• Der FFC sagt Tschüß

    Autor:  • 08.05.2014 • FFC Oldesloe, FFC Oldesloe II., Nachrichten, Oberliga SH, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg

    Symbolbild, Saison 2013-14, Schleswig-Holstein-LigaNoch zwei Spiele, dann ist der FFC Oldesloe im Frauenbereich nur noch ein Stück Geschichte. Und es ist kein rühmliches Ende. Dass sie in der Schleswig-Holstein-Liga den letzten Platz belegen werden, steht so gut wie fest. Da steuerte auch die SG Ratekau-Strand 08 als Tabellenführer ihr Übriges bei: Einen klaren 8:0-Sieg. Schon nach 20 Minuten waren die Fronten geklärt: Ex-Oldesloerin Kristina Kucharski (11.), Ex-Niendorferin Anna-Lena Vasel (19.) und nochmal Kucharski schossen die Tore zum Halbzeitstand. Nach der Pause beendete ein Eigentor von Miriam Schacht die Torflaute mit dem 4:0 nach 54 Minuten. Die ebenfalls ehemalige Oldesloerin Ronja Pajonk (68.), Josefin Jegorenko (71.), nochmal Kucharski (73.) und erneut Vasel (87.) schraubten das Ergebnis nach oben. Ratekau verteidigte Rang eins gegen die punktgleichen Meldorferinnen, die ihr Spiel bei der SG Rönnau/Daldorf erst spät entschieden. Gesa von Drathen (81.) und Kim Ehlers (83.) schossen die Tore zum 2:0-Sieg des Aufstiegsrundenteilnehmers.

    Auf Platz drei mit vier Punkten Rückstand lauert weiterhin der SSC Hagen Ahrensburg auf Ausrutscher der Konkurrenz im Kampf um den Meistertitel. Beim fast geretteten Aufsteiger Fortuna Bösdorf siegten sie mit 3:0. Zwei der Treffer gingen auf das Konto von Torjägerin Lisa Stein-Schomburg (3., 36.) mit ihren Toren Nummer 17 und 18. Den dritten steuerte Julie Sidow bei (85.). Rang drei ist damit sicher für den SSC, denn der TSV Klausdorf patzte beim 2:2 beim SV Neuenbrook/Rethwisch und verspielte eine Zwei-Tore-Führung. Sandra Kahlke und Julia Oberst hatten die bis zur 26. Minute herausgearbeitet. Dann verkürzte Eileen Näwie für den SVNR (32.) zum Pausenstand und traf in der 52. Minute zum 2:2-Endstand. Ein wichtiger Zähler im Abstiegskampf.

    Eine kleine Überraschung gelang dem Kieler MTV gegen Olympia Neumünster: Die Kielerinnen setzten sich mit 3:1 durch. Nicole Kohnen mit ihren Saisontreffern 9 und 10 stellte den Halbzeitstand her. Jasmin Witt baute diesen in der 81. Minute auf 3:0 aus, ehe Liliana Kroschinski per Elfmeter verkürzte (84.). Etwas überraschend ging das Kieler Derby zwischen Holstein II. und Rot-Schwarz an die Gäste. Die Führung von Rot-Schwarz durch Tanja Thams aus der 18. Minute egalisierte Patrycja Pasieka schnell (24.). Paulina Prusinowska in der 78. und Meike Matthiessen in der 88. Minute entschieden die Begegnung für Rot-Schwarz, das damit den Klassenerhalt eingetütet hat.

    Am Tag der Arbeit qualifizierte sich der SSC Hagen Ahrensburg durch ein 10:2 im Endspiel des Stormarner Kreispokals erneut für den SHFV-Lotto-Pokal. Nach zehn Minuten Abtasten legte der SSC los: Jessica Tschechne (12.), Dörthe Gollnest (14.) und Lisa Stein-Schomburg (17.) stellten klar, dass es an diesem Tag keine Sensation für den Verbandsligisten geben würde, der über die leichteren Lose SV Meddewade und VfL Tremsbüttel für das Endspiel qualifiziert hatte, während es Ahrensburg als stärkstes Team des Kreises mit dem TSV Zarpen, TSV Grabau und FFC-Oldesloe-Killer SV Eichede zu tun bekommen hatte. Zur Pause schraubten Stein-Schomburg und Gollnest das Ergebnis auf 5:0 hoch. Schlag auf Schlag ging es weiter. Hannah Trumpf (54.), Julie Sidow (60.) und nochmal Trumpf (65.) erhöhten auf 8:0. Das 9:0 erzielte Charlotte Kuziek in der 71. Minute per Elfmeter, und nur eine Minute später gab es wieder Strafstoß. Dieses Mal trat Torhüterin Constanze Arnold an und verwandelte ebenfalls zum 10:0. Dann durfte endlich JuS Fischbek ran: Carolin Moses traf in der 73. Minute zum 1:10, Jana Körber in der Schlussminute zum 2:10-Endstand.

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