• Heimsieg beim Ladies-Cup

    Autor:  • 31.05.2014 • Bezirksliga Ost, Bezirksliga West, Freundschaftsspiel, Hamburg, Kreisliga Ost, Landesliga, Nachrichten, Spielbericht, SV Osdorfer Born

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    Im Finale standen sich Alexandra Köhn (SCE, l.) und Jennifer Axmann (HR) gegenüber

    Die Frauen des SC Egenbüttel (Bezirksliga West) erwiesen sich beim eigenen Ladies Cup als schlechter Gastgeber. Die vierte Auflage des großen Sommerturniers am Moorweg entschieden die Mädels des SCE für sich und trugen sich in die Siegerliste ein. Der Titelverteidiger war logischerweise nicht am Start, da der Wedeler TSV sich nach der letzten Saison zurückzog.

    Insgesamt 16 Teams aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen bildeten das Teilnehmerfeld, welches in vier Vorrundengruppen um die Plätze in den Finalgruppen spielten. Dabei gab es diverse Überraschungen. So mussten sich Landesliga-Absteiger SV Osdorfer Born oder auch der Fast-Aufsteiger HEBC (Bezirksliga West) damit zufrieden geben, nach der Vorrunde nur noch um die Plätze 9-16 zu spielen. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten der Vorrunde duellierten sich anschließend in zwei Vierergruppen um den Einzug ins Halbfinale, dabei waren auch die erstaunlich starken Kreisligisten vom SC Sperber und TuS Berne. Sogar der SC Poppenbüttel aus der Sonderklasse 02 schaffte den Einzug in die Finalgruppe und wurde sogar Gruppensieger vor dem FSV Harburg (Bezirksliga Ost), HEBC und der SV Este 06/70 (Bezirksliga West).

    In Gruppe A setzte sich das junge Team der SV Halstenbek-Rellingen (Bezirksliga West) mit ihrem schnellen Konterfußball gegen die zweite Mannschaft des TSC Wellingsbüttel (Bezirksliga Ost), dem SV Osdorfer Born und dem TSV Erfde (Kreisklasse SL-FL) durch. Der TSC überholte die Frauen vom Born erst im letzten Gruppenspiel, da Osdorfs Afaago Afua ein unglückliches Eigentor schoss und ihr Team dadurch die Finalgruppe verpasste.
    Der TuS Berne überraschte parallel in Gruppe B und setzte sich gegen den Bremer Landesligisten TuS Schwachhausen durch. Auf den hinteren Plätzen landete die Reserve vom TSV DuWo 08 (Bezirksliga Ost) und BW 96 Schenefeld (Bezirksliga West). Die Gastgeber selber spielten in Gruppe D und landeten mit einem Torverhältnis von 1:0 auf Rang 2 hinter dem starken Team des SC Sperber (Kreisliga Ost), aber noch vor dem SC Victoria (Bezirksliga West) und der SpVgg Billstedt-Horn (Sonderklasse 02).

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    Sowohl der HEBC mit Tatjana Rosemann (l.) als auch der SV Osdorfer Born mit Valla Netzlaw waren mit ihren Platzierungen nicht zufrieden

    Weiter ging es in vier Vierergruppen, wobei die Gruppen 1 und 2 um den Halbfinaleinzug spielten und die Gruppen 3 und 4 um die hinteren Plätze. Erneut zeigten Sperber und Berne, dass sie sich auf dem Kleinfeld wohlfühlten, wobei die Raubvögel den besseren Eindruck hinterließen. Berne schummelte sich mit drei 0:0-Spielen ins Halbfinale und profitierte von den Niederlagen der Gegner gegen Sperber. So blieben für Harburg und Wellingsbüttel nur die Platzierungsspiele um die Ränge 5 und 7. In der Parallelgruppe zeichnete sich ab, dass der SCE und HR den beiden anderen Teams überlegen waren. Das direkte Duell der Ortsrivalen endete 0:0, zuvor siegten beide jeweils 1:0. Das finale Match gegen Schwachhausen entschied Egenbüttel mit 2:0 für sich, während HR gegen Poppenbüttel nur 0:0 spielte und somit Rang 2 belegte. Damit ging es im Halbfinale gegen Sperber – der SCE bekam es mit Berne zu tun. Zwei Kreisligisten im Semifinale war bei der guten Besetzung des Turniers nicht unbedingt erwartet worden.

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    Im kleinen Finale duellierten sich TuS Berne (l.) und der SC Sperber

    Während Halstenbek relativ souverän mit 2:0 gegen Sperber gewann, hatte der SCE mehr Mühe mit Berne, dank eines Abstaubers von Svenja Timm reichte es aber dennoch, um beim eigenen Turnier ins Finale einzuziehen. Zuvor gab es ein spannendes kleines Finale, welches nach regulärer Spielzeit 2:2 endete. Beim Neunmeterschießen taten sich die Spielerinnen von Sperber und Berne sehr schwer, alle Mädels mussten zweifach antreten, ehe Berne endlich verwandelte und sich den dritten Platz sicherte.
    Im Finale also ein Derby zwischen Halstenbek und Rellingen. Klare Chancen gab es wenig, HR hatte etwas mehr vom Spiel, aber der SCE hatte eine großartige Jennifer Butterfield zwischen den Pfosten, die auch im achten Turnierspiel ohne Gegentor blieb. Damit ging auch das Endspiel ins Neunmeterschießen. Den ersten Penalty parierte Butterfield, doch auch Alex Köhn verschoss. Als HR auch den zweiten neben das Tor knallte, brachte Lisa Oppen den Gastgeber in Führung. Zwar glich Halstenbek noch einmal aus, aber Tanja Beck vollendete zum 2:1-Turniersieg.
    Der SCE siegte beim vierten Ladies Cup und sicherte sich das Preisgeld für den Gesamtsieger. Zudem wurde Butterfield zur besten Torhüterin des Tages gewählt. Beste Spielerin wurde DuWo’s Imke Siebert, die sich zur Belohnung für einen Tag einen Fiat 500 ausleihen darf. Die Torjägerkrone wurde an Janna Grotkopp von HR verliehen, die wie drei andere Spielerinnen vier Turniertore auf dem Konto hatte. Ein Neunmeter-Shoot-out entschied über den Sieg, Grotkopp traf als einzige Schützin, während Ülgen Köksal (Osdorfer Born), Leyla Odendahl (Harburg) und Christina Frank (DuWo) verschossen.

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    Imke Siebert (M.), hier im Duell gegen den TuS Schwachhauen, wurde zur besten Spielerin des Tages gewählt

    Endstand Ladies Cup SC Egenbüttel 2014:
    1. SC Egenbüttel
    2. SV Halstenbek-Rellingen
    3. TuS Berne
    4. SC Sperber
    5. FSV Harburg-Rönneburg
    6. SC Poppenbüttel
    7. TSC Wellingsbüttel II
    8. TuS Schwachhausen
    9. SV Osdorfer Born
    10. TSV DuWo 08 II
    11. SV Este 06/70
    12. SpVgg Billstedt-Horn
    13. BW 96 Schenefeld
    14. SC Victoria
    15. HEBC
    16. TSV Erfde

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