• Arbeitssieg

    Autor:  • 02.04.2018 • Regionalliga Nord, Spielbericht, Walddörfer SV

    Marie Fröhlich blockt den Flankenversuch von Louisa Less

    Marie Fröhlich blockt den Flankenversuch von Louisa Less

    Regionalliga Nord, 16. Spieltag
    Walddörfer SV – TSV Limmer 2:0 (0:0)

    Der Respekt war da. Beim Walddörfer SV schätzten sie den TSV Limmer als die stärkere Mannschaft ein, was die Tabellensituation nicht so ganz wiedergab, denn Walddörfer stand einen Punkt vor den Hannoveranerinnen, wenn auch mit zwei Spielen mehr auf dem Konto. Verstecken mussten sich die Volksdorferinnen freilich nicht, immerhin schlugen sie in der Vorwoche den FC St. Pauli an der Feldstraße mit 2:1, putzten davor Fortuna Celle 6:0 und hatten auch von Werder Bremen II. einen Punkt entführt. Gegner TSV Limmer dagegen hatte in der Vorwoche bei der TSG Burg Gretesch deutlich mit 1:3 verloren und waren vor der Winterpause auf eigenem Platz auch dem VfL Jesteburg unterlegen.

    Paulina Kristen lässt Pia Gellermann nicht mit dem Ball vorbei

    Paulina Kristen lässt Pia Gellermann nicht mit dem Ball vorbei

    Aufpassen mussten sie vor allem auf eine Spielerin: Elf-Tore-Offensivkraft Levke Hölzer, die auf dem linken Flügel auflief. Es gab aber keine besondere Bewachung; es wurde eine Aufgabe für Ronja Claasen hinten rechts beziehungsweise Hanna Heck hinten links, wenn Hölzer mit ihrem rechten Gegenpart Julie Steckhan den Flügel tauschte. Dazwischen sollten Selina Dittrich und Dolores Gorcic für Ruhe im Strafraum sorgen. Für Gorcic galt dasselbe wie für Dana Marquardt: Durch Dienstverpflichtung fehlten sie in den ersten Spielen der Rückrunde, und aus Gründen der „Mannschaftshygiene“ – das ist in Volksdorf der Fachbegriff für die Fairness denen gegenüber, die eben zu Spiel und Training regelmäßig da sind und sich ihre Einsatzzeiten verdienen – hätten sie eigentlich draußen sitzen müssen. Andererseits haben sie auch Fähigkeiten, die im Abstiegskampf nur schwer verzichtbar sind. Beide liefen also auf. Ebenfalls in der Startelf stand Paula Harder als einzige Sturmspitze in Vertretung von Lisa Stein-Schomburg, die sich einen Ermüdungsbruch im Fuß zugezogen hat und für die restlichen sechs Saisonspiele mindestens fraglich ist.

    Dolores Gorcic kommt ausnahmsweise gegen Levke Hölzer zu spät

    Dolores Gorcic kommt ausnahmsweise gegen Levke Hölzer zu spät

    Hinein ins Spiel, dessen Beginn durchaus vielversprechend war: Heck spielte einen langen Flachpass aus der eigenen Hälfte auf Harder, die an Louisa Less vorbeiging und von der Strafraumgrenze den Abschluss suchte. Der Schuss war jedoch zu zentral, um Melanie Würmel zu überwinden. Aber: Ein guter Auftakt in der ersten Spielminute. Leider hielt der weitere Spielverlauf dieses Versprechen nicht ein. Die erste Möglichkeit für die Gäste nach neun Minuten entwickelte sich durch ein Foul von Gorcic gegen Hölzer an der Volksdorfer Grundlinie. Den Freistoß legte Denise Baar zurück, Hölzer nahm den Ball an und zog von der Strafraumgrenze flach ab. Antonia Posdziech im WSV-Kasten war rechtzeitig unten und griff sicher zu.

    Denise Baar legt den Freistoß zurück ...

    Denise Baar legt den Freistoß zurück …

    ... Levke Hölzer kann ihn in Ruhe annehmen ...

    … Levke Hölzer kann ihn in Ruhe annehmen …

    ... hat alle Zeit der Welt zum Schießen ...

    … hat alle Zeit der Welt zum Schießen …

    ... zieht vor Paulina Kristen flach ab ...

    … zieht vor Paulina Kristen flach ab …

    ... aber Antonia Posdziech ist unten, greift zu ...

    … aber Antonia Posdziech ist unten, greift zu …

    ... und der Nachsetzversuch von Pia Gellermann läuft ins Leere

    … und der Nachsetzversuch von Pia Gellermann läuft ins Leere

    Dieser Zusammenprall mit Gorcic hatte für Hölzer unangenehme Folgen: Sie hatte danach mit einem Stechen im Knie zu kämpfen. Zu kämpfen hatte auch die Defensive der Hannoveranerinnen, die in der 12. Minute von einem langen Ball Katharina Autenrieths düpiert wurde. Würmel lief aus ihrem Tor bis vor den Strafraum, aber Harder war einen Tick früher da und lupfte ihn unter Bedrängnis durch Alexandra Krebbers vorbei an der Schlussfrau, aber auch am Tor. Mit etwas mehr Glück… Danach wurde das Geschehen deutlich weniger strafraumlastig, die Ungenauigkeiten auf beiden Seiten häuften sich. Optisch bekam Limmer zunehmend ein leichtes Übergewicht, die Konter des Walddörfer SV litten unter mangelnder Akkuratesse im Anspiel nach vorn. Aber auch die Gäste kamen nicht wirklich zu kontrollierten Abschlüssen. Das lag an der Volksdorfer Defensive, die gut in die Zweikämpfe kam. Die nächste Torszene ergab sich aus einem Freistoß, den WSV-Innenverteidigerin Dittrich allerdings aus 17 Metern deutlich über den Kasten jagte. Drei Minuten später brachte Autenrieth eine Ecke herein, die Würmel unterschätzte und Marquardt am zweiten Pfosten nicht aufs Tor bekam – da war mehr drin gewesen (24.).

    Katharina Autenrieth spielt den langen Diagonalball ...

    Katharina Autenrieth spielt den langen Diagonalball …

    ... Paula Harder versucht Melanie Würmel zu überlisten ...

    … Paula Harder versucht Melanie Würmel zu überlisten …

    ... doch ihr Heber geht am Tor vorbei

    … doch ihr Heber geht am Tor vorbei

    Levke Hölzer kühlt ihr nach dem Foul von Gorcic stechendes Knie

    Levke Hölzer kühlt ihr nach dem Foul von Gorcic stechendes Knie

    Die Schwächen im Spielaufbau vor allem bei Walddörfer nahmen zu, dadurch gerieten sie gehäuft unter Druck. Paulina Kristen fand dafür nach einer erneuten hektischen Klärung in gegnerische Füße klare Worte: „Leute, das ist scheiße!“ Wenig damenhaft-blumig, aber erfrischend zutreffend ausgedrückt. Der Deich vor Posdziech jedoch hielt, die Keeperin sah sich fast keinerlei gefährlichen Situationen ausgesetzt. Das lag vor allem an der Besetzung der Viererkette: Dittrich und Gorcic waren kompromisslos griffig in Zweikampf und Balleroberung, Heck und Claasen clever und abgezockt in Sachen Stellungsspiel. Sie machten es, wie es Trainer gern haben: Es darf nur eins vorbei – Ball oder Gegner, aber nicht beide. Limmer biss sich die Zähne aus. Nach 34 Minuten hätte es mal brenzlig werden können. Yvonne Tünnermann spielte aus der Zentrale einen Diagonalball auf den rechten Flügel. Steckhan schlug einen Haken gegen Heck nach innen und passte flach in die Mitte. Pia Gellermann kam aus 15 Metern zum Schuss, doch da stand Claasen in der Schussbahn, und so traf Gellermann anstelle des Kastens nur Claasens Mors. Vier Minuten vor der Pause schoss Gellermann einen Freistoß aus gut 30 Metern über das Hamburger Tor. In der Nachspielzeit war dann Marquardt mit einem Freistoß dran, den sie über die Mauer zog, allerdings nicht mit ausreichend Druck hinter dem Ball, so dass der halbrechts fangbar wieder runterkam.

    Freistoß von Dana Marquardt ...

    Freistoß von Dana Marquardt …

    ... knapp über die Mauer ...

    … knapp über die Mauer …

    ... aber Melanie Würmel hat den Ball sicher

    … aber Melanie Würmel hat den Ball sicher

    Es ging torlos in die Halbzeit, was auch leistungsgerecht war. Insgesamt war es eine Begegnung auf schwachem Niveau. Walddörfer versuchte vor allem zu Beginn auf die Außenpositionen Pressing zu spielen und erarbeitete sich auch einige Male Ballbesitz, wusste dann nur nichts damit anzufangen. Sie hatten Probleme beim Umschalten von Abwehr auf Angriff, es mangelte an Explosivität. In der Hälfte der Gäste fehlten den Hanseatinnen die Ideen, in der eigenen gab es viel Unkontrolliertes. So war es eine zerfahrene Partie, denn trotz besserer Spielanlage konnten die Hannoveranerinnen daraus keinen Vorteil ziehen, weil auch ihnen das kreative Element fehlte. Hölzer und Steckhan waren praktisch abgemeldet, und im Zentrum ließ der Gastgeber Tünnermann, Gellermann und Meier nicht genug Raum.

    Vivien Güse im Laufduell mit Elisa Meier

    Vivien Güse im Laufduell mit Elisa Meier

    Trotzdem gingen beide Mannschaften unverändert in die zweiten 45 Minuten. Es begann schon mal schlecht: Am gegnerischen Strafraum bekam Heck im Zweikampf einen Tritt ab und war danach angeschlagen. Insgesamt ging es umkämpfter weiter. Limmer bekam wieder Oberwasser. Nur die Abschlüsse waren nicht unbedingt regionalligawürdig. Tünnermann gewann einen Zweikampf gegen Kristen und legte zurück, Meier probierte es aus 28 Metern mit einem Heber, aber den konnte Posdziech aus der Luft holen (55.). Nach einem Einwurf von Krebbers traf Meier per Flachschuss nur das Außennetz (58.). Es war harmlos. Walddörfer reagierte defensiv nun phasenweise nervös und fahrig, Limmer agierte druckvoller und legte zu. Aber echte Torgefahr gab es nicht. Darum wechselten die Niedersachsen auch als erste. Selin Ertan ersetzte Steckhan, die noch weniger mit dem Spiel zu tun hatte als Hölzer. Besser wurde es nicht. Auch die Hanseatinnen wurden nicht bedrohlicher im Spiel nach vorn. Marie Fröhlich spielte einen Doppelpass mit Vivien Güse und brachte das Spielgerät mit der Pike aufs Tor, was für Würmel keine Bedrohung war. Da waren schon 69 Minuten gespielt. Auch ein Freistoß von Marquardt erschwerte Würmels Leben nicht (72.).

    Wieder ein Freistoß von Dana Marquardt ...

    Wieder ein Freistoß von Dana Marquardt …

    ... der zwar gefährlicher ist, aber Melanie Würmel wieder nicht überwinden kann

    … der zwar gefährlicher ist, aber Melanie Würmel wieder nicht überwinden kann

    Dann ging es für Heck nicht mehr weiter. Sophia Hartmann kam als Linksverteidigerin ins Spiel. Bis dahin hatte die Viererkette gut funktioniert und praktisch nichts zugelassen. Im Gegenteil, bei frisch gewonnenem Ballbesitz zogen Gorcic und Dittrich immer wieder mal mit einer Körpertäuschung an kaum pressenden Gegnerinnen vorbei, die sich dann mit einer Mischung aus Verzweiflung und Enttäuschung vergeblich nach hinten umsahen, ob sich nicht vielleicht doch mal eine Mitspielerin fand, die beim Druckausüben mithalf. Limmer machte es den Volksdorferinnen so auch denkbar leicht. Hartmann fügte sich nahtlos ein. Man merkte, dass die Gäste langsam zermürbt waren und nicht mehr daran glaubten, im Stadion Allhorn punkten zu können. Die Aktionen wirkten zunehmend halbherzig. Der WSV bekam wieder mehr Raum zum Spielen. Harder zielte nach 77 Minuten aus 22 Metern aufs lange Eck, Würmel fing den Ball sicher. Und dann kam die entscheidende 79. Minute. Die Gastgeberinnen waren es nun, die druckvoll agierten. Fröhlich gewann den Ball im Mittelfeld und spielte links Marquardt an. Die zog ungestört in die Mitte, Limmer sah ihr kollektiv zu, wie sie aus 22 Metern zentral abzog. Würmel war zwar noch mit den Fingern dran, doch nicht nur zur Freude der sich hinter dem Tor warmmachenden Walddörfer-Vereinskollegen aus der 1. Herren aus der Hamburger Kreisliga schlug das Leder mittig im Netz ein.

    Dana Marquardt zieht unbehelligt zur Mitte ...

    Dana Marquardt zieht unbehelligt zur Mitte …

    ... Yvonne Tünnermann kann den Schuss nicht unterbinden ...

    … Yvonne Tünnermann kann den Schuss nicht unterbinden …

    ... Melanie Würmel ist noch mit der Hand am Ball ...

    … Melanie Würmel ist noch mit der Hand am Ball …

    ... trotzdem schlägt er im Tor ein

    … trotzdem schlägt er im Tor ein

    "Na, wie habe ich das gemacht?"

    „Na, wie habe ich das gemacht?“

    Das 1:0 fiel zugegebenermaßen etwas aus dem Nichts. Aber der TSV Limmer hatte es sich selbst zuzuschreiben: In der Offensive ging bei ihnen nichts, und in der Defensive ließen sie Marquardt mehr Platz, als sie brauchte. Limmers Coach Daniel Künne reagierte sofort, zog mit Sandra Ritter für Laura-Sophie Rau seinen letzten Joker, löste die Viererkette auf und stellte auf 3-5-2 um. Den konterstarken Hamburgerinnen spielte das natürlich in die Karten. Prompt trug Güse das Leder durch das Mittelfeld, überlief Budde an der Mittellinie, spielte dann hinter die Abwehr auf Harder, aber die bekam den Ball eins-gegen-eins nicht per Außenrist an Würmels Beinen vorbei, sonst wäre das die Entscheidung gewesen (81.). Allerdings prallte sie noch mit der Schlussfrau zusammen, musste behandelt und etwas später ausgewechselt werden.

    Vivien Güse überläuft Janine Budde ...

    Vivien Güse überläuft Janine Budde …

    ... rechts fordert Ronja Claasen den Ball, aber Güse spielt in die Spitze ...

    … rechts fordert Ronja Claasen den Ball, aber Güse spielt in die Spitze …

    ... auf Paula Harder ...

    … auf Paula Harder …

    ... die es vor Melanie Würmel mit dem Außenrist versucht ...

    … die es vor Melanie Würmel mit dem Außenrist versucht …

    ... aber die Torhüterin wehrt mit dem Fuß ab

    … aber die Torhüterin wehrt mit dem Fuß ab

    Die Gäste versuchten es nochmal. Aber nach einem Angriff über rechts, einer zu weiten Flanke und dem Ball zurück in die Mitte kam nicht mehr als ein harmloser Volley von Ertan über das Tor heraus (89.). Man merkte auch Walddörfer den Kräfteverbrauch an, sie konnten sich trotz allem immer wieder befreien. Daran hatte auch Autenrieth ihren Anteil, die rechts auf dem Flügel immer wieder den Ball festmachte oder auch Dribblings gewann und Limmer gar nicht erst in Ballbesitz kommen ließ. Es lief schon die Nachspielzeit. Walddörfer kam in der eigenen Hälfte in Ballbesitz, und wieder trieb Güse den Konter an. Limmer war hinten offen, und so war der Pass in den freien Raum hinter der Abwehr kein Kunststück. Marquardt war in den Raum gestartet, nicht im Abseits, marschierte in den Strafraum, und während Würmel auf die lange Ecke spekulierte, setzte ihn die Hamburgerin in die kurze. Das 2:0. Schiedsrichterin Milena Knaack pfiff direkt nach dem Tor ab.

    Dana Marquardt ist allein vor Melanie Würmel durch ...

    Dana Marquardt ist allein vor Melanie Würmel durch …

    ... schließt vor dem Eingreifen von Louisa Less ab ...

    … schließt vor dem Eingreifen von Louisa Less ab …

    ... schickt Würmel in die falsche Ecke ...

    … schickt Würmel in die falsche Ecke …

    ... und freut sich über den Siegtreffer

    … und freut sich über den Siegtreffer

    Ehrlicherweise tat ich mich direkt nach dem Spiel schwer mit einem Urteil darüber, ob der Sieg verdient war. In der Nachbetrachtung allerdings geht der Sieg unmissverständlich in Ordnung. Optisch hatte der TSV Limmer Feldvorteile, aber eben auch nur maximal bis zum Strafraum. Gefährlich waren sie nur ein einziges Mal, nämlich bei Hölzers Schuss in der neunten Minute. Ansonsten blieben sie harmlos, brachten keine zwingende Torchance zustande. Walddörfer ging das kaum anders, aber zwei, drei Male waren ihre Szenen bedrohlicher für den Gästekasten als alles, was Posdziech so bereinigen musste. Das war vor allem der Verdienst des Defensivverbunds, der dank deutlich positiver Zweikampfbilanz zurecht zu null spielte und den Gästeangriff praktisch abmeldete. Und wie Gorcic rechtfertigte auch Marquardt ihre Nominierung, so dass diejenigen, die dafür weichen mussten, im Nachhinein wohl nicht allzu traurig darüber gewesen sein dürften. Die drei Punkte und der gemeinsame Teamkreis nach dem Spiel dürften als Entschädigung gereicht haben. Gleichzeitig unterstrich die Doppeltorschützin, dass man manchmal trotz geschlossener Mannschaftsleistung doch eine Spielerin braucht, die ob ihrer Qualitäten das Entscheidende richtig macht – selbst wenn ihr über weite Phasen die Bindung zum Spiel fehlt.

    Das Team beim Feiern des achten Saisonsieges

    Das Team beim Feiern des achten Saisonsieges

    Aufstellungen
    Walddörfer SV: Antonia Posdziech – Hanna Heck (72. Sophia Hartmann), Selina Dittrich, Dolores Gorcic, Ronja Claasen – Marie Fröhlich, Paulina Kristen (89. Jennifer Kleinwort) – Dana Marquardt, Vivien Güse, Katharina Autenrieth – Paula Harder (86. Greta Schierhorn)
    TSV Limmer:
    Melanie Würmel – Laura-Sophie Rau (80. Sandra Ritter), Janine Budde, Louisa Less, Alexandra Krebbers (74. Sabina Schmeding) – Denise Baar – Levke Hölzer, Yvonne Tünnermann, Pia Gellermann, Julie Steckhan (64. Selin Ertan) – Elisa Meier
    Schiedsrichterin: Milena Knaack (TuS Berne) mit Ivan Feric (WTSV Concordia Hamburg) und Sosann El-Rawi (VfL Lohbrügge)
    Tore: 1:0 Marquardt (79.), 2:0 Marquardt (90.+1)
    Gelbe Karten: – / –
    Zuschauer: 62

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