• Einigkeit stürmt auf Platz vier

    Autor:  • 22.04.2015 • Bergedorf 85 II., Duwo 08, Eimsbütteler TV, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Germania Schnelsen, Hamburg, Nachrichten, Niendorfer TSV, Oberliga, SC Eilbek, SC Nienstedten, TSC Wellingsbüttel, Union Tornesch

    VerbandsligaDie Saisonkurve des ESV Einigkeit zeigt nach dem 19. Spieltag zum dritten Mal Platz vier. Dennoch, das 1:0 gegen den Tabellendritten FC St. Pauli geht trotzdem als kleine Überraschung durch. Ilijana Kljajic sorgte nur acht Minuten nach ihrer Hereinnahme für das Tor des Tages (63.). Aufhorchen gab es auch am anderen Tabellenende: Bergedorf 85 II. schaffte den dritten Saisonsieg mit einem 2:0 beim SC Nienstedten. Am Quellental war Malwina Dziedziela doppelt erfolgreich (17., 76.).

    Germania Schnelsen dagegen fuhr vom Sachsenweg beim Niendorfer TSV mit leeren Händen ab, trotz einer Pausenführung. Franziska Struckmeyer (5.) und Laura Peters (12.) legten für Germania vor. Nachdem Peters in der 16. Minute ins falsche Netz getroffen hatte, stellte Struckmeyer zwei Minuten darauf den alten Abstand wieder her. Doch in die 2. Halbzeit ging Schnelsen mit einer Hypothek, spielte ab der 45. Minute nach einer Roten Karte in Unterzahl. Die Chance ließ sich Niendorf nicht nehmen: Sarah Büscher (47.) und Simone von Palubicki (55.) glichen aus, dazu kam ein Doppelpack von Melissa Büscher (60., 63.) zum 5:3-Sieg für den NTSV, der mit neun Punkten vor dem Zehnten Bergedorf II. praktisch den Ligaverbleib sicher hat.

    Duwo 08 hat die Pause vom TSC Wellingsbüttel genutzt, um den Druck wieder zu erhöhen und auf vier Punkte Rückstand zu verkürzen. Sie siegten im ewigen Derby 2:1 beim SC Eilbek und holten den ersten Sieg an der Fichtestraße. Birte Schulz brachte Duwo nach 59 Minuten in Führung, Birka Edlers 0:2 elf Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung. Eilbeks Torerflog durch Annabelle Aust, die frühere Ohlstedterin, in der 90. Minute kam zu spät. Knapp war es auch in Eimsbüttel. Martina Matthies-Haedge brachte den ETV gegen Union Tornesch zwei Mal in Führung, doch am Ende siegten die Schleswig-Holsteinerinnen dank eines Dreierpacks von Josefin Lutz, die nach einer Stunde den 3:2-Siegtreffer erzielte.

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