• Eins mehr

    Autor:  • 10.09.2017 • 2. Bundesliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, 2. Bundesliga NordAm zweiten Spieltag gab es für den SVHU eine heftige, aber nicht unerwartete Pleite in Cloppenburg. Die Spiele der Vorsaison hatte der SV Henstedt-Ulzburg jeweils mit 0:5 gegen den BVC verloren, heute gab es eins mehr. Schon in der ersten Minute schlug Saranda Hashani, schweizerisch-albanischer Neuzugang vom FC Zürich, mit dem 1:0 zu und legte nach dem 2:0 von Lysanne van der Wal (17.) das 3:0 nach (23.). In der 35. Minute mussten dann HU’s Cathérine Knobloch und Doppeltorschützin Hashani raus. Van der Wal erhöhte in der 43. Minute noch das 4:0. Im zweiten Durchgang vollendete Agnieszka Winczo mit zwei Treffern in der 74. und 81. Minute zum 6:0-Endstand. Henstedt-Ulzburg bleibt mit 0 Punkten (als einziges Team) und 1:11 Toren Letzter. Das weitere Programm der nächsten Wochen – in Gütersloh, gegen Wolfsburg II. und in Meppen – lässt auch keine Hoffnung auf Besserung aufkommen.

    Zumal der FSV Gütersloh sein Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf mit 5:0 gewann und die Tabellenführung übernahm. Schon zur Pause war durch Josephine Giard (10.), Marie Pollmann (13., Elfmeter) und Shpresa Aradini (36.) der Drops gelutscht. Giard (57.) und Aradini (60.) blieben hungrig und stellten das Endergebnis her. Auch der Vizemeister VfL Wolfsburg II. scheint nicht geneigt, sich als Opfer zur Verfügung zu stellen. Nach der Auftaktpleite gegen Turbine Potsdam II. gewannen sie bei Borussia Mönchengladbach mit 2:1. Franziska Fiebig (9.) und Agata Tarczyńska (83.) schossen die Tore, den Ausgleich für Gladbach schoss Valentina Oppedisano (75.). Etwas überraschend dagegen war die klare 1:5-Pleite des SV Meppen bei Turbine II.. Nach 45 Minuten lagen die Brandenburgerinnen schon 2:0 vorn, nach Treffern von Melissa Kössler in der 24. Minute und Laura Lindner mit dem Pausenpfiff. Für Meppen verkürzte zwar die drei Minuten vorher eingewechselte Finja Sasse in der 48. Minute, aber die österreichische Nationalspielerin Sarah Zadrazil (54.), Kössler (57.) und Viktoria Schwalm (86.) entschieden die Begegnung.

    Mirbach schlägt Ronzetti. Oder: Delmenhorst schlägt Herford. Nach dem 0:0 im ersten Spiel gegen Hohen Neuendorf feierte der TV Jahn Delmenhorst vor heimischer Kulisse gegen den Herforder SV einen 4:3-Heimsieg. Frau des Tages war Ex-Erstligaspielerin Anna Mirbach (2006/07 beim HSV). Sie brachte Delmenhorst jeweils in der 17., 40. und 54. Minute in Führung, Giustina Ronzetti glich zum 1:1 (30.) und 2:2 (42.) aus. Nach einer Stunde war es dann nicht die Herforderin, die traf, sondern die Delmenhorsterin mit ihrem vierten Tor, die für das vorentscheidende 4:2 sorgte. Ronzettis drittes Tor in der 76. Minute reichte aber nicht mehr für einen Punkt bei den Ostwestfalen. Besser machten es die lokalen Rivalen Arminia Bielefeld, die sich gegen den FF USV Jena II. mit 2:0 durchsetzten. Lena Schulte (37.) und Valentina Vogt (81.) trugen sich beide erstmals in dieser Saison in die Torjägerliste ein.

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