• Bramfeld ist Meister

    Autor:  • 10.04.2014 • Altona 93, Bergedorf 85 II., Bezirksliga Ost, Bezirksliga West, Bramfelder SV, FFC Oldesloe, FFC Oldesloe II., Hamburg, Hamburger SV II., Kreisliga Ost, Kreisliga West, Landesliga, Nachrichten, Oberliga, Oberliga SH, SC Eilbek, SC Nienstedten, Schleswig-Holstein, SSC Hagen Ahrensburg, TSC Wellingsbüttel

    VerschiedenesAn diesem Wochenende fallen in den Hamburger Spielklassen möglicherweise die ersten Entscheidungen. In der Verbandsliga haben wir sie schon: Der Bramfelder SV steht als neuer Hamburger Meister fest, da der SC Nienstedten am Sonntag nicht zum Spiel antreten kann. Bei zwei ausbleibenden Partien hat Bramfeld mindestens sieben Zähler Vorsprung auf Verfolger SC Eilbek, sofern der am Sonntagnachmittag um 15 Uhr in Wellingsbüttel gewinnt. Altona 93 nutzt diese kampflose Absage vom Quellental erstmal nichts – der AFC hat spielfrei.

    In der Landesliga kann der ETV mit einem Punkt gegen den SC Union 03 auf heimischer Anlage den Aufstieg perfekt machen (Sonntag, 16:30 Uhr). Zum Meistertitel fehlen hingegen noch vier Punkte. Im Tospiel gegen den SC Alstertal-Langenhorn würde es für Bergedorf 85 II. (15:30 Uhr) bei einem Sieg noch nicht ganz zum Aufstieg reichen, selbst wenn Komet Blankenese beim SC Sternschanze verlieren würde. Der 1. Norderstedter FC hat die Möglichkeit, mit einem Sieg bei Germania Schnelsen um 14 Uhr den Klassenerhalt definitiv zu sichern, sollte die zweite Mannschaft des HSV am Morgen in Pinneberg nicht gewinnen.

    Das Aufstiegsrennen der Bezirksliga West bleibt offen, aber ganz unten kann für den Niendorfer TSV II. der Abschied in die Kreisliga besiegelt werden. Sollten sie gegen den SC Victoria nicht gewinnen, spielen sie nächste Saison eine Liga tiefer, für diese Gewissheit sorgt die Tordifferenz von minus 79 gegenüber der des SV Halstenbek-Rellingen mit minus 22. Sollte der SVHR das Derby beim SC Egenbüttel (Sonntag, 13 Uhr) gewinnen, reicht Niendorf auch ein Sieg nicht.

    Der SC Wentorf braucht zwei Faktoren, um schon am Sonntag in der Bezirksliga Ost die Sektkorken steigen lassen zu können: Einen eigenen Sieg in Bramfeld (11:30 Uhr, Barmwisch), sowie tags zuvor eine Niederlage des Walddörfer SV im schweren Spiel gegen die FSV Harburg-Rönneburg (Samstag, 11:00 Uhr). Grün-Weiß Eimsbüttel II. hingegen würde den Abstiegskampf mit einem Sieg gegen den VfL Lohbrügge immens spannend machen, sollte der FTSV Altenwerder sich nicht bei BU durchsetzen oder der TuS Dassendorf Duwo 08 II. bezwingen.

    Eine Vorentscheidung droht der Kreisliga West, wenn am Sonntag um 11 Uhr auf der Wilhelmshöh die Groß Flottbeker SpVgg den Norderstedter SV zum Verfolgerduell bittet. Drei Spiele vor Schluss hätte Union Tornesch II., einen eigenen Erfolg bei Blau-Weiß Ellas vorausgesetzt, dann vier Punkte Vorsprung auf den NSV.

    Das Spitzenspiel der Kreisliga Ost steigt am Samstag am Langenfort, wenn BU II. TuRa Harksheide II. zum Sechs-Punkte-Spiel um den Aufstieg empfängt: Ein Sieg, und BU II. könnte schon am nächsten Wochenende wieder Tabellenführer sein; eine Niederlage, dann wäre TuRa auf vorerst acht Punkte enteilt. Das würde noch nicht ganz zum Aufstieg reichen, doch dann fehlten nur noch zwei Unentschieden.

    Und in der Schleswig-Holstein-Liga braucht der SSC Hagen Ahrensburg am Sonntag dringend einen Sieg beim Kieler Männer-Turn-Verein. Nach dem Verzicht der SG Ratekau-Strand 08 auf den möglichen Aufstieg darf der SSC auf einen Ausrutscher des Tabellenführers TuRa Meldorf im Auswärtsspiel bei Olympia Neumünster hoffen. Beim FFC Oldesloe hingegen gehen definitiv die Lichter aus – die Mitgliederversammlung entschied am Mittwochabend mit 32 Ja- und 2 Nein-Stimmen für die Fusion mit dem VfL Oldesloe. Damit wird der FFC am 1. Juli 2014 nur noch ein Stück Frauenfußball-Geschichte sein. Eines der letzten Spiele steigt in Schwentinental beim TSV Klausdorf. Mit einer Niederlage wäre der sportliche Abstieg nicht sofort besiegelt, doch er würde noch wahrscheinlicher.

    Allerdings: Da die erste Mannschaft des FFC Oldesloe als Rückzieher – offiziell also als sportlicher Absteiger – aus der Regionalliga runterkommt, bekommt die erste Mannschaft des dann gemeinschaftlichen VfL Oldesloe in der kommenden Saison ein Startrecht in der Schleswig-Holstein-Liga.

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