• Ein Ausfall, zwei Überraschungen

    Autor:  • 05.10.2017 • Landespokal, Nachrichten, Niedersachsen, OL Niedersachsen West, VfL Jesteburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, NiedersachsenDas AOK-Frauenpokal-Spiel des VfL Jesteburg beim SV Hastenbeck wurde wie auch das Spiel des SVG Göttingen gegen den TSV Bemerode auf den 31. Oktober verlegt. Woanders gab es Überraschungen. Etwa in Hannover, wo Landesligist Hannover 96 den Oberligisten PSV Grün-Weiß Hildesheim mit 2:1 aus dem Wettbewerb kickte. Hildesheim führte bis zu den letzten zehn Minuten durch Kira Wolter mit 1:0 (31.). Dann schlug Hannovers Neuzugang von Fortuna Celle, Anna-Lena Füllkrug, Schwester des 96-Profis Niclas Füllkrug, doppelt zu (83., 88.) und brachte ihr Team ins Viertelfinale.

    Eine weitere Überraschung gab es in Andervenne, wo der SV Heidekraut dem Aufsteiger Osnabrücker SC nach Elfmeterschießen mit 6:7 unterlag. Nach 90 Minuten war der SVH mit dem Gang in die Verlängerung gut bedient. Gwen Patock traf in der ersten Halbzeit doppelt zum 0:2 (9., 22.), Katharina Altevolmer verkürzte per Handelfmeter (36.). Jule Krieger gelang in der 77. Minute das 2:2, aber Johanna Härle konterte zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit mit dem 2:3. Doch Heidekraut schaffte es mit dem 3:3 in die Zusatzschicht, dank Judith Holt. Im Elfmeterschießen hatte Osnabrück die besseren Nerven. Ebenfalls das Elfmeterschießen brauchte der MTV Barum, um sich im Topspiel gegen den FFC Renshausen durchzusetzen. Renshausen führte durch Tore von Linda Schwerthelm früh mit 2:0 (3., 13.). In Halbzeit zwei glichen Carolin Almstedt (51.) und Julia Logemann (81.) aus. Im Shootout hatten sie dann dank zuverlässiger Schützinnen die Nase vorn.

    Der Barumer Ligarivale Sparta Göttingen überstand dank zwei Toren von Marie-Theres Kamp (18., 69.) das Spiel gegen Pfeil Broistedt schadlos. Die Gäste egalisierten eine Minute vor dem Siegtor durch Carolin Helmerding. West-Topteam TuS Büppel kam durch ein 4:0 beim FC Geestland weiter. Drei der vier Tore gingen auf das Konto von Marike Werner, das vierte erzielte Mareike Kregel in einem Spiel, das nach einer Stunde bereits entschieden war. Ebenfalls klar weiter ist Regionalligist TSG 07 Burg Gretesch. Bereits am Freitag siegten die Osnabrückerinnen mit 4:1 bei Union Meppen. Das 0:1 resultierte aus einem Eigentor der Meppenerin Kerstin Wilckens in der 27. Minute. Lisa Drews per Elfmeter (54.) und Julia Berlsmann (57.) stellten die Gretescher Weichen auf Sieg. Den Meppener Ehrentreffer von Yvonne Wolters (73.) konterte Lena Gosewinkel neun Minuten später.

    In einer Nachholpartie der ersten Runde siegte der TSV Bemerode gegen den BSC Acosta mit 5:3. Zur Halbzeit schien alles klar, die Hannoveranerinnen führten durch Tore von Josepha Wirausky (11.) und Maike Jeschor (27., 32.) schon mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel schossen die Gäste aus Braunschweig binnen vier Minuten drei Tore und glichen aus: Lisa Förster (52.), Ronja Riemer (55.) und Jana Jaschewski (56.) durften jubeln. Am Ende setzte sich Bemerode durch, weil Hanna Ohm in der 67. Minute das 4:3 erzielte und Jeschor kurz darauf den Schlusspunkt setzte (73.).

    Ein Ergebnis gab es noch in der Oberliga West. Der SV Ahlerstedt/Ottendorf bleibt nach dem 0:1 gegen den SV Suddendorf-Samern punktlos Schlusslicht der Tabelle. Dafür sorgte Kathrin Bookholt in der 52. Minute.

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