• Der Meister ist schlagbar

    Autor:  • 08.05.2014 • Bergedorf 85, Hamburger SV, Nachrichten, Regionalliga Nord, SV Henstedt-Ulzburg, TSV Eintracht Immenbeck

    Regionalliga NordWas dem SV Henstedt-Ulzburg vor kurzem im Hinspiel nicht gelungen ist, klappte im Rückspiel: Die Segebergerinnen sind nicht nur das erste Team, das Holstein Kiel Punkte abnehmen konnte, sondern auch das erste Team, das sie geschlagen hat. Schon nach drei Minuten brachte Kimberly Zietz den SVHU nach Zuspiel von Kathrin Patzke auf die Siegerstraße. Drei Minuten nach Wiederanpfiff waren wieder Zietz und Patzke beteiligt: Patzkes Ecke brachte Zietz aufs Tor und scheiterte zwei Mal an Victoria Bendt. Alina Witt vollendete schließlich zum 2:0. Aber was wäre ein solches Spiel von Henstedt-Ulzburg ohne ein spätes Gegentor durch eine Standardsituation? Janne Wensien gelang kurz vor dem Ende nach einer Ecke der Anschlusstreffer. Machte nix, der Vorsprung hielt, HU gewann mit 2:1 und schürt damit in Hinsicht auf die kommende Saison, sollten die Leistungsträgerinnen erhalten bleiben, durchaus Erwartungen auf ein Mitspielen in der Spitzengruppe. Mit dem Punkteschnitt dieses Jahres, übertragen auf die Hinrunde, hätte der SVHU jetzt 40 statt 27 Punkte und hätte den Vizetitel sicher…

    Stattdessen ist der FC Bergedorf 85 wieder Zweiter. Nach 0:1-Rückstand drehten die Elstern das Spiel bei der TSG Burg Gretesch noch. Fatou Sonko hatte die Osnabrückerinnen in der 39. Minute in Führung gebracht. Madleen Rohde gelang in der 87. Minute der Ausgleich. Doch damit nicht genug: Kathrin Miotke, letzte Woche Matchwinnerin gegen den HSV, traf in der 90. Minute zum Sieg. Allerdings hat Bergedorf auch schon ein Spiel mehr als die Konkurrenz und läuft am kommenden Sonntag zum letzten Mal in dieser Saison auf, wenn die Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen in Bergedorf gastieren. Einen Ausrutscher leistete sich der TSV Havelse, der bei Werder Bremen II. mit 2:3 verlor. Dabei gab es nur zwei Torschützinnen: Julia Hechtenberg (Werder Bremen) und Merle Bublitz (TSV Havelse)! Im Spielfilm heißt das: 0:1 Hechtenberg (1.), 0:2 Hechtenberg (23.), 1:2 Bublitz (28.), 1:3 Hechtenberg (42.), 2:3 Bublitz (45.). Dabei blieb es

    Eine seltsame Partie erlebte der HSV gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf, der die Duldungsstarre der Cellerinnen nicht nutzen konnte. Zur Pause lag der HSV, bei dem Knobloch und Zollfrank in der Startelf fehlten, mit 0:2 hinten. Jaquelin Bucholz (24.) und Romina Riwny (33.) hatten getroffen. Nach Eckball der eingewechselten Henrike Zollfrank verlängerte Mathilda Weisser den Ball erfolgreich, offiziell war es jedoch ein Eigentor von Anja Stoldt (64.). Laura Vetter köpfte postwendend zum 1:3 (68.). Die Entscheidung? Der HSV reagierte. Nach Ecke von Fjolla Gara köpfte Alina Ogundipe, Karina Steffens lenkte den Ball an den Pfosten, von dort traf er Steffens und landete im Tor – der zweite offiziell als Eigentor gewertete Treffer (84.). Dann kam die 90. Minute und ein Traumtor von Anika Michel per volley, mit dem sie ein verdientes 3:3 rettete. Im vorletzten Auftritt in dieser Saison gewann Eintracht Immenbeck bei den Sportfreunden Wüsting-Altmoorhausen mit 5:0. Tania Rocha Ferreira (25.), Fabienne Stejskal (29.) und Sarah Stöckmann (43.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Die scheidende Kapitänin Maria Marrocu besorgte den Rest (63., 69.).

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