• Ergebnisse vom Wochenende

    Autor:  • 07.02.2017 • 2. Bundesliga Nord, Altona 93, Barmbek-Uhlenhorst, Bergedorf 85, Bezirksliga West, Bramfelder SV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, Germania Schnelsen, Hallenfußball, Hamburg, Hamburger SV, Landespokal, Nachrichten, Oberliga, SC Wentorf, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg, SV Henstedt-Ulzburg II., TSC Wellingsbüttel, VfL Jesteburg, Walddörfer SV

    VerschiedenesEs ging tatsächlich schon wieder los am Wochenende, dem ersten im Februar. Zwei Pflichtspiele standen auf dem Plan. Im Oddset-Pokal setzte sich Landesligist Germania Schnelsen nach Tausch des Heimrechtes auf dem Kunstrasen am Schnelsener Riekbornweg gegen Bezirksligist FSV Harburg-Rönneburg mit 2:0 durch und zog als letztes Team ins Viertelfinale ein. Dort trifft die Germania bereits am 19. Februar zuhause, ebenfalls am Riekbornweg, auf den TSC Wellingsbüttel, der sich in der Winterpause die Dienste von Lina Appel, Nadine Odzakovic, Jennifer Weber  (alle FC Bergedorf 85) und Carina Wolfgramm (TuRa Meldorf) sicherte. Gegen die Harburgerinnen erzielten Ines Rainer (3.) und Nora Wegener (55.) die Treffer.

    Und dann war da noch ein Nachholspiel in der Bezirksliga West. Der SV Friedrichsgabe holte am Sonntag seine ausgefallene Partie gegen Altona 93 nach und zog ebenfalls auf einen Kunstrasenplatz um. Am Langenharmer Weg in Harksheide gab es allerdings für die Norderstedterinnen nichts zu bestellen, sie unterlagen dem Tabellenzweiten mit 1:6. Bereits nach 28 Minuten lag Altona nach einem Doppelpack von Inken Bartels (12., 25.) und einem weiteren Tor von Christina Gough (28.) mit 3:0 vorn. Vor der Pause verkürzte Janne Hennig auf 1:3 (35.), allerdings machte der AFC in der zweiten Halbzeit alles klar. Gough erhöhte per Strafstoß nach einer Stunde auf 1:4, nur fünf Minuten später markierte Bartels ihr drittes Tor (66.), und in der 89. Minute wollte wiederum Gough ihrer Teamkollegin in nichts nachstehen und besorgte mit ihrem ebenfalls dritten Treffer den Endstand. Altona 93 bleibt damit an Union Tornesch II. dran, die zwei Punkte mehr auf dem Konto haben. Schon am Samstag geht es für Friedrichsgabe weiter, dann trifft der Tabellenachte auf den Siebten FC Elmshorn, und diese Partie soll auch wieder im heimischen Waldstadion stattfinden – wenn der Rasen nicht durchgefrostet ist.

    Zwei Titel wurden am letzten Sonntag auch noch vergeben. In der vierten Auflage des Hamburger Futsal-Cups stand das Final Four in der CU-Arena in Neugraben an. Der Sonntag stand im Zeichen der Frauen und des Männer-Finals (die Hamburg Panthers holten abermals den Titel gegen den MSV Hamburg). Der Morgen begann mit dem ersten Halbfinale zwischen dem HSV und dem ESV Einigkeit. Einigkeit legte durch Marika Tokarski und Sarah Schulz zunächst ein 2:0 vor, aber der HSV schlug zurück mit einem Dreierpack von Emma Burdorf-Sick. Victoria Schulz erhöhte für die Rothosen auf 4:2, ehe Tokarski mit ihrem zweiten Tor den ESV zur Pause nochmal heran brachte. Einholen konnten sie sie aber nicht mehr. Zwar konnte Karen Schaefer das 5:3 von Manja Rickert noch kontern, doch den Schlusspunkt zum 6:4 für die Rautenkickerinnen besorgte erneut Burdorf-Sick, die die etatmäßige Feldspielerin Sarah Scheerer (vertrat die verletzt fehlende Yvonne Reinstorf) zum vierten Mal überwand. Das zweite Halbfinale wurde eindeutiger: Der Walddörfer SV setzte sich gegen den TSC Wellingsbüttel II. mit 7:1 durch. Antonia Egge eröffnete den Torreigen und sorgte nach dem 2:0 von Merle Dierks mit ihrem zweiten Tor für einen komfortablen Vorsprung, den Katharina Autenrieth noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0 ausbaute. Greta Schierhorn, Vivien Güse und Dierks zum zweiten bohrten das Resultat auf 7:0 auf, ehe Lene Petersen in der Schlussminute der Ehrentreffer gelang.
    Somit trafen sich der HSV und Walddörfer zwischen dem Endspiel der A-Junioren und dem der Herren zu ihrem eigenen Titelkampf. Auch das wurde eine eindeutige Angelegenheit. Walddörfer brachte wieder in den ersten 15 Minuten alles unter Dach und Fach. Dierks legte abermals ihr 2:0 zwischen zwei Treffer einer Teamkollegin, die dieses Mal Güse war, und es war auch wieder Autenrieth, die vor dem Wechsel das 4:0 besorgte. Das 5:0 oblag Dana Marquardt fünf Minuten nach Wiederbeginn. Der HSV betrieb zum Spielende noch Ergebniskosmetik, Evelyn Holst und Victoria Schulz verkürzten in den Schlussminuten zum 2:5-Endstand. Walddörfer beerbt somit Vorjahressieger Union Tornesch als Hamburger Futsalmeister, nachdem sie letztes Jahr noch punktgleich mit dem FCU Zweiter geworden waren.

    Den zweiten Titel fuhr der SV Henstedt-Ulzburg II. ein. Der Schleswig-Holstein-Ligist gewann bei den Hallenlandesmeisterschaften seine Gruppenspiele gegen die SG Langenhorn/Enge (1:0), den TuRa Meldorf (1:0), Ratzeburger SV (2:0), Eichholzer SV (3:0) und TSV Ratekau (1:0) und zog mit makelloser Bilanz gemeinsam mit Ratekau ins Halbfinale ein. Aus der Gruppe B qualifizierten sich Holstein Kiel (4 Siege, 1 Unentschieden) und der VfB Schuby für die Endspiele, während der SSC Hagen Ahrensburg als Dritter die Segel streichen musste: Nach drei sieglosen Auftaktspielen gegen Holstein Kiel (1:2), TSV Vineta Audorf (0:0) und VfB Schuby (1:2) gewannen sie lediglich ihre Begegnungen gegen den TSV Schönberg (2:1) und TSV Aukrug (1:0).
    Das kleine Finale entschied der TSV Ratekau gegen den VfB Schuby mit 2:0 für sich. Im Endspiel gewann dann der SV Henstedt-Ulzburg II. mit 1:0 gegen Holstein Kiel und fuhr 500 Euro Siegprämie ein.

    Nochmal zum Chaosclub Bergedorf 85, der nach dem Rückzug von Mato Mitrovic als Vereinsoberstem und Sponsor nach Medienberichten so pleite ist, dass er das Salär des Herren-Landesligatrainers Matthias Räck nicht mehr zahlen und diesen infolgedessen dem Fußball-Arbeitsmarkt verfügbar machen musste. Neben Weber, Odzakovic und Appel haben weitere Spielerinnen eine neue Heimat gefunden. Fabienne Stejskal und Cindy Werth bleiben der Regionalliga erhalten und schnüren ihre Buffer jetzt für den VfL Jesteburg, während Anna Hepfer und Larissa Holland mindestens für ein halbes Jahr sogar aufgestiegen sind zum Zweitligisten Bramfelder SV – im Falle Hollands ist es nach 2014 der zweite Anlauf beim BSV. Jasmin Hadrous dagegen beerbt beim Verbandsligisten Barmbek-Uhlenhorst die bisherige Stammkeeperin und eigentlich gelernte Stürmerin Melanie Molkenthin, während Jeanette Prahs beim SC Wentorf ein neues Zuhause gefunden hat.

    Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Bis Anfang März kann ich dieses Projekt leider nur mit gebremstem Schaum führen. Ich will nicht jammern, aber die Technik ist gegen mich. Seit mehr als einem Monat lässt mich mein Notebook im Stich (und leider hat Toshiba sich entschieden, gerade dieses – durchaus höherpreisige – Modell in Bezug auf Reparierbarkeit einem VerAppleungsprozess zu unterziehen, was Diagnose und Behebung deutlich erschwert, zumal das in der Freizeit stattfindet). Meine neuere Kamera weist noch immer einen Softwaredefekt auf, weshalb der komplette Hallenfußball in diesem Winter ohne mich stattfindet (auch wenn mir schleierhaft ist, wie der Hamburger Frauenfußball es ohne mich aushalten konnte…). Und dann verließ mich auch noch mein DSL-Anbieter – woran ich leider großteils selbst schuld bin, aber unglücklicherweise sieht er sich auch außerstande, den bisherigen Telekomanschluss früher als Anfang März komplett zu übernehmen. Solange steht mir allenfalls UMTS per Tagesflat zur Verfügung, zum Preis von 2,95 € pro 500 MB – oder 14,95 € pro 1 GB. Es geht hier also weiter. Nur eben nicht so schnell . . .

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