• Fleißig

    Autor:  • 28.03.2018 • Altona 93, Bezirksliga West, Germania Schnelsen, Hamburg, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, Bezirksliga WestDie Bezirksliga West kommt im Aufholen der ausgefallenen Spiele voran. Satte fünf Spiele konnten am Sonntag über die Bühne gebracht werden, und die Teams waren in Torlaune: Nur ein Spiel zu null, dafür 24 Tore. Noch-Tabellenführer Germania Schnelsen verteidigte Platz eins mit einem 2:1-Auswärtssieg in Groß Flottbek. Nach zwanzig Minuten brachte Lia Jürs die Gäste zur 1:0-Pausenführung. Groß Flottbek legte zu, geriet Mitte der zweiten Halbzeit aber in Unterzahl und kassierte wenig später, nach einem verschossenen Elfmeter der Germaninnen, durch Marie Struckmeyer das 0:2 (70.). Lara Timm brachte ihr Team zwar per Elfmeter nochmal heran (73.), zum Ausgleich fehlte aber die Kraft.

    Altona 93 bleibt in Lauerstellung und kann spätestens Ostermontag beim Nachholspiel in Moorreger Rang eins übernehmen. Zur Pause stand es gegen Grün-Weiß Eimsbüttel II. allerdings etwas überraschend 0:1 (20.). Das Tor erzielte Tjorven Nörenberg, die auch schon tags zuvor in der Landesliga für die Erste gespielt und getroffen hatte. Dann allerdings riss sich Altona in Halbzeit zwei zusammen. Allen voran Christina Gough. In der 52. Minute glich sie aus. 180 Sekunden später brachte sie 93 in Führung. Und die baute sie in der 65. Minute aus – ein lupenreiner Hattrick binnen 13 Minuten. Nach dem Anschlusstor von Melike Domac (67.) trafen Marieke Hagelberg (70.) und Gough zum vierten Mal (73.) zum 5:2. Das Toreschießen ging mit GWE II. weiter, für die Anna Lena Haun eine Viertelstunde vor Schluss das dritte Tor erzielte. Aber Gough war noch nicht fertig. 6:3 in der 80. Minute. 7:3 in der 83. Minute. 8:3 in der 85. Minute. Ein 5-Minuten-Hattrick. Sieben Tore und zwei Hattricks in einer Partie. Kann man mal so machen.

    Der Moorreger SV verpasste es allerdings im Derby gegen den FC Elmshorn, die Jagd auf die Topteams aufzunehmen. Trotz zweifacher Führung durch Isabel Herden (22., 53.) sprang am Ende nur ein 2:2 gegen den abstiegsbedrohten Nachbarn heraus. Yasmin Wittorf verwandelte in der 25. Minute einen Strafstoß zum 1:1, Jenny Krohn egalisierte nach 70 Minuten zum 2:2. Kein großer Sprung für den FCE, aber auch keine Katastrophe, denn die Konkurrenz konnte ebenfalls nicht gewinnen. Der Elfte TuS Appen II. rettete auf den letzten Drücker durch einen verwandelten Elfmeter von Michelle Rückert ein 2:2 gegen den SV Eidelstedt, der durch Malina Rotter nach acht Minuten führte. Georgina Lopes de Magalhães egalisierte nach 27 Minuten. Lange blieb es dabei, bis Philine Ter Haseborg in der 82. Minute den SVE wieder in Führung schoss. Bis zu Rückerts Elfmeter wären das drei wichtige Punkte für den Gast gewesen. Aber auch Schlusslicht Bramfelder SV III. konnte die Sieglosigkeit der vor ihm stehenden Teams nicht nutzen. Die Bramfelderinnen unterlagen bei Union 03 durch Tore von Anna Rautenberg (20.) und Kimberly Nickel (83.) mit 0:2.

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