• Dran, aber doch verloren

    Autor:  • 11.02.2018 • 2. Bundesliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg

    Symbolbild, Saison 2016/17, 2. Bundesliga NordBorussia Mönchengladbach und Turbine Potsdam II. sind die Mannschaften, an denen sich alle Teams messen lassen müssen. Für den SV Henstedt-Ulzburg gab es in Brandenburgs Hauptstadt nichts zu holen. Zwei Mal schnupperten sie an einem Punkt, doch am Ende wurde es eine deutliche Niederlage. Zur Pause führte Turbine durch Marlene Müller (14.) und Katja Orschmann (44.) mit 2:0. Eigentlich souverän. Busem Şeker verkürzte in der 55. Minute auf 1:2, was die Potsdamerinnen kurz aufschreckte. Lätizia Radloff stellte zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Aber HU war noch nicht geschlagen. Alina Witt brachte ihre Farben auf 2:3 heran (66.). Die Vorentscheidung brachte Orschmanns zweites Tor zum 4:2 (74.), ehe Jil Albert in der 90. Minute noch den 5:2-Endstand herstellte.

    Mit der Tabellenführung wurde es für Turbine jedoch nichts, denn Absteiger Borussia Mönchengladbach gewann beim FSV Gütersloh mit 4:1 und bleibt wegen der besseren Tordifferenz oben. Schon in der ersten Halbzeit war alles klar, zunächst trafen Kelly Simons (19.) und Julia Koj (20.) als Doppelschlag, dann legte Liv Aerts das 0:3 kurz vor der Pause nach. Den Gütersloher Ehrentreffer von Melanie Ott (70.) konterte Jule Dallmann 180 Sekunden später zum Endresultat. Eine noch klarere Pleite gab es für Jahn Delmenhorst im Duell beim SV Meppen. Schon nach 19 Minuten musste Gästespielerin Sandra Göbel raus, hinein kam die frühere Henstedt-Ulzburgerin Tomke Hege. Vier Minuten später verursachte Lena Funke einen Strafstoß für Meppen, den Elisa Senß zum 1:0 verwandelte. Jalila Dalaf (34.), Shiho Shimoyamada (39.) und erneut Senß bauten das Ergebnis auf 4:0 aus, ehe Neele Detken in der 44. Minute für Delmenhorst traf. Das 4:1 hatte nicht lange Bestand. Henrike Juraschek erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 5:2, Anna Mirbach verkürzte (48.), aber Dalaf war dann wieder mit dem 6:2 zur Stelle (51.). Dalaf mit ihrem dritten Tor des Tages (71.) und Maike Berentzen (84.) komplettierten den 8:2-Erfolg der Emsländerinnen, die sich von Platz sieben auf fünf verbesserten. Jahn Delmenhorst ist weiter Neunter, drei Punkte vor dem SVHU und nun mit den meisten Gegentoren der Liga (51), noch vor HU (49).

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