkten Abschluss zu rechnen, gemessen an der späten Reaktion auf den Torschuss.

    Celina Ludes ist im Hintergrund außer Gefecht, Maike Tiarks passt in die Gasse ...

    Celina Ludes ist im Hintergrund außer Gefecht, Maike Tiarks passt in die Gasse …

    ... auf Kathrin Grunwald, die mit links schiebt ...

    … auf Kathrin Grunwald, die mit links schiebt …

    ... Laureen Ulbrich reagiert zu spät ...

    … Laureen Ulbrich reagiert zu spät …

    ... und kann den Ausgleich nicht mehr abwenden

    … und kann den Ausgleich nicht mehr abwenden

    Trotz des Ausgleichs war Weyhe die spielfreudigere und aktivere Mannschaft, ließ sich vom Rückschlag nicht beeinflussen. Nur zwei Minuten später bediente Nina Schlagowsky die zentral aufgerückte Evers, die nur noch Bautz vor sich hatte, aber an der Henstedter Schlussfrau scheiterte (16.). Und in der 23 Minute spielte Woller, die sich immer wieder zurückfallen ließ, hoch hinter die Abwehr auf Stelljes, die aus spitzem Winkel abschloss. Den fast direkt auf die kommenden Schuss konnte Bautz allerdings im Nachgreifen sichern. HUs Zweite blieb fahrig in den Aktionen, immer wieder verfuhren sie nach dem Motto „Hoch und weit bringt Sicherheit“ – oder auch nicht, denn fast immer waren es leichte Ballgewinne für Weyhe. Und so fiel das zweite Tor des Schleswig-Holstein-Meisters wieder aus dem Nichts. Ausschlaggebend war ein hoher Diagonalball von Svenja Winter auf die linke Seite, der durchaus an den acht Tage zuvor bei den HSV-Profis in der Bundesliga gespielten Pass erinnerte, mit dem Gotoku Sakai den 2:1-Siegtreffer einleitete. Doch anders als Filip Kostic flankte Grunwald, die den Ball links erlief, nicht auf den zweiten Pfosten, sondern zog an Schierenbeck vorbei nach innen, ließ auch Ludes ins Leere laufen und zog am Fünfmeterraum vor Ulbrich ab, bevor Kapitänin Marie Kuper eingreifen konnte. Wieder schlug der Ball im kurzen Eck ein, der SV Henstedt-Ulzburg II. führte.

    Umringt von vier Bremer Meisterinnen zieht Kathrin Grunwald nach innen ...

    Umringt von vier Bremer Meisterinnen zieht Kathrin Grunwald nach innen …

    ... kommt vor Marie Kupers Eingreifen zum Schuss ...

    … kommt vor Marie Kupers Eingreifen zum Schuss …

    ... trifft zum 1:2 ins kurze Eck ...

    … trifft zum 1:2 ins kurze Eck …

    ... und lässt sich von Jana Wethje und Maike Tiarks gratulieren

    … und lässt sich von Jana Wethje und Maike Tiarks gratulieren

    Wieder versuchte Weyhe direkt zu antworten. Selina Peters dribbelte Richtung Strafraum und verzog aus 30 Metern vertikal (29.). So richtig gefährlich war das trotz optischer Überlegenheit der Gastgeberinnen nicht. In der 33. Minute probierte es Evers mit einem harmlosen Distanzschuss auf Bautz. Stattdessen wurde es auf der Gegenseite eng. Ein Einwurf kam über Winter zu Grunwald, die rechts auf dem Flügel auftauchte und sich gegen die ebenfalls herüber gerückte Bewacherin Schierenbeck behauptete. Von der Grundlinie gab sie flach in die Mitte, Jana Wethje kam gegen Nina Luhmann einen Schritt zu spät, aber Ulbrich bekam die Kugel nicht zu fassen, so dass Wethje im Liegen zu verwerten versuchte und ohne Orientierung das Tor verfehlte (34.). Den Ball nicht festhalten zu können, bedeutete drei Minuten später für die Weyher Keeperin das dritte Gegentor. Dieses Mal passte Grunwald steil hinter die Abwehr auf Tiarks. Mit der Fußspitze legte sie das Runde an der Schlussfrau vorbei, und mit der Fußspitze gab Ludes dem Ding den letzten Schubs zum 1:3 in der 37. Minute.

    Maike Tiarks erreicht den Steilpass vor Laureen Ulbrich ...

    Maike Tiarks erreicht den Steilpass vor Laureen Ulbrich …

    ... spitzelt ihn an der Keeperin vorbei ...

    … spitzelt ihn an der Keeperin vorbei …

    ... und von der Fußspitze Celina Ludes' springt der Ball zum 1:3 ins Tor

    … und von der Fußspitze Celina Ludes‘ springt der Ball zum 1:3 ins Tor

    Der Pausenstand passte nicht zu diesem merkwürdigen Spiel. Der spielstärkere, aber ineffektive SC Weyhe lag auf eigenem Platz zurück, weil die Gäste aus vier Chancen drei Treffer machten und sie selbst aus zwei Hundertprozentern nur ein Tor. Sie waren ballsicherer und genauer, der SVHU dagegen zu passiv und mit zu vielen Fehlern. Der Unterschied war Kathrin Grunwald, deren individuelle Stärke aus dem Zerstörer-Einerlei ihrer Kolleginnen herausragte. War das 1:1 unerwartet gefallen und vom Fehlen Ludes‘ beeinflusst, spielte die Ex-Bundesligastürmerin ihre Klasse beim ebenso unerwarteten 1:2 aus und machte Weyhes Hintermannschaft endgültig verwundbar. Der Gastgeber war zwar willens, aber nun verunsichert und weniger verbindlich, was wiederum das 1:3 begünstigte. Und das, obwohl HU beinahe in Unterzahl spielte, denn an Hilmer lief die Partie fast völlig vorbei, nicht einmal ihre Robustheit wusste sie einzusetzen, und aus dem Offensivspiel in Strafraumnähe hielt sie sich fast völlig heraus. Auch war zu beobachten, dass die Gäste inzwischen konsequenter verteidigten und griffiger wurden, auch wenn sich immer wieder Unsicherheiten und Stellungsfehler einschlichen, die sie allerdings kompensieren konnten.

    Sophia Kühl vor Sarah-May Evers

    Sophia Kühl vor Sarah-May Evers

    In Durchgang zwei ging es beim SC Weyhe mit einer Veränderung, für Celina Ludes kam Christin Sagemann ins Spiel. Nina Schlagowsky übernahm die Position der Ausgewechselten in der Innenverteidigung. Damit wurde der Gastgeber defensiv stabiler. Allerdings musste Schlagowsky, ebenso wie Hilmer, in der 49. Minute behandelt werden. Die Henstedterin rutschte beim Schussversuch nach Zuspiel von Tiarks in die Abwehrspielerin. Es ging für beide weiter. Weiter ging aber auch die Spielweise von Henstedt-Ulzburg: Zweikampf gewinnen, dann hoch nach vorn, noch immer ohne kontrollierten Spielaufbau. Und das rächte sich in der 54. Minute, als der Ball vor dem Strafraum zu Woller kam und diese das Runde hinter die Abwehr hob. Evers war frei und spitzelte ihn an Bautz vorbei ins lange Eck zum 2:3-Anschlusstreffer. Jetzt begann das Zittern.

    Sarah-May Evers ist nach Nina Wollers Zuspiel frei ...

    Sarah-May Evers ist nach Nina Wollers Zuspiel frei …

    ... hebt den Ball an Alicia Bautz vorbei ...

    … hebt den Ball an Alicia Bautz vorbei …

    ... und verkürzt auf 2:3

    … und verkürzt auf 2:3

    Der Dank der Torschützin galt ihrer Vorbereiterin

    Der Dank der Torschützin galt ihrer Vorbereiterin

    Der SV Henstedt-Ulzburg II. ließ weiterhin die nötige Souveränität vermissen. Kaum einmal wurde der Ball überhaupt angenommen, die Aktionen waren viel zu hektisch und undurchdacht. Zumindest standen sie kompakter, enger und tiefer, ließen wenig zu. Weyhe kam nur schwer ins Kombinieren, leistete sich viele Fehlpässe und schien die eigene Linie aufzugeben zugunsten eines ähnlichen Ansatzes an Aufbauspiel. Anders ausgedrückt: HU schien Weyhe auf sein Niveau herunterzuziehen. Und doch landete der Ball in der 66. Minute fast im Gästetor. Schierenbeck flankte von der linken Seite auf Woller, die freistehend vor Bautz halbrechts eigentlich nur hätte abschließen müssen. Doch sie entschied sich zum Querspielen, Peters war mitgelaufen und scheiterte an der HU-Schlussfrau, stand beim Abspiel aber auch im Abseits, so dass dem möglichen Treffer ohnehin die Anerkennung versagt geblieben wäre. In der Folge wurde es ein ziemliches Gewürge, und bei den Schleswig-Holsteinerinnen schienen durch die Hitze die Kräfte zu schwinden. Sie lauerten auf Fehler, blieben ansonsten zu passiv, auch über Grunwald ging fast nichts mehr. Auf der Gegenseite versuchte es Kuper erfolglos aus 30 Metern, nachdem Hilmer Wethje angeschossen hatte. Damit begann die Schlussviertelstunde.

    Nina Woller legt aus guter Schussposition nochmal quer ...

    Nina Woller legt aus guter Schussposition nochmal quer …

    ... Selina Peters nimmt den Ball an ...

    … Selina Peters nimmt den Ball an …

    ... ihren Volleyschuss kann Alicia Bautz parieren ...

    … ihren Volleyschuss kann Alicia Bautz parieren …

    ... aber das Tor hätte ohnehin wegen Abseits keine Anerkennung gefunden

    … aber das Tor hätte ohnehin wegen Abseits keine Anerkennung gefunden

    Und plötzlich war da die Chance zur Entscheidung. Hilmer konnte sich rechts gegen Kuper durchsetzen und im Strafraum mit letzter Kraft gegen zwei Diepholzerinnen auf Grunwald legen, die am Fünfmeterraum frei vor Ulbrich stand und sofort abschloss. Aber aus der Nahdistanz machte sich die Netzbewacherin optimal breit und lenkte den Ball mit dem Fuß neben das Tor (77.). Aber auch auf der anderen Seite wurde es eng. Die gerade eingewechselte Yanina Abeling brachte in der 81. Minute eine Ecke herein, die Schlagowsky verpasste. Von Wethje prallte das Leder zu Jansen, von der es wiederum vor die Füße von Pia Grimpo sprang. Am Fünfer kam sie zum Schuss – und knallte das Spielgerät rechts vorbei! Durchpusten. Das hätte das 3:3 für Weyhe sein müssen. Müssen. Im Gegenzug knallte Hilmer den Ball nach Ablage von Grunwald links vorbei. Was HU machte, war mutig: Sie attackierten kaum noch vorn, verwalteten den knappen Vorsprung. Ob das gut ging? Die Kräfte ließen nach, und auch Grunwald konnte kaum noch, humpelte etwas. Entlastung: Fehlanzeige. Weyhe drängte auf den Ausgleich. Auswechslungen nahmen Zeit von der Uhr. Wichtige Zeit. Denn es reichte zum Sieg. Der SVHU spielte nicht schön, nicht gut, nicht mal wie ein Oberligist, aber sie holten sich die drei Punkte. Es waren schwere drei Punkte gegen einen Bremer Vertreter, der in den entscheidenden Momenten, in denen die mauernden Gäste die Möglichkeiten boten, das Falsche tat.

    Mit letzter Kraft geht Franziska Hilmer gegen Joana Schierenbeck in den Ball ...

    Mit letzter Kraft geht Franziska Hilmer gegen Joana Schierenbeck in den Ball …

    ... legt ihn quer in die Mitte ...

    … legt ihn quer in die Mitte …

    ... Kathrin Grunwald steht unbehelligt vor dem Tor von Laureen Ulbrich ...

    … Kathrin Grunwald steht unbehelligt vor dem Tor von Laureen Ulbrich …

    ... aber die Torhüterin fährt den Fuß aus ...

    … aber die Torhüterin fährt den Fuß aus …

    ... lenkt den Ball am Tor vorbei ...

    … lenkt den Ball am Tor vorbei …

    ... und Grunwald kann es nicht fassen - der war aber auch schwer reinzumachen

    … und Grunwald kann es nicht fassen – der war aber auch schwer reinzumachen

    Im Anschluss folgte noch das obligatorische Elfmeterschießen. Wer mit dem Reglement nicht vertraut ist: Das Elfmeterschießen soll bei der Ermittlung des Aufsteigers helfen, einen Gleichstand aufzulösen. Angenommen, Walddörfer würde am Pfingstmontag gegen den SC Weyhe ebenfalls mit 2:3 unterliegen und dann beim SV Henstedt-Ulzburg II. selbst 3:2 gewinnen, dann würden zwei gewonnene Elfmeterschießen einer Mannschaft den Aufstieg bedeuten.

    Glücklicher Applaus vom Anhang für den 3:2-Auswärtssieg

    Glücklicher Applaus vom Anhang für den 3:2-Auswärtssieg

    Aufseiten des SC Weyhe war Nina Woller die erste, die Verantwortung übernahm. Sie schoss flach auf die linke Ecke – und Bautz war da! Die erste Schützin für HU war ebenfalls die Namhafteste im Team. Grunwald schoss halbhoch rechts – und Ulbrich parierte mit den Fäusten. Es blieb beim 0:0. Die eingewechselte Yanina Abeling machte es besser: Eleganter tänzelnder Anlauf, Torhüterin verladen, rechts rein zum 1:0. Die Antwort kam von Maike Tiarks. Ulbrich ahnte zwar die linke Ecke, aber der Elfmeter war zu platziert geschossen – 1:1. Die dritte Schützin für den SC Weyhe war Nina Schlagowsky. Sie schob auch mit der Innenseite, ebenfalls an Bautz vorbei, aber an den Pfosten. Jetzt sah es wieder besser aus für Henstedt-Ulzburg. Bis zur nächsten Schützin. Jana Wethje schoss auf die Mitte, Ulbrich parierte. Vorteil vergeben, weiterhin 1:1.

    Eleganter Anlauf von Yanina Abeling ...

    Eleganter Anlauf von Yanina Abeling …

    ... flach auf die rechte Torecke ...

    … flach auf die rechte Torecke …

    ... und Alicia Bautz ist verladen

    … und Alicia Bautz ist verladen

    Schützin Nummer vier beim SC Weyhe war die Nummer 34, ebenfalls eingewechselt. Laura Nobis trat an – und wieder stand der Pfosten im Weg! Jetzt war auch die eingewechselte Nummer 34 des SVHU an der Reihe. Kurzer Anlauf von Julia Rautenstengel, Vollspann unten links, Ulbrich in die falsche Ecke geschickt, und die Henstedterinnen waren 2:1 vorn. Nun musste Sarah-May Evers unbedingt verwandeln. Und sie tat es, traf mustergültig oben rechts in den Knick. Besser kann man einen Elfmeter nicht schießen. Nun war es an der Kapitänin Svenja Winter, für die Entscheidung zu sorgen. Keine sichere Elfmeterschützin, nach Aussage ihrer mitgereisten Eltern. Eigentlich. Und doch brachte sie das Leder ebenso oben rechts im Knick unter und besiegelte auch im Shootout einen 3:2-Sieg der Gäste.

    Laura Nobis ist die vierte Schützin des SC Weyhe ...

    Laura Nobis ist die vierte Schützin des SC Weyhe …

    ... und scheitert am Pfosten!

    … und scheitert am Pfosten!

    Svenja Winter hat den Sieg im Elfmeterschießen auf dem Fuß ...

    Svenja Winter hat den Sieg im Elfmeterschießen auf dem Fuß …

    ... und lässt Laureen Ulbrich keine Chance, wie die verkniffen akzeptieren muss

    … und lässt Laureen Ulbrich keine Chance, wie die verkniffen akzeptieren muss

    Danach gibt es den Dank an den mitgereisten Anhang

    Danach gibt es den Dank an den mitgereisten Anhang

    Aufstellungen
    SC Weyhe: Laureen Ulbrich – Pia Grimpo, Marie Kuper, Celina Ludes (46. Christin Sagemann), Joana Schierenbeck – Sarah-May Evers, Nina Schlagowsky, Selina Peters (84. Laura Nobis), Nina Luhmann (79. Yanina Abeling) – Nina Woller, Catharina Stelljes
    SV Henstedt-Ulzburg II.:
    Alicia Bautz – Mareike Schmedes, Lea Schneider, Nadja Schubring, Anna-Mareike Jansen – Kathrin Grunwald, Jana Wethje, Svenja Winter, Sophia Kühl (90. Theresa Kluge) – Maike Tiarks, Franziska Hilmer (87. Julia Rautenstengel)
    Schiedsrichterin: Imke Hinrichs (TSV Holvede-Halvesbostel) mit Torben Krüger und Michael Hinrichs (TSV Holvede-Halvesbostel)
    Tore: 1:0 Woller (3.), 1:1 Grunwald (14.), 1:2 Grunwald (28.), 1:3 Ludes (37., Eigentor), 2:3 Evers (54.)
    Gelbe Karten: – / –
    Zuschauer: 150
    Elfmeterschießen: 0:0 Bautz hält gegen Woller, 0:0 Ulbrich hält gegen Grunwald, 1:0 Abeling, 1:1 Tiarks, 1:1 Schlagowsky schießt an den Pfosten, 1:1 Ulbrich hält gegen Wethje, 1:1 Nobis schießt an den Pfosten, 1:2 Rautenstengel, 2:2 Evers, 2:3 Winter

     

    Über