• Ergebnisse und Neues vom Wochenende

    Autor:  • 03.06.2014 • Bergedorf 85 II., Bezirksliga Ost, Bezirksliga West, Bramfelder SV, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Kreisliga Ost, Kreisliga West, Landesliga, Nachrichten, Oberliga, Regionalliga Nord, SC Vier- und Marschlande, SV Henstedt-Ulzburg, TSV Eintracht Immenbeck

    VerschiedenesEinmal Kreispokal, zwei Mal Relegation, zwei Wechsel und ein Rückzug – das sind die Neuigkeiten des Wochenendes. Der Liveticker verkündete es schon am Sonntag: Der Bramfelder SV ist in die Regionalliga aufgestiegen, was einen ganzen Rattenschwanz an Folgen nach sich zieht. Kurz und kompakt, der Überblick:

    Durch den Aufstieg der Bramfelderinnen gibt es einen dritten Aufsteiger aus der Landesliga. Neben dem Eimsbütteler TV und dem FC Bergedorf 85 II. wird das der TuS Germania Schnelsen sein. Die Truppe vom Königskinderweg wird ein neues Gesicht im Hamburger Oberhaus sein. 2008 meldete der Club die Frauenmannschaft erstmals in der Bezirksliga, aus der sie nach vier Spielzeiten in die Landesliga aufstieg. Letzte Saison war der Aufsteiger lange abstiegsgefährdet, beendete die Saison dann auf Rang sieben. Nun steigen sie nach eine soliden Spielzeit in der oberen Tabellenhälfte als Dritter auf.

    Sehr wahrscheinlich ist damit sowohl der Klassenerhalt der zweiten HSV-Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison Zehnter wurde, als auch der Aufstieg der beiden Bezirksliga-Zweiten Walddörfer SV und TuS Appen. Das einzige Zünglein an der Waage ist der Harburger SC, der nach sechs Spieltagen in der Verbandsliga seine Mannschaft abgemeldet hatte und im Frühjahr in der Sonderstaffel 02 auf Kleinfeld Meister wurde, mit 7 Siegen aus 7 Spielen und 40:1 Toren. Sollte der HSC nicht für die Landesliga melden, bleibt der HSV II. drin und Walddörfer und Appen steigen auf. Die Meldefrist endet am 23. Juni.

    Daher war die erste Relegationspartie noch nicht gänzlich unnütz. Der Walddörfer SV empfing am Sonntag den TuS Appen am Saseler Weg und setzte sich mit 3:1 durch. Nach 6 Minuten brachte Dana Marquardt den WSV in Führung, dabei blieb es auch bis zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Merle Dierks auf 2:0 in der 54. Minute. Nur vier Minuten später kam Appen aber wieder heran: Julia Hoffmann verwandelte einen Strafstoß zum Anschlusstreffer. Die Enscheidung fiel in der 66. Minute. Ronja Claasen traf zum 3:1-Endstand. Das zweite Spiel findet erst am 15. Juni statt. Dann empfängt der HSV II. in Ochsenzoll den Walddörfer SV. Aber vielleicht ist bis dahin auch klar, ob der HSC meldet oder nicht.

    Eine weitere Konsequenz hat der Aufstieg des Bramfelder SV in jedem Fall auf die Bezirksliga. Da zwei der drei Clubs aus der Relegation auf jeden Fall Landesliga spielen werden, steigt ein Tabellenzweiter auf und muss aus der Kreisliga ersetzt werden. Das ist, nur wegen der besseren Tordiferenz, TuRa Harksheide II. aus der Oststaffel. Die Norderstedterinnen sammelten 40 Punkte und 55:10 Tore, ihr Lokalrivale Norderstedter SV (das ist durchaus wörtlich zu nehmen – die Grabenkämpfe zwischen den Norderstedter Fußballclubs sind legendär) ebenfalls 40 Punkte, aber nur 46:23 Treffer. Ein Remis am letzten Spieltag gegen Aufsteiger Union Tornesch II. hätte die Entscheidung um den besten Zweiten geändert, doch der NSV verlor 1:6 und muss nun hoffen, dass die Harburgerinnen nicht melden.

    Eine weitere Nachricht aus der Regionalliga: Eintracht Immenbeck hat seine Mannschaft zur kommenden Saison zurückgezogen. Damit wären die Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen auf Platz 11 eigentlich gerettet, doch nach 4 Punkten und 7:91 Toren sahen die Niedersachsen ebenfalls keine Chance in der Liga und verzichteten. Dadurch hat sich einiges verändert. Das wegen des Aufstiegs von Holstein Kiel in die zweite Liga nötig gewordene Entscheidungsspiel des Aufstiegsrundenzweiten gegen den Niedersachsen-Vize entfällt. Stattdessen steigen neben dem Niedersachsen-Meister TSV Limmer und dem Aufstiegsrundenmeister Bramfelder SV auch der niedersächsische Vize SV Heidekraut Andervenne (5:4 nach Elfmeterschießen) und der Aufstiegsrundenzweite auf. Letzterer wird am Pfingstmontag zwischen TuRa Meldorf und ATS Buntentor entschieden. Meldorf reicht ein Remis zum Aufstieg.

    Bleiben noch zwei Meldungen vom SV Henstedt-Ulzburg:

    Der SVHU hat erwartungsgemäß das Kreispokalfinale in Bad Bramstedt gewonnen. Gegen den Verbandsliga-Absteiger SG Schmalfeld/Weddelbrook setzte sich der Regionalligist vor rund 200 Zuschauern mit 10:0 durch und sicherte sich auch für die kommende Saison die Teilnahme am SHFV-Lotto-Pokal. Die Tore schossen Michelle von Appen (3., 87.), Kimberly Zietz (6.), Alina Witt (10., 35.), Bianca Wech (19.), Malin Hegeler (45.) und Kathrin Patzke (51., 75., 82.). Leider gab es auch zwei Verletzte auf Henstedt-Ulzburger Seite: Zietz zog sich nach einer Viertelstunde eine Zerrung im Oberschenkel zu, Witt knickte kurz nach ihrem zweiten Tor um.

    Zwei weitere Neuzugänge gibt es in Henstedt-Ulzburg auch noch zu vermelden: Elaine Schmitt wechselt wie zuvor Maria Marrocu von Eintracht Immenbeck an die Alsterquelle, und dazu kommt Tammy Hentze vom SC Vier- und Marschlande, die im Probetraining überzeugte. Julia Prosch, die bereits im Pokalfinale zwischen den Pfosten stand, wird in der neuen Saison in die erste Mannschaft übernommen und mutmaßlich die neue Nummer eins werden. Was aus dem bisherigen Torhütertrio Berith Voigt, Anna-Lena Kriegk und Alicia Bautz wird, ist noch offen. Sicher ist, dass Kimberly Zietz wegen eines Auslandsaufenthaltes länger fehlen wird.

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