• Bergedorf kriecht in Runde drei

    Autor:  • 03.11.2017 • Bergedorf 85, Bramfelder SV, FC St. Pauli, Grün-Weiß Eimsbüttel, Hamburg, Landespokal, Nachrichten, Niendorfer TSV

    Es war eine unerwartet schwere Aufgabe für Landesligist Bergedorf 85, auswärts beim Bezirksligisten TSV Reinbek. In einer mauen und dementsprechend torlosen ersten Halbzeit waren Chancen auf dem Reinbeker Grand Mangelware, auf beiden Seiten. Einzig eine doppelte Gelbe Karte für Jana Franck auf Reinbeker Seite (Foulspiel) und Bergedorfs Sara Valad Khani (Meckern) fand Einzug in die Statistik. Das machte die zweite Hälfte wieder wett. Zunächst erarbeitete sich Bergedorf einige gute Möglichkeiten, ließ diese aber aus, teils durch starke Paraden von TSV-Keeperin Karina Lembcke. Auf der anderen Seite vergab zwei Mal Jacqueline Albers beste Möglichkeiten, und als sie eine vorbereitete, traf die eingewechselte Stefanie Witt unbedrängt die Latte. Das rächte sich fünf Minuten vor Schluss, als Antonia Leiseder einen verunglückten Abstoß bekam und oben rechts ins Tor schlenzte. Damit vermieden die Elstern doch noch die drohende Verlängerung und zogen in Runde drei ein. Nächster Gegner: Staffelrivale Komet Blankenese.

    Auch Grün-Weiß Eimsbüttel wusste gegen einen Bezirksligisten nur bedingt zu überzeugen. Beim SV Eidelstedt wurde es immerhin ein 3:0. Angelina Bathe traf in der 50. Minute zum 1:0. Kaya Kappes (65.) und Kyra Sydow (75.) sorgten vorzeitig für die Entscheidung. Im Absteigerduell gegen den Niendorfer TSV müssen sie sich steigern. Union Tornesch II. kann nach dem 12:0 beim TuS Appen II. dagegen die nächste Hürde FTSV Lorbeer etwas entspannter angehen. Nach Toren von Kirstin Mangold (8.) und Maike Ladiges (10.) produzierte Marisa Sander zwischen der 18. und 44. Minute einen lupenreinen Hattrick zum 5:0-Halbzeitstand. Alisa Rohlfing machte nach 53 Minuten das halbe Dutzend voll. Die zweite Hälfte der Tore folgte aber erst nach 70 Minuten. Wieder traf Sander, zwei Minuten später Ladiges (72.), gefolgt von einem Doppelpack Kim Kramers (76., 80.) zur Zweistelligkeit. Das Dutzend komplettierten Dannika Timmins (86.) und Michelle Koppers (90.).

    Einen Kantersieg feierte auch Regionalligist FC St. Pauli, der sich mit einem 8:0 bei Kreisligist Viktoria Harburg für das vereinsinterne Drittrundenduell gegen die eigene Zweite am 8. November qualifizierte. Der Drittligist machte früh alles klar, schon nach 20 Minuten führten sie durch Vivian Kellner (5.), Nina Philipp (9.) und Lea Lübke (20.) mit 3:0, was auch der Pausenstand war. Nach rund einer Stunde fielen drei Tore in vier Minuten: Vera Mannes (58.), Linda Sellami (60.) und Philipp (62.) schraubten das Ergebnis auf 6:0. Doch der Kreisligist brach nicht ein und ließ nur noch zwei Tore von Philipp (67.) und Kellner (76.) zu. Es gibt Kreisligisten, die schlimmer vermöbelt wurden… Das auf dem Papier vielleicht schwerste Los der Nachholteams hatte der TuS Berne mit dem ehemaligen Bezirksliga-Spitzenreiter Moorreger SV. Doch die Gäste surften auf der aktuellen Erfolgswelle zum Drittrundenduell beim FC Alsterbrüder und setzten sich mit 5:1 durch. Nach einer Viertelstunde fielen Tore im Fünf-Minuten-Takt. Den Anfang machte Carina Raup, dann kamen zwei Treffer von Sabrina Busacker (20., 25.) zum 3:0-Pausenstand. Nach dem Doppelschlag von Selina Zeller (53.) und Jasmin Kröger (54.) war dann alles klar.

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