• Elfers und Pye drehen das Spiel

    Autor:  • 25.10.2017 • Nachrichten, Niedersachsen, OL Niedersachsen Ost, OL Niedersachsen West

    Symbolbild, Saison 2016/17, NiedersachsenDas ging gerade nochmal gut. Bei der FSG Twist sah der FC Oste/Oldendorf nach 48 Minuten schon wie der Verlierer aus. Nach Rückstand zur Pause durch Stephanie Burchert (18.) hatte Alina Schulte zum 0:2 aus Stader Sicht getroffen. Fenna Elfers verkürzte drei Minuten später. Entscheidend war eine andere Szene: FSG-Kapitänin Elena Plass zog in der 53. Minute die Notbremse und sah die Rote Karte. Zu zehnt wehrte sich Twist, und so fiel das 2:2 erst neun Minuten vor Schluss durch Jessica Pye. Die Torschützin war beflügelt und brachte Oste/Oldendorf nur 60 Sekunden später mit 3:2 in Führung. In der 89. Minute legte auch Elfers noch das 4:2 für die Gäste nach, die vorerst wieder Platz zwei belegen.

    Erster ist erstmal Blau-Weiß Hollage. Die Wallenhorsterinnen gewannen bei Union Meppen durch späte Tore mit 2:0. In der ersten Halbzeit war es Patrizia Landwehrmann, die in der 45. Minute zuschlug. Und in der Nachspielzeit von Hälfte zwei netzte Madeleine Johannes zum Endstand. Der Tabellenvierte SV Suddendorf-Samern musste zugucken, sein Spiel gegen Heidekraut Andervenne steigt erst am 11. März 2018, und der TuS Büppel war spielfrei. Der SV Ahlerstedt/Ottendorf spielte, zu Gast war der SV Friedrichsfehn, und einmal mehr wurde klar, warum der SVAO den letzten Platz belegt: Zur Halbzeit führten sie mit 3:1. Sina Klintworth traf zweifach (24., 30.), und nach dem schnellen Anschlusstor von Lynn Egberts (31.) stellte Kimberly Kaaden den alten Abstand wieder her (41.). Nur hat besteht ein Spiel aus zwei Mal 45 Minuten. Im zweiten Spielabschnitt kassierte AO erst den Treffer zum 2:3 durch Kerstin Reich (51.) und dann in der Schlussviertelstunde drei Gegentore von Ester Pannwitz (76., 90.+3) und Karoline Brendel (81.) zum 3:5-Endstand. Sieben Spiele, ein Sieg, sechs Pleiten – das riecht nach Landesliga für den Ex-Regionalligisten. Im Kampf dagegen feierte der Osnabrücker SC einen wichtigen Heimsieg. Sie schlugen Mitaufsteiger FC Geestland mit 2:0. Die Treffer markierten Fiona Härle (8.) und Gwen Patock (32.).

    Oberliga Ost

    Der MTV Barum konnte den Rückstand auf Spitzenreiter Rot-Weiß Göttingen etwas verkürzen. Während die Göttingerinnen gegen den SV Hastenbeck nicht mehr als ein torloses Unentschieden erreichten, gewann Barum nach Pausenrückstand durch Tore von Julia Logemann (52.), Christin Wulf (60.) und Jasmin Bergmann (82.) mit 3:1 beim BSC Acosta. Das Spiel des Zweiten FFC Renshausen bei Sparta Göttingen wurde auf den 31. Oktober verlegt. Derweil feierte der SVG Göttingen seinen höchsten Sieg seit dem Aufstieg in die Oberliga: Mit 5:1 schlugen sie den FC Pfeil Broistedt, schon nach 16 Minuten stand es 3:0. Ein Erfolgserlebnis feierte auch der TSV Barmke, der Aufsteiger TSV Bemerode mit 4:3 besiegte. Nach 0:2-Rückstand drehten sie die Partie auf 4:2, woran Ramona Reichpietsch mit zwei Toren wesentlichen Anteil hatte. Im Aufsteigerduell zwischen dem HSC BW Tündern und dem VfB Fallersleben blieben die Punkte in Hameln. Tündern verwandelte einen 0:1-Pausenrückstand in einen 3:1-Sieg, zu dem Hanna Kleindiek Ausgleich und Siegtor beisteuerte.

    Über