• ETV ist aufgestiegen

    Autor:  • 03.05.2017 • Bergedorf 85 II., Eimsbütteler TV, Germania Schnelsen, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Landesliga, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaDie erste Entscheidung der Saison ist gefallen: Der Eimsbütteler TV ist nach einem souveränen 6:0 gegen den SC Sternschanze in die Verbandsliga zurückgekehrt. Um Aufstiegsticket Nummer zwei streiten noch der SC Egenbüttel, Bergedorf 85 II. und der bezwungene SC Sternschanze. Egenbüttel reichten gegen den Harburger SC zwei Führungen nicht. Das 1:0 von Jana Anger aus der 22. Minute konterte Alina Lüdemann zwei Minuten später. In der 32. Minute traf Finja Drossel zum 2:1, aber kurz vor dem Pausenpfiff egalisierte Gabriela Altun zum 2:2-Endstand. Bergedorf 85 II. kam jedoch nicht näher heran: Bei Komet Blankenese gab es ein 1:1, weil Julia Heyer in der 81. Minute, nur 60 Sekunden nach dem 0:1 von Janica Reese, für Komet ausglich.

    Im Abstiegskampf verkürzte die Groß Flottbeker SpVgg den Rückstand auf Relegationsplatz auf drei Punkte. Im direkten Duell schlugen sie den Mitaufsteiger TuS Berne durch einen Dreierpack von Fabienne Elsen mit 3:0 und feierten unter dem neuen Trainer Gabriel Tatides ihren ersten Dreier. Ihr erstes Tor schoss Elsen nach 31 Minuten, diesem folgten die Treffer in der 48. und 56. Minute. Dank Kristin Lehmann klammert sich Schlusslicht Germania Schnelsen auch noch an den letzten Strohhalm und siegte beim HSV II. mit 3:2. Lehmann hatte nach 21 Minuten für den Vorsprung der Gäste gesorgt, Alena Schlünsen elf Minuten nach Wiederbeginn erhöht. Doch Lehmann traf zwanzig Minuten vor Schluss ins eigene Netz, Sandra Kaack glich nach 76 Minuten aus. Als es schon nach einem Remis aussah, traf Lehmann zum zweiten Mal ins gegnerische Tor zum 3:2-Endstand (90.). Der SC Alstertal-Langenhorn sah seinen Vorsprung auf Platz zehn schrumpfen. SCALA verlor beim Tabellenzweiten Duwo 08 II. mit 1:5. Alles war bereits entschieden, als Grit Lenz für die Langenhornerinnen nach 63 Minuten den Ehrentreffer erzielte. In Durchgang eins hatten Imke Siebert (10., 23.) und per Elfmeter Carina Blumroth getroffen (30.). Nach dem Seitenwechsel schraubten Katrin Gebhardt (56.) und Joanna Lang (62.) das Resultat auf 5:0 hoch.

    Bereits nächstes Wochenende nehmen sich Bergedorf 85 und Sternschanze im direkten Duell die Punkte gegenseitig weg, bei einem Remis könnte Egenbüttel bei SCALA über die Tordifferenz eine Vorentscheidung herbeiführen.

    Pl. Mannschaft Pkt. Tore Diff   Restprogramm
    3. SC Egenbüttel 37 54:31 + 23 SCALA (A, 7.5.), Germania (H, 14.5.),
    HSV II. (A, 21.5.)
    4. FC Bergedorf 85 II. 33 36:22 + 14 Sternschanze (H, 7.5.), ETV (H, 14.5.),
    Berne (A, 21.5.)
    5. SC Sternschanze 32 34:32 + 2 Bergedorf (A, 7.5.), Berne (H, 14.5.),
    Harburg (H, 20.5.)

    Auch der Abstiegskampf wartet noch mit Dramatik auf, da nun Germania wieder Platz zehn erreichen und SCALA dorthin abstürzen kann. Mehr Aufschluss wird womöglich der vorletzte Spieltag und das Duell zwischen Groß Flottbek und Alstertal-Langenhorn geben. Oder der letzte, wenn Germania Schnelsen die Flottbekerinnen empfängt.

    Pl. Mannschaft Pkt. Tore Diff   Restprogramm
    9. SCALA 21 36:55 – 19 Egenbüttel (H, 7.5.), Flottbek (A, 14.5.),
    Komet (H, 21.5.)
    10. TuS Berne 16 39:59 – 20 Komet (H, 7.5.), Sternschanze (A, 14.5.),
    Bergedorf (H, 21.5.)
    11. Groß Flottbek 13 25:48 – 23 Harburg (A, 7.5.), SCALA (H, 14.5.),
    Germania (A, 21.5.)
    12. Germania 10 26:53 – 27 Duwo (A, 7.5.), Egenbüttel (A, 14.5.),
    Flottbek (H, 21.5.)

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