• Berne deklassiert den HSV

    Autor:  • 05.04.2017 • Bergedorf 85 II., Eimsbütteler TV, Germania Schnelsen, Hamburg, Hamburger SV II., Harburger SC, Landesliga, Nachrichten

    Symbolbild, Saison 2016/17, LandesligaDas Resultat überrascht in seiner Deutlichkeit ganz besonders: Der abstiegsbedrohte TuS Berne, Inhaber des Relegationsplatzes, gewann sein Heimspiel gegen den praktisch gesicherten HSV II. mit 6:1 – das Hinspiel hatten die Rothosen noch 3:0 gewonnen. Vor allem Jasmin Kröger erwischte einen Sahnetag und überholte mit vier Toren sogar ihre Teamkollegin Marina Raskopp, Schützin des frühen 1:0 in der siebten Minute, in der Torjägerliste. Kröger schoss die Tore zum 2:0 (35.) und 3:0 (41.) vor der Pause und nach dem HSV-Tor von Henrike Diekhoff (55.) auch das 4:1 (82.) und 5:1 (84.). Den Schlusspunkt setzte Carina Raup wieder nur zwei Minuten später.

    Damit hat Berne den Anschluss an den SC Alstertal-Langenhorn hergestellt und Chancen auf den direkten Klassenerhalt genährt. SCALA unterlag dem Tabellenführer Eimsbütteler TV mit 2:5. Bei den Gastgeberinnen musste die Grande Dame Grit Lenz ins Tor, was sie nicht davon abhielt, in der 45. Minute einen Elfmeter zu verwandeln. Allerdings führte der ETV zur Pause somit 3:1, denn Hannah Paulini hatte zwischen der 32. und 42. Minute einen Hattrick hingelegt. Das 2:3 von Rabea Metz schien Brisanz in die Partie zu bringen (48.), doch in der Schlussphase behielten die Eimsbüttelerinnen dank Kristina Dettmann (82.) und Laura Heiser (86.) die Nase vorn. Der ETV liegt nun fünf Punkte – und ein Spiel – vor Duwo 08 II., die bei Bergedorf 85 II. 0:0 spielten. So sprang der SC Egenbüttel wieder auf Platz drei, der vorerst für den Aufstieg qualifizieren würde. Der SCE gewann das Verfolgerduell beim SC Sternschanze mit 2:1. Nach einem frühen Rückstand aus der 7. Minute drehten Melanie Rutz (64.) und Anna Piyada Regent (80.) die Partie noch in einen Sieg.

    Für die Groß Flottbeker SpVgg wird die Lage am Tabellenende dagegen immer prekärer. Bei Komet Blankenese verlor der Aufsteiger klar mit 0:4 und wartet auch nach dem dritten Spiel nach dem Trainerwechsel zu Ex-Komet-Coach Gabriel Tatidis weiter auf Punkte. Noch schlimmer geht es nur Germania Schnelsen, die wohl mit zwei Jahren Zwischenstation von der Verbandsliga in die Bezirksliga runtergereicht wird. Zu den bisherigen vier Punkten kamen beim Harburger SC keine hinzu, stattdessen verlor die Germania mit 1:6. Alina Peters schoss drei ihrer vier Tore in der ersten Halbzeit (9., 21., 42.), am Hattrick gehindert von Alina Lüdemanns zwischenzeitlichem 3:0 (23.). Bevor Peters eine Viertelstunde vor Schluss zum vierten Mal einnetzte, traf Gabriela Altun zum 5:0 (54.). Lia Jürs besorgte den Schnelsener Ehrentreffer per Elfmeter in der 78. Minute.

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