• Duwo geht gegen Bramfeld unter

    Autor:  • 14.12.2015 • Bergedorf 85, Bergedorf 85 II., Bramfelder SV, Duwo 08, ESV Einigkeit Wilhelmsburg, FC St. Pauli, Hamburg, Hamburger SV, Harburger SC, Landespokal, Nachrichten, Niendorfer TSV, SC Pinneberg, TSC Wellingsbüttel, Walddörfer SV

    Oddset-PokalDer Tabellenfünfte der Regionalliga empfängt den Tabellenführer – das klingt spannend. Das Pokal-Achtelfinale zwischen Duwo 08 und dem Bramfelder SV war jedoch alles andere als das: Bramfeld gewann auf dem Grandplatz in Ohlstedt mit 7:1 und hatte dabei weit weniger Mühe als im Viertelfinale 2013 an gleicher Stelle. Und das hatte nur bedingt mit zwei Platzverweisen gegen die Gastgeberinnen zu tun. Schon nach vier Minuten brachte Jasmin Wolf die Gäste in Front, fünf Minuten später erhöhte Safia Hassam auf 2:0 für den Titelverteidiger. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, als Nurdan Üstün für die Vorentscheidung sorgte. Auch in Halbzeit zwei schoss Wolf das erste Tor zum 0:4 (64.). Dann schwächte sich Duwo selbst: Pajtesa Kameraj, bereits in der 11. Minute verwarnt, sah nach Foul an Jacqueline Bleser in der 67. Minute die Ampelkarte, und die meckernde Teamkollegin Jana Spack nach einer Verbalinjurie flog mit glatt Rot gleich hinterher. Gegen neun Ohlstedterinnen erhöhte Dalina Saalmüller auf 0:5 (70.), Bleser staubte zum 0:6 ab (78.), und schließlich durfte sich auch Maria Albrecht in die Liste der Torschützinnen eintragen (82.). In der Nachspielzeit kam Duwo durch Annika Knechtel zum Ehrentreffer.

    Auch ein anderer Regionalligist setzte sich mit 7:1 durch: Der HSV, Pokalsieger 2014, gewann bei Bezirksliga-Aufsteiger Groß Flottbeker SpVgg auf Grand mit diesem Ergebnis. Schon zur Pause war, anders als in der Vorrunde beim HEBC, alles klar. Nach einer Viertelstunde schoss Sophie Bütje das 0:1, Sylvana Kempka legte nach 22 Minuten nach. Das 0:3 knipste Emma Burdorf-Sick (28.), ehe ein Doppelschlag von Kempka (32.) und Bütje (33.) den 0:5-Halbzeitstand fixierte. Nach der Pause nahm sich der HSV Zeit und kam durch Burdorf-Sick (77.) und Hannah Diekhoff (80.) zum 0:7. Den Ehrentreffer markierte Stefanie Pätzmann in Minute 82. Je ein Tor mehr pro Seite fiel bereits am Dienstagabend beim Spiel des Harburger TB gegen Bergedorf 85. In der ersten Hälfte ärgerte der HTB den vier Spielklassen höher angesiedelten Finalisten der Vorsaison kräftig. Nach dem 0:1 in der ersten Minute durch Fabienne Stejskal brauchten die Elstern weitere 19 Minuten bis zum 0:2, wieder durch Stejskal. Im direkten Gegenzug verkürzte Julia Conrad auf 1:2 (21.). Auf das 1:3 von Stejskal in der 26. Minute folgte wieder die prompte Reaktion: 2:3 durch Isabel Garz, nur 60 Sekunden später. Das war auch der Halbzeitstand. Erst in Halbzeit zwei wurde es dann deutlich. Türöffner war das frühe 2:4 von Lina Appel (47.). Stejskal (62., 65.), Franka Dreyer und Stejskal zum sechsten (84.) machten aus dem knappen Pausenstand einen standesgemäßen Kantersieg.

    Noch mehr Mühe hatte die Zweite der Elstern. Sie setzte sich erst nach Verlängerung beim Bezirksligisten TSC Wellingsbüttel II. durch. Nach torlosen 90 Minuten war es Malwina Dziedziela, die in der 93. Minute das 0:1 erzielte. Doreen Brandt machte in der 117. Minute alles klar für den Verbandsligisten, der nunmehr die einzige zweite Mannschaft im Wettbewerb ist. Auch die Erste des TSC Wellingsbüttel ist raus. Der Meister unterlag dem Vorjahres-Halbfinalisten FC St. Pauli mit 1:2. Kathrin Miotke traf nach 34 Minuten zum 0:1-Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff war Ann-Sophie Greifenberg mit dem 0:2 zur Stelle (48.). Lisa Cannon konnte nur noch verkürzen (68.). Das Spiel zwischen dem Harburger SC und dem ESV Einigkeit wurde abgesagt.

    Mühevoll erreichte der Niendorfer TSV die nächste Runde. Sinem Yildirim (56.) und Ülgen Köksal (90.) schossen die Tore beim 2:0-Sieg des NTSV beim Landesligisten SC Sternschanze. Ein lockerer Aufgalopp dagegen wurde das Heimspiel des Walddörfer SV gegen den SC Sperber. Der Verbandsligist deklassierte den Bezirksliga-Aufsteiger mit 17:0. Zur Halbzeit sah das 6:0 noch human aus. Dana Marquardt (3.) und Maike Vahl (8.) stellten früh die Weichen. Katharina Autenrieth (27., 42.) und Marquardt (30., 45.) bauten das Resultat aus. Sperber brach in Durchgang zwei zusammen. Autenrieth (47.), Hanna Heck (49.), Marquardt (52., 55.), Autenrieth (64., 70.), Kala Quante (72.), Johanne Wandersleb (75.), wieder Marquardt (78.), Céline Schmidt (85.) und Marquardt mit ihrem siebten Tor (90.) stellten das Endergebnis her.

    Das Viertelfinale bildet das Ende der Winterpause am 20. und 21. Februar, wobei Bergedorf 85 sein Spiel wieder unter der Woche austragen muss, da am 21.2. das abgebrochene Derby gegen Duwo nachgeholt werden soll. Die Auslosung für die Runde der letzten Acht findet am Dienstag um 18 Uhr in der Sportschule Jenfeld statt.

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