• Debakel für St. Pauli

    Autor:  • 30.11.2016 • Bergedorf 85, Duwo 08, FC St. Pauli, Nachrichten, Regionalliga Nord, VfL Jesteburg

    Regionalliga NordKaterstimmung beim FC St. Pauli: Nach dem Sieg über Werder Bremen II. folgte im Alltag bei Fortuna Celle eine herbe 0:5-Klatsche. Vor allem Lisa Zimmermann war von den Braun-Weißen nicht zu beherrschen und schoss ihre vier Tore zwischen der 12. und 27. Minute. Inga Domrich legte dann noch das 5:0 für Celle nach (50.). Im Hinspiel vor zwei Wochen hatte sich Pauli noch zu einem 2:1-Sieg gemüht. Auch für Duwo 08 gab es nichts zu feiern, außer dass die Niederlage beim TSV Limmer mit 0:1 knapp ausfiel. Stattdessen fällt auch noch Mathilda Weisser mit gebrochenem Finger sechs Wochen aus und wird in den Nachholspielen gegen Jahn Delmenhorst und den TSV Limmer vor Weihnachten fehlen.

    Die einzig siegreiche Hamburger Mannschaft war Bergedorf 85. Im Derby beim VfL Jesteburg gewannen die Elstern durch Treffer von Madleen Rohde (62., Elfmeter) und Nadine Odzakovic (82.) mit 2:0. Damit ist die Jesteburger Siegesserie beendet, eine neue können sie erst im März wieder starten. Bergedorf dagegen muss noch zwei Mal ran, nächste Woche bei Werder Bremen II. und in der Woche darauf im Derby gegen St. Pauli, das am Samstag stattfindet. Im anderen Derby des Spieltags gewann Werder II. gegen den ATS Buntentor mit 4:2. Das 1:0 von Ann-Cathrin Zabel (9.) konterte Buntentor prompt durch Katharina Günnemann (11.), doch ein Eigentor von Merle Liebs in der 41. Minute bedeutete eine 2:1-Pausenführung für den Tabellenersten. Diese bauten Sina Schlüter (68.) und Mareike Kregel (79.) aus, ehe Lilian Wenzel fünf Minuten vor dem Ende noch einmal verkürzen konnte.

    Verfolger Jahn Delmenhorst gab sich keine Blöße und schlug die TSG Burg Gretesch mit 6:2. Michelle Lupprian (35.), Nahrin Uyar (37.) und Anna Mirbach (44.) machten zur Halbzeitpause alles klar, auch wenn ihnen der 1:0-Pokalsieg bei Union Meppen zwei Tage zuvor noch in den Knochen steckte. Doch Siegtorschützin Uyar wurde nicht geschont, spielte 90 Minuten durch und kam noch zu einem weiteren Tor. Nach dem 4:0 von Neele Detken (50.) und der Osnabrücker Antwort von Paula Greiwe (56.) traf Uyar in der 70. Minute zum 5:1. Zwei Minuten später schoss Detken auch noch das 6:1. Den Schlusspunkt setzte Lisa Drews in der 90. Minute mit dem 2:6 aus Gretescher Sicht. Schlecht aus Sicht der Abstiegsbedrohten: Der TSV Havelse auf Rang neun setzte sich auf nun sechs Punkte vor Buntentor und acht Punkte vor Burg Gretesch ab. Sie schlugen Holstein Kiel mit 3:1. Tabea Lycke brachte den Zweitligaabsteiger nach 17 Minuten in Front, doch Havelse korrigierte das durch Florence Augath nur vier Minuten später. Nach der Pause zeigten sich die Garbsenerinnen wacher. Maike Stickel (46.) und Yvonne Tünnermann (55.), das Spielertrainerinnenduo, machten den Heimsieg perfekt.

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